Kurzreise ins Wallis – Sion (Sitten)

Nach einer sehr ruhigen Nacht und einem entspannten Frühstück mussten wir leider die Heimfahrt antreten. 

Wir sind alle keine Langschläfer und deswegen war noch genug Zeit, um im nahen Sion Halt zu machen und uns die Altstadt anzusehen. Am Ortsrand fanden wir unterhalb der Burg einen schönen ruhigen Parkplatz im Schatten. Jana durfte im Fahrzeug warten, das war für sie entspannter. Der Parkplatz bietet kostenlose Plätze für Wohnmobile und im vorderen Bereich auch für PKW’s. Sicher könnte man dort auch übernachten, es gibt keine Verbotsschilder.

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Sion, auf deutsch Sitten, liegt im franz. Teil des Wallis und ist die Hauptstadt dieses Kantons. Die Altstadt stammt noch aus dem Mittelalter und liegt zwischen den Hügeln Valère und Tourbillon, die auch den Festungen darauf ihren Namen gaben.

Wir bummelten durch die Altstadt, die irgendwie verschlafen wirkte.

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Der Kathedrale “ Unserer Lieben Frau“ (Notre-Dame du Glarier) statteten wir einen Besuch ab. Wir waren ganz alleine im Innenraum.

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Neben der Kathedrale standen 2 riesige Bäume mit beeindruckenden Kronen. Auf dem Foto sieht man es gar nicht so.

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Natürlich liefen wir auch zu den beiden Festungen hinauf. Die Gasse war steil, aber es gab rechts und links immer was zu schauen.

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P1040167_Bildgröße ändernTeil der alten Stadtbefestigung

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P1040169_Bildgröße ändernLaube, begrünt mit einer Kiwi mit zahlreichen Früchten

Und dann kamen wir oben auf dem Platz zwischen den Festungen an. Er war fast leer, nur eine Schulklasse hatte dort Unterricht im Freien und eine Dame im Imbissstand wartete auf Kundschaft. In der oberen Bildhälfte sieht man die Ruinen des Schlosses Tourbillon, dem ehemaligen Bischofsschloss aus dem 13. Jahrhundert.

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Mein Bruder und seine Frau wollten hinauf zur Burganlage Valère, die auf dem Hügel gegenüber liegt. Die Innenräume waren laut Hinweisschild leider wegen Restaurierung geschlossen, aber sie wollten wenigstens die Aussenanlage sehen. Wir warteten auf dem Platz auf ihre Rückkehr. Es war schon sehr heiss und deswegen verzichteten wir auf den steilen Anstieg ganz hinauf. 

In der Basilika links von der Burg gibt es eine 500 Jahre alte Orgel.

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Aber uns wurde nicht langweilig. Auch hier gab es viel zu sehen und der Blick zu den Bergen war auch schön.

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Sion liegt in einem der wichtigsten Weingebiete in der Schweiz. Auch hier oben hingen die Reben voller Trauben.

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Für den Weg wieder hinunter in die Altstadt wählten wir eine andere Route. Auch dort gab es schöne Eindrücke.

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Aus der Ferne kamen mir die beiden Festungshügel immer so hoch vor, aber von der Altstadt aus ist man in kurzer Zeit oben und die Höhendifferenz wirkt erheblich weniger.

Zurück bei den Wohnmobilen suchten wir uns einen schönen Platz für das Mittagspicknick vor der Heimfahrt.  Wir fanden ihn noch im Rhonetal, direkt an der Autobahn Richtung Montreux. Kein Rastplatz mit Tankstelle, sondern ein einfacher, aber sehr schöner Parkplatz mit Steintischen und Bänken unter Bäumen. Es kamen alle Reste auf den Tisch. Gemütlich sassen wir noch zusammen, etwas wehmütig, weil die wirklich schönen Tage schon vorbei waren. Wir beschlossen irgendwann wieder gemeinsam zu verreisen. Dann ging es aber entgültig nach Hause über die Strecke Montreux, Fribourg, Bern und Basel.

 

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Kurzreise ins Wallis – Lac des Dix

Zurück im Rhonetal folgten wir dem Fluss bis Sion. Dort bogen wir ins Val d‘ Hérémence ab, einem weiteren südlichen Seitental der Rhone. Unser Ziel war der Lac des Dix. Die Strecke vom Lac de Moiry bis dorthin war nur 70 Kilometer lang, aber durch die vielen Kurven war es doch schon Mittag bis wir dort waren. 

