Die Habsburg

Fährt man durch die Schweiz über Basel auf der A 2 Richtung Süden, so fährt man unweigerlich durch den kurzen Habsburg Tunnel. Darüber sieht man vor der Einfahrt in die Röhre auf 505 Höhenmetern eine Burgruine, die Habsburg. Wir haben sie so oft schon dort oben, meist unbewusst, bemerkt, aber erst in jüngster Vergangenheit, einbezogen in einen Sonntagsspaziergang, besucht.

Wir parkierten ausserhalb des gleichnamigen Ortes am Waldrand. Jana, unsere junge Hündin, sollte vor der Besichtigung Zeit zum Umherspringen haben und auf der Burg oben wollte ich sie doch lieber bei mir behalten.

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Daheim hatte ich mich noch über die Geschichte der Burg schlau gemacht und entdeckte dabei Überraschendes. So wusste ich vorher zum Beispiel nicht, dass die um 1030 gegründete Doppelburg der Stammsitz der Herrscherdynastie der Habsburger war und auch deren Namensgeber (einen Zusammenhang mit dem österreichischen Herrscherhaus hatte ich vermutetet, aber eher an einen Nebenzweig gedacht).

Der Aufstieg des Adelsgeschlechts begann mit dem Erwerb diverser Gebiete in der Umgebung. Der erste Graf von Habsburg, der urkundlich erwähnt wurde, war im Jahr 1108 Otto der Zweite. Die Habsburger wurden immer mächtiger und hatten das Gefühl, dass die Burg zu klein und zu wenig repräsentativ sei. Deswegen verliessen sie die Burg zwischen 1220 und 1230 nach ungefähr 200 Jahren in denen sie dort gelebt hatten. Nach dem Weggang der Habsburger verfiel der ältere östliche Teil der Burg zu einer Ruine, der hintere Burgteil ist heute noch gut erhalten.

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1415 eroberten die Schweizer das Aargau. Damals verloren die Habsburger ihre Stammburg entgültig. Es hatte auch in den Jahrhunderten davor immer mal kriegerische Auseinandersetzungen gegeben zwischen den Eidgenossen und dem Adelsgeschlecht. Aber das hatte in Wien inzwischen längst eine Weltmacht aufgebaut, die weit bedeutender war.

War echt gespannt auf die Burg. Der Weg dorthin war sehr angenehm zu gehen, immer mit Blick auf die Habsburg. Sie kam langsam näher und nach einem kurzen Anstieg hatten wir sie erreicht.

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Vorbei an dem erhaltenen Teil kamen wir auf den Burghof mit dem Sodbrunnen.

Der Ausblick auf die Umgebung war sehr schön. Tisch und Stühle der Gartenwirtschaft standen noch, das Restaurant war aber leider noch geschlossen, es öffnet erst im Frühjahr. wieder.

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Wir erkundeten abschliessend den verfallenen Teil der Anlage, bevor wir hinab ins Dorf liefen und von dort zu unserem Ausgangspunkt zurückgingen. Es war ein schöner Ausflug mit einem für mich sehr interessanten geschichtlichen Hintergrund.

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Im Schweizer Kanton Aargau finden sich noch vielerorts bedeutende Kulturdenkmäler, die an die Habsburgerzeit erinnern. Die Stammburg steht seit 1948 unter kantonalem Denkmalschutz.

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Obernai, eine typisch elsässische Stadt

Mein Reisepass läuft ab, also musste ich aufs deutsche Generalkonsulat in Strassburg, um einen neuen zu beantragen. Eigentlich hatten wir vorgehabt das mit einem anschliessenden Stadtbummel zu verbinden. Aber das Wetter zeigte sich nicht von seiner besten Seite. Deshalb verschoben wir das auf unbestimmt.

Auf dem Heimweg hörte es auf zu regnen und der Himmel wurde sogar etwas heller. Spontan statteten wir dem Städtchen Obernai einen Besuch ab.

