Wir verlassen die Ostküste

Um weiter Richtung Norden fahren zu können, mussten wir erstmal die Halbinsel wieder verlassen und dazu fuhren wir auf der westlichen Küstenstrasse zurück bis zu einer Brücke über den  Cromarty Firth.

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Nach der Überquerung bogen wir sofort nach rechts ab und folgten der Küstenstrasse Richtung Norden bis nach Tain am Dornoch Firth. Dort hielten wir uns westwärts.

Wir hatten die Küste verlassen und wollten durchs Landesinnere in den nordwestlichen Teil Schottlands fahren. Vor einer Brücke über dem Zusammenfluss des Dornoch Firth und des Kyle of Sutherland beim Dorf Bonar Bridge entdeckten wir einen grossen Picknickplatz.

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Dort wollten wir bleiben und auch übernachten. Ein Wohnmobil hatte sich im Hintergrund des Platzes schon häuslich eingerichtet. Wir blieben im vorderen Teil, wo mehrere Parkbuchten angelegt waren. Sogar ein Toilettenhäuschen gab es dort.

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Von der Brücke aus hatte man einen schönen Blick über den Kyle….

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….und über den Dornoch Firth.

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Nach einer ruhigen, aber mit 0 Grad sehr kalten Nacht setzten wir am nächsten Morgen unsere Fahrt fort.

Vorbei am Carbisdale Castle, wo während des 2. Weltkrieges der norwegische König und der Kronprinz im Exil lebten und das danach bis 2011 als Jugendherberge genutzt wurde, machten wir einen Abstecher zu den Falls of Shin.

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Die Falls of Shin sind Stromschnellen und Wasserfälle im River Shin, dem Abfluss vom Loch Shin.

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Dort sollte man Lachse springen sehen, die zu ihren Brutstätten gelangen wollten. Wir liefen zu den Aussichtsplattformen hinunter und schauten gespannt auf das tosende Wasser. Aber leider konnten wir keine Lachse entdecken, obwohl wir längere Zeit dort standen.

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Laut Hinweistafel wären die Lachse im Oktober und November am aktivsten. Schade, aber es hatte sich landschaftlich trotzdem gelohnt dort Halt zu machen.

 

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Von Inverness bis Cromarty

Kurz vor Inverness zogen Wolken auf und es begann zu regnen. Das war das erste Mal, seitdem wir von daheim gestartet waren und wir konnten uns wirklich nicht beklagen.

Inverness ist die Hauptstadt der schottischen Highlands und hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Das Culloden Schlachtfeld, auf dem die Schotten 1746 die letzte Schlacht gegen die Engländer verloren, ist ganz in der Nähe. Schottland wurde damals seine nationale Selbstbestimmung entzogen und die Highland Clans zerschlagen.

Leider wurden 1960 im Zuge der ‚Modernisierung‘ viele alte Gebäude abgerissen und durch Betonbauten ersetzt. 

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im Hintergrund Inverness Castle

Wir fanden einen Parkplatz direkt am Ufer der Ness, die in Inverness in den Moray Firth (Meeresbucht der Nordsee) mündet. Von dort aus erkundeten wir das Zentrum der Stadt.

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Danach ging es weiter zum Loch Ness. Muss ehrlich sagen, dass ich mir mehr davon erwartet hatte. Vielleicht wirkte es auch durch den ausdauernden Nieselregen etwas trostlos.

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Auf alle Fälle war es viel zu touristisch, überall Souvenirstände und Essbuden, Parkplätze voller Omnibusse. Das machte keinen Spass und so änderten wir unseren Plan. Wir bogen vom Loch Ness ab, um auf der nicht weit entfernten Halbinsel zwischen Cromarty – und Moray Firth nach einem Übernachtungsplatz zu suchen.

Entlang der Ostküste  gab es einige offizielle Stellplätze am Moray Firth, die aber voll belegt waren. Wir fuhren weiter bis ans Ende der Halbinsel und dort fanden wir am Ortsausgang von Cromarty direkt am Wasser einen kostenlosen Freisteherplatz auf einer Wiese.