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Nach einem kleinen Picknick folgten wir dem Weg hoch zur Station. Von dort konnte man mit einer Gondel bequem zum Stausee La Grande Dixence auf 2364 Meter Höhe hochfahren und das zum relativ günstigen Preis von 10,– CHF mit Rückfahrt. Wir hatten eine Gondel für uns alleine.

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Rechterhand führte ein Weg teils durch den Fels am See entlang. Diesem folgten wir ein Stück.

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Man hätte diesem Weg noch lange folgen können, aber am nächsten Tag stand die Heimfahrt an und wir wollten unten bei Sion übernachten, den letzten Abend gemütlich draussen zusammensitzen bei angenehmen Temperaturen.

Vor der Runterfahrt mit der Gondel liefen wir noch über die Staumauer. Dort hatten wir einen wunderschönen Blick hinunter Richtung Rhonetal.

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Den Rückweg nach Sion unterbrachen wir mit einem Stop bei den Pyramiden von Euseigne. Wir kannten sie schon, aber ich wollte sie gerne meinem Bruder und seiner Frau zeigen. Nachfolgend der Link von 2018:

https://traeumerleswelt.wordpress.com/2018/08/25/die-pyramiden-von-euseigne/

Wir fuhren nach Sankt Leonard, das liegt 3 Kilometer ausserhalb von Sion und dort auf einen Parkplatz bei dem unterirdischen See. Es gibt direkt daneben einen Stellplatz mit Strom und V/E für 15,– CHF pro Nacht. Aber man kann auch den Naturparkplatz neben den Picknicktischen benutzen und das kostenlos. Für uns war das praktischer. Wir hatten direkt vor dem Wohnmobil Tische und Bänke im Schatten. Und den konnte man am Nachmittag brauchen. Das Thermometer zeigte fast 30 Grad.

Am Abend grillten wir und liessen den Tag bei Kerzenlicht draussen gemütlich ausklingen.

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Kurzreise ins Wallis – Moiry, Gletscher und Stausee

Von Visp aus fuhren wir in das nahe Val d’Anniviers, das ist, wie das Saastal, ein südliches Seitental des Rhonetals.

Nach der Fahrt durch eine ansprechende Landschaft kamen wir auf 2250 Meter Höhe an den Moiry Stausee. Den liessen wir aber erstmal rechts liegen und fuhren die 5 Kilometer weiter bis zum Moiry Gletscher (2350 Meter hoch).

Es war erst Mittag und wir fanden noch gut einen freien Stellplatz mit Blick auf den Gletscher. Dieser hat eine Länge von ca. 5 Kilometer. 

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Auf einem Spaziergang erkundeten wir die nähere Umgebung….

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….und hatten von ganz hinten sogar einen Blick zurück auf den Stausee.

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Trotz der Höhe waren die Rinder noch draussen und wir konnten beobachten wie 2 davon vom Besitzer abgeholt wurden.

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Gegen Abend wurde es sehr kühl und wir mussten im Fahrzeug essen. Leider jeder im eigenen, weil es für 4 Erwachsene doch etwas eng ist im Van. Aber die Flasche Wein danach tranken wir dann gemeinsam bei uns. 

Dabei konnten wir durchs Fenster die Abendstimmung am Gletscher geniessen.

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In der Nacht wurde es dann richtig kalt und ich musste sogar die Standheizung anmachen. Aber eigentlich kein Wunder in dieser Höhe.

Beim Morgenspaziergang mit Jana hatte es bei 3 Grad sogar Raureif.

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In der Nacht waren noch ein paar Camper dazu gekommen und ich entdeckte sogar ein Zelt. Das wäre mir dann doch zu kalt gewesen. Auch in einigen PKW’s war übernachtet worden.

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Nach dem Frühstück fuhren wir zum Stausee Lac de Moiry.

Der Stausee wurde 1958 in Betrieb genommen und ist 148m hoch, 610m lang und am Fundament 34m breit. 

Natürlich liefen wir über die Dammkrone und es war alles sehr beeindruckend, zum einen die Landschaft und zum anderen das gewaltige Bauwerk.

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P1040121_Bildgröße ändernÜberlauf

P1040124_Bildgröße ändernBlick zum Gletscher

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P1040122_Bildgröße ändernBlick steil nach unten

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Die ganze Zeit hatte man Pfiffe gehört und ich sah immermal wieder nach unten um nach Murmeltieren zu suchen. Erst ganz am Schluss entdeckte ich eines zwischen den Steinen.