Obernai liegt 25 Kilometer südwestlich von Strassburg am Fuss des Odilienberges, direkt an der Elsässer Weinstrasse. Dort ist auch der Geburtsort der heiligen Odilie, der Schutzpatronin des Elsasses. Obernai gehört zu den Städtchen im Elsass, die ihre Ursprünglichkeit bewahrt haben.

Direkt vor der alten Stadtmauer befindet sich ein grosser Parkplatz, von dem aus man nach wenigen Metern den alten Kern des Ortes erreicht. Auch ein grosser Stellplatz für Wohnmobile befindet sich dort.

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Zum grössten Teil waren die Fachwerkhäuser noch weihnachtlich geschmückt. 

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Nur an den fast leeren Gässchen merkte man, dass die Feiertage und Ferienzeit vorbei waren.

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Marktplatz

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Kappelturm am Marktplatz

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Es machte Spass an den Fachwerkhäusern vorbei zu bummeln und so manche verträumte Ecken zu entdecken.

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Place de l’Etoile

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Die kleinen Läden mit den typischen Spezialitäten luden zum Verweilen ein.

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Es war eine gute Idee, von der Autobahn abzufahren und das wirklich sehenswerte Obernai zu besuchen.

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Besuch im Wolfspark

Wölfe haben mich schon immer fasziniert und letztes Jahr ergab sich die Möglichkeit den Wolfspark Werner Freund im Merziger Kammerforst zu besuchen. Das ist zwar nicht das gleiche wie sie in freier Natur zu beobachten, aber es interessierte mich trotzdem.

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Merzig im Saarland wird auch Stadt der Wölfe genannt und das wegen des Tier- und Verhaltensforschers Werner Freund. Dieser gründete 1977 den Wolfspark und lebte über 30 Jahre mit den Wölfen zusammen. Er zog sie alle selber gross, teilte deren Alltag und erwarb sich so das Vertrauen der verschiedenen Rudel. Werner Freund wurde sogar als ranghöchstes Mitglied, bzw. Alpha- Wolf, akzeptiert.

Anfang 2014 starb Werner Freund im Alter von 80 Jahren, seine Nachfolgerin hatte fast 20 Jahre mit ihm zusammen gearbeitet und setzt sein Lebenswerk in seinem Sinn fort.

In diesem Wolfspark leben Wölfe aus vielen Teilen der Erde. Wir sahen nicht alle, viele hielten sich im inneren Bereich auf. Aber drei verschiedene Arten konnten wir entdecken.

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In diesen Bereichen konnte uns Jana begleiten. Nur bei den Polarwölfen waren Hunde nicht erlaubt. Ein grosses Hinweisschild erklärte warum: Schuld war wieder einmal die Unvernunft mancher Besucher. Diese hatten ihre kleinen Hunde hochgenommen und an den Zaun gehalten, so in der Art „schau mal, deine Vorfahren“… das beunruhigte die Polarwölfe und sie griffen sich gegenseitig an. Um diese unnötigen Verletzungen untereinander zu vermeiden, müssen die Vierbeiner jetzt ausserhalb dieses Bereiches bleiben.

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winterlicher Ausflug auf den Weissenstein

Bei kaltem Wetter, aber endlich mal klarem Himmel und damit wahrscheinlich guter Fernsicht, machten wir einen Tagesausflug zum Weissenstein.

Der 1284 Meter hohe Weissenstein ist Teil der höchsten Schweizer Jurakette und der Hausberg der Stadt Solothurn. Bei klarem Wetter soll man von dort oben eine sehr gute Fernsicht über das Mittelland auf die Alpengipfel vom Säntis im Osten bis zum Mont Blanc im Westen haben.

Im Sommer könnte man den Gipfel über eine schmale Passstrasse oder zahlreiche Wanderwege erreichen, aber jetzt im Winter ist die Strasse ab Oberdorf nur für Einheimische mit Sondergenehmigung zu befahren. Deswegen fuhren wir mit der Gondelbahn, deren Talstation sich am Bahnhof von Oberdorf befindet, nach oben.

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Früher ging es mit einer Sesselbahn in die Höhe, aber mit Hund war mir die Gondel viel sympatischer ;-). An der Bergstation bestand die Möglichkeit sich Schlitten auszuleihen, um auf einer der beiden Schlittenbahnen nach unten zu fahren. Es gab eine steile, schnelle Strecke und eine familienfreundliche, gemütliche.