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das Foto wurde am nächsten Tag bei Sonnenschein aufgenommen 😉 –  der Blickwinkel täuscht, es war genug Platz für 4 – 5 Wohnmobile

Zwar war der Wendeplatz des Buses in der Nähe, aber das störte überhaupt nicht. Inzwischen war zum Regen noch stürmischer Wind aufgekommen. Das hielt mich aber nicht von einem Spaziergang ab, ausserdem musste Jana sowieso raus. Wir mussten uns ganz schön gegen den Wind stemmen, aber es war trotzdem ok.

Am nächsten Morgen nach dem Erwachen schien wieder die Sonne bei strahlend blauem Himmel. Ausser den schneebedeckten Bergen im Hintergrund erinnerte nichts an das schlechte Wetter vom Vortag.

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Vor der Weiterfahrt erkundeten wir noch den wirklich schönen Ort. 

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nordwärts Richtung Highlands

So langsam näherten wir uns den Highlands, noch einen Tag und wir müssten sie erreichen. Aber erstmal folgten wir weiter der Küstenstrasse und genossen wunderschöne Ausblicke.

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Die Strasse führte durch eine sehr schöne hügelige Landschaft. Der Ginster blühte überall und bot ein herrliches Farbenspiel.

Als es Zeit wurde für eine grössere Pause, folgten wir dem Hinweisschild zum Aberdour Beach. Dort erwartete uns ein toller Strandparkplatz mit einer sehenswerten Kulisse.

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Dort hätte man auch zum übernachten freistehen können, aber zum einen lagerte dort schon eine grössere Gruppe mit Zelten und zum anderen ging unser Wasservorrat zur Neige und wir mussten unsere Vorräte auffüllen.

In Macduff machten wir einen Abstecher durch die kleinen Strassen des Ortes und fanden einen kleinen Fischerladen, wo wir geräucherten und frischen Fisch kauften. Das Abendessen war gesichert.

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An dieser Küste  hätte man noch so manchen Abstecher machen können, aber bei unserer Reise vor 5 Jahren hatten wir dort mehrere Orte besucht und dieses Mal wollten wir Neues erkunden.

In Cullen, einem netten Ort mit einem grossen steinernen Eisenbahnviadukt wollten wir übernachten und fuhren dazu den Freisteherplatz in der Nähe des Hafens an.

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Hafen bei Ebbe

Beim Laufen mit Jana der Küste entlang, entdeckte ich einen schön angelegten Tierfriedhof. Mit sehr viel Liebe waren die einzelnen Parzellen angelegt worden.

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Jana wartete während meiner Erkundungstour geduldig am Weg unten.

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Anschliessend folgten wir dem Küstenweg noch ein Stück.

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Abends kamen dann noch ein paar Wohnmobile, aber es war Platz genug für alle.

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Am nächsten Morgen gings dann entspannt weiter der felsigen Küste entlang.

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Im netten Ort Findochty fanden wir im Hafen eine Möglichkeit zum Entsorgen. Solche Gelegenheiten muss man nutzen, denn die sind in ganz Grosssbritannien sehr dünn gesät.

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Der nächste Halt war in Inverness geplant.

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Aberdeen – der Delfine wegen

Weiter ging es auf der Coastal Touristik Route Richtung Aberdeen, der grossen Hafen- und Industriestadt. Dort wurde 1969 das erste britische Ölfeld in der Nordsee erschlossen. 

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Es war keine Stadt, die uns interessierte, aber wir folgten mal den Wegweisern zum Hafen. Vielleicht könnte man dort ja frischen Fisch kaufen. Aber dem war leider nicht so. Da Jana mal richtig laufen sollte (in St. Andrew hatte sie im Fahrzeug gewartet) fuhren wir noch weiter Richtung Leuchtturm.

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Kurz vorher fanden wir unterhalb der Torry Battery, einem alten verfallenen Fort aus dem 19. Jahrhundert, einen Parkplatz im Grünen mit Sicht aufs Meer. Dort starteten wir erstmal zu einem Spaziergang und schauten uns auch die Überreste des Forts an.

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Blick Richtung Hafen

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Blick auf Aberdeen

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Hinterher wollten wir eigentlich weiterfahren und uns einen Übernachttungsplatz suchen, aber dann bemerkte ich eine Gruppe, die mit Stativen das Meer beobachtete. Auf  Nachfrage erfuhr ich, dass hier öfter mal Delfine zu sehen seien. Das war natürlich ein Grund zu bleiben.