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Schon fast wieder zurück am Parkplatz sah ich diese Darstellung des Gletschers, ein Vergleich von 1930 zu 2014. Schade, irgendwann sind sie verschwunden um vielleicht in ferner Zeit wieder zurück zu kommen.

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Zurück an den Fahrzeugen machten wir uns an die Weiterfahrt. Es ging zurück ins Rhonetal und dort Richtung Westen.

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Kurzreise ins Wallis – Mattmark und Visp

Nach der Rückkehr von der Wanderung im Aletschwald verliessen wir den Stellplatz in Brig und fuhren durch das Saastal zum Stausee Mattmark an dessen südlichem Ende.

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Das war früher ein Gletscherstausee, der durch Abschmelzen der natürlichen Barriere für so manche Katastrophe durch Seeausbrüche sorgte. Überliefert sind Sturzfluten, die im Saastal ganze Dörfer zerstörten und bis hinunter nach Visp an der Rhone ihre Auswirkungen zeigten. Deswegen wurde 1960 mit dem Bau eines Staudamms begonnen. 1965 kam es durch den Abbruch einer Gletscherzunge des Allalingletschers zu einer weiteren Katastrophe. Die Unterkünfte der Bauarbeiter lagen genau unter der Abbruchstelle und 88 Menschen verloren unter Eis und Geröll ihr Leben. Keiner konnte unter der teilweise 50 Meter dicken Geröllschicht gerettet werden.

Ein kleines Denkmal erinnert an diese Tragödie, die durch Nichtbeachtung des risikoreichen Standortes der Behausungen herausgefordert wurde.

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Eigentlich hatten wir vorgehabt dort oben zu übernachten, laut Wohnmobilführer  sollte es auch möglich sein. Unterwegs hatten wir aber Schilder gesehen, dass Campen und Übernachten im ganzen Tal verboten sind. Das war uns dann zu unsicher und wir liefen oben nur eine kleine Runde, bevor wir uns wieder auf die Runterfahrt machten.

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Blick ins Tal runter…..

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Einen ruhigen Übernachtungsort fanden wir unten im Rhonetal und dort auf dem Parkplatz beim Sportplatz von Visp. Zwei Camper standen schon dort, in der Nacht kamen noch drei dazu.

Am nächsten Morgen wollten wir uns vor der Weiterfahrt noch etwas in Visp umschauen. Wir waren angenehm überrascht. Für dass der Ort im Reiseführer nicht erwähnt wurde entdeckten wir doch schöne Ecken dort.

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Besonders das Nebeneinander von alt und neu gefiel mir.

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Gegen Mittag kamen wir wieder zu unseren Fahrzeugen zurück und nach einem kleinen Mittagessen fuhren wir unserem nächsten Ziel entgegen.

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Kurzreise ins Wallis – Aletschwald

Dieses Reisejahr unterscheidet sich total von den bisherigen Jahren. Man beobachtet das Geschehen in den umliegenden Ländern und verabschiedet sich so nach und nach von den ursprünglich geplanten Zielen.

Anfang September klappte es aber mit einer Kurzreise ins Schweizer Wallis. Diese Tour wurde von meinem jüngsten Bruder angeregt, der seit Mitte des Jahres stolzer Besitzer eines neuen Campers ist. Es ist sein erster Van und dementsprechend begeistert erkunden seine Frau und er die neue Reisemöglichkeit. 

Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir los und verliessen bei Amsteg die Autobahn Richtung Andermatt – > Furkapass. Auf der Passhöhe legten wir erstmal eine Picknickpause ein.

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Blick vom Furkapass ins Wallis

Unser erstes Ziel im Wallis war Brig. Dort wollten wir auf einem Stellplatz übernachten und am nächsten Tag wandern gehen.

Wir fanden fussnah des Bahnhofes einen schönen Wiesenplatz, erstaunlich günstig für 10 Schweizer Franken pro Nacht. Bei Bedarf hätten wir dort sogar die Möglichkeit zum Entsorgen gehabt.

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Nachmittags bummelten wir durch die Altstadt von Brig und besorgten uns am Bahnhof Billets für Zug und Bergbahn zur Riederalp. Durch den für Schweizer Verhältnisse annehmbaren Tarif von insgesamt 30 CHF/pro Person hin und zurück konnten wir unsere Fahrzeuge stehen lassen. Der Besitzer der Wiese hatte uns angeboten, dass wir am folgenden Tag bis abends ohne Aufpreis stehen bleiben könnten .