Oben angekommen wählten wir unter den möglichen Winterwanderwegen den schmalen Weg zum Hinteren Weissenstein. 

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unten sieht man das silberne Band der Aare

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Der war nicht so stark begangen wie der breitere rollstuhlgängige Planetenweg und Jana konnte dort die meiste Zeit ohne Leine herumspringen. Das tat sie dann auch ausgiebig. Bald gesellte sich noch ein Golden Retriever dazu und die beiden tollten übermütig im Schnee umher. 

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Die Sicht war nicht ganz so gut wie erhofft, das Mittelland lag noch im Dunst. Darüber war die Alpenkette zu sehen.

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Das Gasthaus am Hinteren Weissenstein war total überfüllt. Schade, ein bisschen aufwärmen hätte bei dem eisigen Wind gut getan.

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In der Nähe der Bergstation befand sich das Sennhaus, wo es hausgemachte Älplermakronen geben sollte. Das klang vielversprechend. Voller Vorfreude kamen wir dort an, aber es bot sich das gleiche Bild. Im Gastraum war jeder Platz besetzt und es standen einige Gäste in Wartestellung auf einen freien Platz herum. Das wollten wir uns nicht antun. Essen sollte in gemütlicher Atmosphäre stattfinden und nicht unter den ungeduldigen Blicken der Wartenden.

Es sind noch Weihnachtsferien, denke, dass es danach unter der Woche genug freie Plätze geben wird.

Wir fuhren mit der Bahn wieder nach unten. Die Sicht ins Mittelland war etwas klarer geworden.

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Zu Hause gab es dann Raclette, das passte ja auch zu dem Tag in den Bergen 😉

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Bergisel

Wir hatten Innsbruck an einem Dienstag besucht und da war die Bergisel Schanze leider geschlossen. Deshalb fuhren wir am nächsten Tag auf besonderen Wunsch meines Partners nochmal dorthin und besuchten den Bergisel oberhalb der Stadt.

Bevor wir uns die Schanze näher ansahen liefen wir ersteinmal auf der Ebene vor dem Parkplatz eine Runde. Dieser Bereich unterhalb der Sprungschanze ist eine historische Gedenkstätte für die Kaiserjäger.

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Andreas Hofer Denkmal

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Urichhaus – ehem. Offizierscasino der Kaiserjäger

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Gedenktafel für die namenlosen Kaiserjäger (Kapelle)

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Man hat von dort auch eine sehr schöne Sicht hinunter auf Innsbruck.

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Die Bergiselschanze ist eine Skisprungschanze auf dem Bergisel. Die erste Schanze dort war eine Naturschanze, die später einen Absprungturm erhielt. Die Anlage wurde jedoch wegen Baufälligkeit und einem sich daraus ergebenden schweren Unfall 1941 abgerissen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde sie nach den Plänen von 1930 wieder aufgebaut. Seit der Gründung der Vierschanzentournee im Jahr 1952 gehört die Bergiselschanze mit dazu . 1964 und 1976 war sie Olympiaschanze. Zur 50. Vierschanzentournee im Jahr 2002 wurde die Anlage für 12 Millionen Euro wieder komplett umgebaut. Die Architektin Zaha Hadid – mir bekannt durch Gebäude in meiner Heimatstadt Weil am Rhein – hatte den Zuschlag für den Umbau bekommen und erhielt für das Bauwerk 2002 den österreichischen Staatspreis für Architektur. Die ganze Anlage gilt als eines der architektonisch bedeutendsten Sportbauwerke von Österreich.

Wir lösten die Eintrittstickets in Höhe von je 9,50 Euro für den Schrägaufzug, der uns hinauf zur Aussichtsplattform brachte, die weitere Auffahrt ins Turmrestaurant war inklusive. Aber ersteinmal stiegen wir die Stufen zur ehemaligen olympischen Feuerstelle hoch und genossen den Blick auf die gegenüber liegende Schanze. 