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oben rechts unser Übernachtungsplatz

Und wirklich konnte man im Laufe des Nachmittags, wenn man konzentriert aufs Wasser schaute, ein paar Delfine schwimmen sehen. Leider waren sie ziemlich weit weg, deswegen bitte ich die schlechte Qualität der Fotos zu entschuldigen. Es ging einfach viel zu schnell, die Delfine zu entdecken und sie danach noch mit der Cam wiederzufinden ;-).

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Es wurde gegen Abend recht stürmisch und kühl, aber im Wohnmobil hatten wir es sehr gemütlich und verbrachten eine ruhige Nacht. 

Morgens stand ich wie immer früh auf und beim Spaziergang mit Jana sah ich sogar Delfine springen. Aber auch da das gleiche Problem, ich war viel zu langsam mit der Cam und bekam nur noch das Wiedereintauchen aufs Bild.

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Es war mein erstes Erlebnis mit Delfinen in Freiheit und hat mich sehr beeindruckt. Noch lange musste ich daran denken. 

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St. Andrews

Nur 10 Kilometer nördlich von unserem tollen Übernachtungsplatz am Strand von Kingsbarns erreichten wir St. Andrews, das vor allem durch seine zahlreichen Golfplätze bekannt ist. Diese interessierten uns aber nicht. Vor 5 Jahren hatten wir in dieser schottischen Stadt nicht gehalten, weil sie voller Touristen war. Damals waren wir im August unterwegs, dieses Mal im Monat Mai war es doch ruhiger.

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St. Andrews war im 8. Jahrhundert eine frühchristliche keltische Siedlung. Überlieferungen sagen, dass damals die Reliquien des Apostels Andreas dorthin gebracht wurden, daher der Name. Der Heilige Andreas ist der Schutzheilige Schottlands. Auf der Nationalflagge sehen wir das Andreaskreuz.

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St. Andrew wurde 908 Bischofssitz und 1620 königliche Stadt. Im Mittelalter war der Ort eine bedeutende Pilgerstätte in Europa. Heute sind ein Drittel der Einwohner Studenten. 

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Es war noch früher Vormittag und wir fanden einen Parkplatz in der Nähe der Universität.

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Wir liefen einfach aufs Geradewohl los und entdeckten den parkähnlichen Innenhof der Universität. Fast alleine konnte man sich dort alles in Ruhe ansehen.

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Die Eliteuniversität von St. Andrews wurde 1413 gegründet und ist somit die älteste Schottlands. Sie geniesst grosses Ansehen in der ganzen Welt.

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Auch Prinz William studierte 2005 dort und lernte dabei seine spätere Ehefrau Herzogin Kate kennen. Beim Bummeln entdeckte ich im Fenster eines Café’s sogar ein grosses Schild, worauf stand: „Hier trafen sich William und Kate“.

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Die Strasse führte uns weiter zur spektakulären Ruine der Kathedrale.

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Je nach Standort ergaben sich verschiedene und sehr interessante Perspektiven davon. Die Kathedrale muss einmal ein sehr beeindruckendes Bauwerk gewesen sein. Die verschiedenen Gebäude sind einzeln denkmalgeschützt und die ganze Anlage zählt zu den schützenswerten Monumenten des historischen Schottlands.

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150 Jahre wurde an der Kathedrale gebaut bis sie 1326 fertig war. Sie zählte mit 31 Altären zu den grössten Kirchenanlagen der Geschichte Schottlands. Leider wurde sie während der Reformation von den Protestanten zerstört und 1561 aufgegeben, die Gebäude verfielen.

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Plattform vor dem ehemaligen Hochaltar

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Aber auch die Ruinen sind sehr beeindruckend.

 

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Auf den alten Grabsteinen konnte man die Familienverhältnisse der Verstorbenen nachlesen. Unwillkürlich formten sich im Kopf Geschichten dazu.

 

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Die gesamte Anlage zog sich fast bis zur Nordsee hin.

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Nur ein kurzes Stück entfernt von der Kathedrale steht auf einer Landzunge die Ruine der Bischofsburg von St. Andrew. Die Burg wurde in der Zeit vom 13. bis zum 16. Jahrhundert errichtet und mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Ausserdem wechselte sie häufig den Besitzer zwischen Schottland und England.

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Heute wird auch dieses Gelände von Historic Scotland verwaltet.

