Cavalaire sur Mer

Von der Halbinsel Giens fuhren wir die Küstenstrasse weiter Richtung Saint Tropez und erreichten nach kurzer Zeit den Ort Cavalaire sur Mer. Dort hatte noch ein Campingplatz offen, der „Camping de la baie“ ….dazu später mehr.

Dieser Ort war noch voller Leben, bot zahlreiche noch offene Restaurants und viele Läden zum Bummeln, aber alles relativ teuer. Aber irgendwie fehlte der Charme, das ist jedoch mein persönlicher Eindruck. In den 3 Tagen unseres Aufenthalts suchte ich vergeblich irgendwelche verträumte Ecken oder besondere Plätze.

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Das Schönste waren die Spaziergänge mit Jana am frühen Morgen kurz vor dem Sonnenaufgang am noch menschenleeren grossen Sandstrand. Die Ruhe dort und die besondere Stimmung des erwachenden Tages waren einfach herrlich.

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so langsam geht die Sonne auf..

 

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Der Strand neben dem Hafen war zumindest am Morgen auch der einzigste Ort an dem Jana sich austoben konnte. Sonst fand sich in der ganzen näheren und weiteren Umgebung des Campingplatzes keine Grünfläche dafür, nicht einmal ein Spazierweg ausserhalb der befahrenen Strassen. Bis ans  Meer waren es ca. 500 Meter und das mitten durch den Ort. Für Hundebesitzer also nicht so ideal.

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Am späten Nachmittag spazierten wir dann immer zusammen an den Strand. Dort bot sich ein total gegensätzliches Bild wie morgens. Die zahlreichen Restaurants am Hafen waren voll besetzt, am Sandstrand lagen die Sonnenhungrigen und es wurde noch eifrig gebadet. An einem kleinen Stück Strand zwischen Hafenmauer und im Sand liegenden Booten war Platz, damit Jana zumindest ein bisschen ins Wasser konnte. Ansonsten herrschte Hundeverbot bis abends 21.00 Uhr. Anschliessend bummelten wir entlang der Yachten durch den Hafen und beendeten den Ausflug in einem der Lokale bei einem Eis oder auch mal ein Bier, je nach Lust und Laune.

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Nach 3 Nächten entschlossen wir uns – hauptsächlich wegen den ungünstigen Bedingungen mit einem jungen Hund – wieder ein Stück an der Küste zurück zu fahren, das aber schon mit Blick auf den Heimweg. Uns blieben nur noch 2 Nächte, dann mussten wir wieder Richtung Norden. 

 

Der Campingplatz “ de la baie“ liegt zentrumsnah im Ort, ca. 500 Meter vom Yachthafen und Sandstrand entfernt.

Er wiess sogar 4 Sterne auf, wohl vor allem wegen dem beheizten Schwimmbad, das auch bei unserem Besuch Anfang November noch in Betrieb war.

Dafür hatte alles andere wie das Restaurant, der Laden und der Bäcker schon geschlossen. Wollte man frische Baquette oder Croissants zum Frühstück musste man in den Ort laufen.

Auch die sanitären Anlagen waren nicht mehr alle offen, die Sauberkeit liess aber zu wünschen übrig.

Was mir negativ auffiel war das unfreundliche Personal. Es machte einen gestressten Eindruck, obwohl der Platz höchstens zur Hälfte belegt war. Uns wurde bei der Anreise sogar ein Platz zugewiesen der schon belegt war.

Die Stellplätze war ausreichend gross, leider für diese Jahreszeit zu schattig, was aber im Hochsommer sicher ein Vorteil ist. Jetzt im Spätherbst hatten wir ca. 2 – 3 Stunden Sonne pro Tag. Mit dem Schatten kam dann auch die Kühle.

Ausser den Stellplätzen gab es noch zahlreiche Mobilheime.

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Pro Nacht zahlten wir 19,– Euro Komplettpreis. WIFI hätte man auch hier bezahlen müssen, aber wie gesagt, im Urlaub brauche ich das nicht.

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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2 Antworten zu Cavalaire sur Mer

  1. WoMolix schreibt:

    Irgend wie bestätigst du mir mit deinem Beitrag wieder meine Grundhaltung, wonach wir Campingplätze möglichst meiden. Manchmal kommt man nicht drum herum, manchmal ist man sogar ganz froh, wenn man auf längeren Touren ’ne Waschmaschine braucht 😉 aber ansonsten sind uns WoMo-Stellplätze oder freies Stehen (vorausgesetzt es ist nicht ausdrücklich verboten,) wesentlich lieber.

    • traeumerleswelt schreibt:

      Wir stehen normalerweise auch lieber frei oder zur Not auf einem Stellplatz. In Schottland, Cornwall oder Normandie z. B. standen wir bis auf 2 – 3 Ausnahmen nur frei. Im Norden ist man den Campern gegenüber sehr aufgeschlossen. In Südfrankreich, das haben wir letztes Jahr im Herbst schon gesehen, gibt es leider überall Verbotsschilder.
      Freue mich jetzt schon auf den nächsten Sommer, da geht’s wieder in den Norden – Nordsee oder Bretagne..mal schauen 🙂

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