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Alpenglühen vom Stellplatz aus

Nach einer sehr ruhigen Nacht liefen wir am nächsten Morgen die wenigen Minuten bis zum Bahnhof und erreichten nach kurzer Bahnfahrt und Umsteigen in die Gondel zur Riederalp deren Bergstation auf über 1900 Meter Höhe. Mein Bruder hatte von dort aus eine Wanderung durch den unter Naturschutz stehenden Aletschwald vorgeschlagen.

Das erste Wegstück bis zur Riederfurka war recht steil und verlangte mir einige Verschnaufpausen ab. Meine Kondition nach dem langen Lockdown lässt noch ziemlich zu wünschen übrig. Dort oben hatte der Nebel den Blick auf die Villa Cassel freigegeben, in der heute ein Informationszentrum zum UNESCO-Weltnaturerbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch untergebracht ist.

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Der Weg durch den Aletschwald führte uns durch eine sehr beeindruckende wunderschöne Landschaft.

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Den Hauptbaumbestand dieses Waldes bilden Arven, die teils mehr als 900 Jahre alt sind. Sie haben sich dem rauen Klima oberhalb des Grossen Aletschgletschers sehr gut angepasst. 

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Jana musste an der Leine bleiben, aber das war auch gut so. Teilweise fiel es neben dem Weg sehr steil nach unten ab und auch Gemsen oder Rehe tauchten manchmal plötzlich aus dem Nichts auf.

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Die Ausblicke waren sehr schön, aber die Bergspitzen versteckten sich noch in den Wolken. Und dann sahen wir tief unter uns den Ausläufer des Grossen Aletschgletschers. Der Gletscher ist mit 23 Kilometern Länge der mächtigste Gletscher der Schweiz, aber auch er wird leider immer kleiner.

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Der Anblick faszinierte mich. Ich hatte den Aletschgletscher schon vom Jungfraujoch aus gesehen, aber hier am anderen Ende noch nie.

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Der Rundweg führte im unteren Teil des Aletschwaldes zurück zum Ausgangspunkt am Riederfurka.

 

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Blick hinunter nach Riederalp

Am frühen Nachmittag erreichten wir wieder Riederalp. Es war eine wunderschöne und beeindruckende Wanderung. Sie war anstrengend, aber die tollen Eindrücke unterwegs belohnten uns um ein Vielfaches. Bin echt froh, dass wir dort oben waren, wir hätten sonst etwas ganz Besonderes verpasst.

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Wiedersehen in Thüringen

Dieses Jahr gestaltete sich die Verwirklichung des Besuches bei Freunden in Thüringen etwas schwierig. Durch Corona und die geschlossenen Grenzen musste die Fahrt 2 x verschoben werden.

Aber letzte Woche war es endlich soweit. Jana und ich wurden wieder sehr herzlich empfangen und die Freude uns gesund sehen zu können war auf beiden Seiten gross.

Nach der Ankunft fuhren wir in den Garten auf der Schweizerhöhe oberhalb von Jena und verbrachten einen entspannten und sehr gemütlichen Nachmittag dort.

Für den nächsten Tag war eine kleine Wanderung durch den Thüringer Wald geplant. Die Bäume boten genug Schatten und so war die Hitze erträglich.

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Ich liebe diese lichten Wälder von denen mir schon mein Vater immer vorgeschwärmt hatte. Er ist in Sachsen aufgewachsen, war aber oft bei seinen Grosseltern in Thüringen.

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Auch die Hunde kamen voll auf ihre Kosten, entdeckten wir doch unterwegs einen Weiher, in dem sie sich abkühlen konnten.

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Natürlich kam die Einkehr nicht zu kurz. Bei einer restaurierten Mühle, der eine kleine Bierbrauerei angegliedert war, machten wir Rast. Das Bier und das Essen waren echt lecker.

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Auf dem weiteren Weg kamen wir an der Baustelle einer weiteren ehemaligen Mühle vorbei. Das Toilettenhäuschen war schon fertig, aber besetzt 😉

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Auch der Spaziergang über den ehemaligen Truppenübungsplatz am vorletzten Tag war wunderschön und sehr erholsam. Die Natur hat das Gebiet zurück erobert.

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Was mir auffiel war, dass an allen Tagen recht wenig Menschen unterwegs waren. Abstand halten war also überhaupt kein Problem. Das sieht sicher an den Seen oder am Meer ganz anders aus.