Der Bummel durch das historische Zentrum von St. Andrew war sehr beeindruckend, besonders die Ruine der Kathedrale hatte es mir angetan. Man fühlt sich ganz klein in diesen alten Gemäuern, ein winzig kleiner Teil der Geschichte.

 

 

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entlang des Firth of Forth

Wir verliessen Edinburgh und fuhren anstatt der kürzeren Strecke über die Forth Bridge den Bogen um die Bucht des Forth Flusses. Dann ging es weiter Richtung Norden. Das Tagesziel liessen wir offen, es sollte einfach ein schöner ruhiger Platz am Meer sein.

Wir folgten der Fife Coastal Touristik Route, die uns am Firth of Forth, einem Meeresarm an der Ostküste Schottlands, entlang führte. Unser erster Halt war in Burntisland am  gegenüberliegenden Ufer von Edinburgh, das nur ca. 7 Kilometer übers Wasser entfernt lag.

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Wir fanden einen schönen Parkplatz direkt am Wasser, wo man auch hätte kostenlos übernachten können, aber wir wollten noch ein Stück weiter fahren. Aber erstmal machten wir einen kleinen Spaziergang, bei dem Jana sich austoben konnte.

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Auf der Weiterfahrt folgten wir in Kingsbarns einem Hinweisschild Richtung Beach und fanden einen Parkplatz mit Strand, WC und einem Kiosk.

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Dort wollten wir über Nacht bleiben. Es war sehr schön und ruhig dort und man konnte sich so richtig erholen.

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Viele Spaziergänger kamen mit ihren Hunden vorbei, liessen sie im Sand toben und gingen dann wieder. Ein grosses Lob, die Hinterlassenschaften der Vierbeiner wurden konsequent aufgenommen, so würde ich es mir hier in der Gegend auch wünschen.

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Mit Jana erkundete ich den Küstenweg. Er wurde auf der Landseite von einem Golfplatz begrenzt, aber das war kein Problem für uns.

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Beim Einsetzen der Ebbe kamen dann noch ein paar Angler.

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Es war ein sehr gemütlicher Abend und eine ruhige Nacht. Ausser uns standen nachts nur noch zwei weitere Wohnmobile da. Der Platz war, wie üblich in Schottland, kostenlos.

Am nächsten Morgen stand ich wie meistens recht früh auf und wurde auf dem Morgenspaziergang mit Jana von einem sehr stimmungsvollen Ausblick begleitet

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Fettes College, Edinburgh

Wir verliessen Edinburgh nicht ohne vorher noch bei ‚Fettes College‘ vorbei zu fahren, um für meine Enkelin noch ein paar Fotos davon zu machen.

Fettes College ist eine traditionelle Privatschule und viele heute berühmte Persönlichkeiten hatten sie besucht. Sie wurde 1870 gegründet. Das Hauptgebäude soll als Drehplatz für die Schule Hogwarts bei Harry Potter gedient haben.

Da Sonntag war hatten wir zwar kaum Verkehr auf den Strassen, dafür war aber leider die Anlage geschlossen und ich konnte nur durchs Tor fotografieren. Immerhin gab es zwei Tore, durch die die Schule zu sehen war. 

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Ansicht durchs Haupttor

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Ansicht durch ein Seitentor

Hätte die Schule sehr gerne aus mehr Perspektiven für Lilly aufgenommen, aber leider hatten wir den falschen Wochentag erwischt. Ich wusste vorher auch nicht, dass ein Zaun um das ganze Gelände geht.

Lilly hat sich auf alle Fälle sehr über die Bilder gefreut !

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Dean Village

Edinburgh hatten wir uns vor 5 Jahren schon angeschaut, deswegen wollten wir uns   dieses Mal auf einen besonderen Teil der Stadt beschränken.

Bei Interesse könnt ihr den Bericht von damals gerne hier nachlesen: https://traeumerleswelt.wordpress.com/2014/12/05/edinburgh/

Unser angestrebter Stellplatz im Stadtteil Leith war leider einer Baustelle gewichen, deshalb übernachteten wir notgedrungen wieder auf dem bekannten Campingplatz. Er war in den Jahren nicht schöner, sondern nur teurer geworden. 

Nach einer windigen und kalten Nacht schien am Morgen wieder die Sonne und so fuhren wir bei angenehmen Temperaturen mit dem Bus ins Stadtzentrum. Von dort aus erreichten wir nach kurzer Zeit zu Fuss unser Ziel Dean Village.