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Danach ging es mit dem Aufzug nach oben. Wir waren ganz alleine darin. Überhaupt waren sehr wenige Mensche auf der Anlage zu sehen. Erst ganz oben im Restaurant waren ein paar Tische belegt. Wir aber durchquerten das Lokal und gingen auf die kleine Aussichtsplattform hinaus. Diese war nur durch eine hüfthohe Plexiglasscheibe nach unten abgegrenzt und in meinem Magen kribbelte es. Zum Fotografieren musste ich ganz nach hinten an die Rückwand stehen, nach vorne traute ich mich nicht.

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Runter liefen wir, denn im Treppenhaus des Skisprungturmes war eine interessante Fotoausstellung über frühere Skispringer zu sehen. Draussen sahen wir uns noch ein wenig um und stiegen erst an der Zwischenstation wieder in den Schrägaufzug. 

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Jury Turm

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Reporterturm

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Der Besuch der Schanze war eine interessante Erfahrung. Das Wetter hatte sich auch von seiner besten Seite gezeigt. 

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Innsbruck

An einem kalten Morgen fuhren wir nach Innsbruck. Auch diese Stadt kannten wir noch nicht und wir waren nicht weit entfernt bei Bekannten, so bot sich der Besuch dort an.

Innsbruck ist die Hauptstadt und gleichzeitig die bevölkerungsreichste Stadt von Tirol. Durch die umliegenden Berge ist es ein beliebtes Wintersportzentrum.

Direkt am Inn fanden wir in der Nähe der Altstadt einen Parkplatz und begannen dort unseren Rundgang durch die Strassen und Gassen.

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Jana zauberte  wieder einigen Passanten ein Lächeln ins Gesicht und manche blieben sogar stehen und fragten, ob sie sie streicheln dürften.

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Stadtturm

Trotz der Kälte waren viele Menschen unterwegs. Mir fielen aber auch zahlreiche Bettler auf, obwohl, wie wir später erfuhren, es eigentlich verboten ist in der Altstadt zu betteln.

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Helblinghaus

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das Goldene Dachl

Innsbruck, also zumindest die Altstadt (mehr haben wir uns nicht angeschaut), ist wirklich sehr schön mit den vielen alten Gebäuden aus der Kaiserzeit.

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Nur die eisige Kälte beeinträchtigte das Vergnügen etwas. Aber nach einer ausgiebigen Pause in einem der zahlreichen kleinen Cafés, setzten wir unseren Spaziergang fort.

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Triumphpforte

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Spitalskirche

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Hofburg

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Und dann erreichten wir voller schöner Eindrücke wieder unseren Ausgangspunkt. Der Ausflug hatte sich wirklich gelohnt.

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Rattenberg in Tirol

Bei einem Aufenthalt in Tirol besuchten wir, einem Tipp folgend, auch Rattenberg, die kleinste Stadt Österreichs und das trifft flächen- (0,11 Quadratkilometer) sowie einwohnermässig (411 Einwohner) zu.

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Wir hatten vorher noch nie von diesem Ort gehört und waren positiv überrascht von der idyllischen Lage zwischen Fels und dem Fluss Inn. Die Häuser liegen so dicht am Schlossberg, dass sie im Winter 3 Monate nur Schatten haben.

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Die Burg über Rattenberg stammt aus dem 10. Jahrhundert, der Ort selber wurde 1254 erstmals erwähnt und erhielt 1393 das bayrische Stadtrecht. Nach dem Landshuter Erbfolgekrieg wurde Rattenberg 1505 österreichisch und gehört zur Erzdiözese Salzburg. Seit 2013 steht der Ort unter Denkmalschutz.

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Der Bummel durch die mittelalterliche Fussgängerzone war sehr interessant. Wir kamen an vielen Geschäften mit Tiroler Glaskunst und Kunsthandwerk vorbei.

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Da waren kleine herzige Läden, meistens mit Werkstatt in denen die Sachen hergestellt wurden – zum Beispiel tolle Blumen aus Glas, die fast wie echt aussahen.

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Die wirklich schönen Stücke wurden zu günstigen Preisen verkauft, von denen wir hier nur träumen.