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Dean Village bot uns eine malerische Idylle inmitten der Stadt. Die Ruhe dort stand im krassen Gegensatz zu der vollen und lauten Innenstadt. Vor der Dean Bridge gingen wir hinunter zum Fluss Leith.

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Wir überquerten ihn auf einer steinernen Brücke und folgten ihm bis zum Wasserfall.

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Danach ging es über eine eiserne Brücke wieder an andere Ufer und zurück zum Ausgangspunkt an der Dean Bridge. 

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Well Court

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unter der Dean Bridge

Früher gab es bis zu zehn Getreidemühlen entlang des Flusses. Davon sah man aber nur noch vereinzelte Mühlsteine entlang des Weges.

Dann wurde es langsam Zeit zur Bushaltestelle zurückzukehren. Die Innenstadt Edinburghs kam mir nach der dörflichen Idylle noch belebter vor, ist aber immer einen Besuch wert.

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Saint Abbs

Auf dem Weg Richtung Küste fuhren wir einen kleinen Umweg über einen bekannten Aussichtspunkt, den Scott’s View, genannt nach dem Schriftsteller Sir Walter Scott.

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Von dort aus genossen wir den wunderbaren Blick über die Borders-Landschaft mit dem Flusstal des Tweed und den Vulkangipfeln der Eildon Hills. Der üppig blühende Ginster sorgte für das passende Farbenspiel.

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Danach ging es über fast leere Strassen nach St. Abbs, einem kleinen Fischerdorf an der Südostküste von Schottland.

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Die steile und enge Strasse hinunter zum Hafen war für unseren Kastenwagen kein Problem.

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Der Hafen war klein, aber stimmungsvoll. Nach dem Rundgang dort bummelten wir durch das kleine Dorf mit seinen alten Fischer- und Kapitänshäusern.

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Zum Abschluss besuchten wir den Markt in der Dorfhalle. Dort wurden schöne Handarbeiten, Selbstgebackenes und auch frischer Fisch angeboten. Unser Abendessen war damit gesichert ;-).

Auf der Weiterfahrt habe ich bedauert nichts von den wirklich schönen Holzarbeiten gekauft zu haben.

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Jedburgh, das erste Ziel in Schottland

Von Goathland aus war es nicht mehr weit bis nach Schottland.

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Natürlich machten wir an diesem Willkommensschild erstmal eine kleine Pause und wurden nach dem Aussteigen vom ersten und sehr zutraulichen ‚Schotten‘ begrüsst 😉

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Nur noch wenige Kilometer trennten uns von unserem Tagesziel Jedburgh, wo wir auf dem Parkplatz nahe der Abbey übernachten wollten. Dort war freies Stehen erlaubt, wie überhaupt fast überall in Schottland.

Jedburgh war früher eine Royal Burgh, das bedeutet eine Stadt mit königlichem Status. 

Wir bummelten zuerst zur Ruine des Augustinerklosters Jedburgh Abbey aus dem Jahr 1147.

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Früher soll es hier auch ein bedeutungsvolles Schloss gegeben haben, das aber von den Engländern 1409 zerstört wurde.

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Old Parish Church

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Das Städtchen gefiel mir gut, ein ruhiger Ort mit hübschen kleinen Läden und engen Gassen.

Nach dem Einkauf fürs Abendessen machten wir es uns im Wohnmobil gemütlich. Am nächsten Morgen nutzte ich den Spaziergang mit Jana, um dem Wegweiser zum Mary Queen of Scots House zu folgen. Es lag nicht weit vom Parkplatz entfernt. 

Früher war es einer von sechs Peel Towern (eine Art Festungshäuser), die nach der Zerstörung des Schlosses errichtet wurden. Heute ist es das letzte erhaltene Gebäude davon und steht unter Denkmalschutz. Es war der Wohnsitz des örtlichen Lairds, bevor es 1928 der Stadt geschenkt wurde.

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Zum 400. Todesjahr von Queen Mary wurde 1987 dort ein Museum eröffnet. Es zeigt das Leben Maria Stuarts.

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Zu der frühen Morgenstunde war es natürlich noch geschlossen, aber der Garten war offen und ich nutzte die Gelegenheit ihn mir anzusehen.

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Nach dem Frühstück ging es dann weiter Richtung Ostküste.

 

 

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