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Auch die Seitengässchen boten schöne Winkel und Ansichten.

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Wandbild Andreas Hofer

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Kann einen Besuch dieses Städtchens wirklich empfehlen. Rattenberg ist auch verkehrstechnisch gut zu erreichen, es liegt nahe der Autobahn A 12 von Innsbruck Richtung Salzburg.

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Wünsche zum Jahresende

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Wünsche allen meinen Lesern ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein glückliches und gesundes Neues Jahr !

Herzlichen Dank, dass ihr mich durch das vergangene Jahr begleitet habt !

 

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Olbia

Die Altstadt von Olbia liegt gleich neben dem Touristikhafen. Dort hatten wir ja schon in der ersten Nacht auf Sardinien nach Ankunft der Fähre übernachtet. Auch tagsüber ist der Parkplatz kostenlos und man erreicht zu Fuss nach wenigen Minuten die Küstenpromenade. Dort befindet sich das Archäologische Museum.

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Danach beginnt die Fussgängerzone mit zahlreichen kleinen Boutiquen und einigen Bodegas mit interessanten einheimischen Erzeugnissen.

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Auch die kleinen Gässchen und mit Café’s umgebenen Plätze gefielen uns sehr gut.

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Die restliche Zeit bis zur Einschiffung verbrachten wir vor dem Wohnmobil an der Mole und genossen die verschiedenen Ausblicke.

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Zusammenfassend muss ich sagen, ich habe Sardinien Ende September noch nie so voller Touristen gesehen. Leider haben wir vom Landesinneren kaum etwas gesehen, es war mit meistens über 35 Grad einfach zu heiss für Besichtigungen. Es war trotzdem ein schöner Urlaub, auch wenn mir persönlich die Hitze zu schaffen machte. Bin halt eher der nordische Typ 😉

Was mir auffiel war, dass es sehr wenig Abfallbehälter an den Plätzen gab, dementsprechend viel Müll lag auch an den Strassenrändern.

Positiv ist anzumerken, dass es gegenüber 2005 viel weniger Höhenschranken und  für Wohnmobile gesperrte Plätze gab.

Trinkwasser konnten wir ausnahmslos an den vielerorts vorhandenen Brunnen auffüllen. Es hat Trinkwasser Qualität, die Einheimischen holen ihr Wasser auch dort.

Die Tigermücke ist auf Sardinien, besonders an der Westküste, aktiv. Ich wurde einmal gestochen, hatte dann eine Woche lang einen Oberschenkel wie ein Baumstamm :-). In der Bordapotheke hatten wir eine Kräutersalbe ‚danach‘. Mit der wurde es jeden Tag ein bisschen besser. Hinterher habe ich in einem Einkaufsladen gesehen, dass dort Mittel speziell gegen Tigermücken verkauft werden.

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Lido del Sole

Den vorletzten Tag des Urlaubs wollten wir ganz entspannt verbringen, ohne fahren und einfach nur faulenzen. Wir fanden den perfekten Ort dazu am Lido del Sole (Süd). Dieser Strand lag bei Murta Maria, direkt vor Olbia. Auf einer unbefestigten Strasse ging es ein Stück ostwärts und dann sahen wir einen Sandweg Richtung Meer. Dort standen schon 2 Wohnmobile, aber der Strand war recht weitläufig und wir fanden eine kleine Sandbucht nur für uns alleine. 

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Links hinten erkennt man den Fährhafen von Olbia

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Auf der Wiese oben war man durch Büsche voneinander getrennt und unten am Strand begrenzten Felsblöcke jeweils einen kleinen Bereich, so dass man ganz ungestört war. 

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Dort wollten wir auch die letzte Nacht auf Sardinien verbringen. Vor dem Dunkelwerden unternahmen wir noch einen langen Strandspaziergang. Nach der Hitze des Tages waren die Temperaturen dazu sehr angenehm.

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Für den nächsten Tag war nur noch ein Bummel durch Olbia geplant, bevor es dann am späteren Abend auf die Fähre und zurück aufs Festland gehen sollte.

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