Die Tage verflogen viel zu schnell und wir freuen uns schon auf das kommende Jahr, wo wir uns hoffentlich alle wiedersehen.

 

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Am Steingletscher

Dieses Jahr musste unser Wohnmobil  situationsbedingt lange warten bis es aus dem Winterschlaf erweckt wurde.

Aber letzte Woche war es soweit, wir machten unsere erste dreitägige Fahrt – heraus aus der Hitze von über 30 Grad in die Schweizer Bergwelt mit ihren erfrischenden Temperaturen.

Wir erreichten nach 2 Stunden Fahrzeit Wassen, das liegt an der Strecke Luzern – St. Gotthard. Von dort ging es über den Sustenpass (2224 Meter). Der Sustenpass bildet die Grenze zwischen dem Kanton Uri und dem Kanton Bern.

In meiner Motorradzeit fuhren wir oft über diesen Pass, waren aber nie am Steinsee. Dieser liegt südlich der Passhöhe auf 1934 Meter Höhe unterhalb des Steingletschers. Der See bildete sich erst ab dem Jahr 1940 beim Rückzug des Gletschers.

P1040014_Bildgröße ändernBlick vom Sustenpass auf den Steinsee und die Gletscher im oberen Drittel des Bildes

Direkt oberhalb des Sees befindet sich ein grosser Parkplatz auf dem man offiziell übernachten darf. Ein Wohnmobil stand schon dort, das fuhr aber am späten Nachmittag weiter. Ausser dem Fahrzeug einer Klettergruppe waren wir für den Rest des Tages alleine dort. In „normalen“ Zeiten muss man anscheinend 6,– CHF/24 Std. bezahlen, aber jetzt steht man der besonderen Situation angepasst kostenlos dort.

Einige PKW´s fuhren weiter nach oben und wir wollten uns dort auch mal umsehen. Es gibt mehrere terrassenförmig angelegte Parkplätze (Übernachten erlaubt) auf dem Weg in die Höhe. Die waren gut besetzt, meistens von Felsenkletterern.

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Blick von der obersten Parkebene hinunter Richtung See

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P1030955_Bildgröße ändernBlick zu einem anderen Teil des Gletschers

Dort oben wehte der Wind stärker und wir kehrten auf den Platz am See zurück.

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Danach machten wir erstmal einen grösseren Spaziergang am See und sahen uns den Steingletscher von unten an.

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Am Ende des Parkplatzes steht eine sehr interessante Informationstafel über den Gletscher. Besonders, dass es zur Römerzeit dort noch gar kein Eis gegeben haben soll, fand ich sehr beeindruckend.

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Auch die Pflanzenwelt war sehr vielfältig.

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Die Temperaturen waren mit knapp 20 Grad sehr erfrischend, man konnte mal wieder so richtig durchatmen.

Gegen Abend hörte man überall Pfiffe. Erst dachte ich an Vögel, konnte aber keine sehen. Und dann entdeckte ich die Murmeltiere. Das war sehr beeindruckend. Ich konnte mich fast nicht mehr losreissen von dem Anblick, hatte ich doch schon viele Jahre keine Murmeltiere in ihrer natürlichen Umgebung mehr erleben können.

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Auch auf dem letzten Spaziergang des Tages hörte man immer wieder die Pfiffe. 

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Auf dem Morgenspaziergang konnte man die Murmeltiere auf den Steinen liegen sehen. Überhaupt herrschte eine tolle Stimmung. Verbunden mit der wunderschönen Umgebung war das ein sehr idyllischer Ort der Ruhe.

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Ob es wohl nach den Einschränkungen immernoch so ist ?

Bevor es wieder heim ging, besuchten wir die Käsehütte und kauften wirklich leckeren Alp- und Ziegenkäse. Die Hütte liegt am Weg zur Passstrasse und der Senn stammt aus der Nähe von Dresden. Da hatten wir natürlich Gesprächsstoff.

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Der Garten lebt

Was wäre der Garten ohne Lebewesen. Manche kommen auf Besuch, andere leben hier. Für alle gilt, es macht einfach Freude sie zu beobachten.

Schon im Winter liebe ich es die Vögel am Futterhäuschen zu beobachten. Egal ob Spatzen, Meisen, Grünlinge oder Amseln, alle sind willkommen.

Jetzt erfreuen uns die Amseln ab dem frühen Morgen bis zum Dunkelwerden mit ihrem Gesang. Gerade in dieser besonderen Zeit, wo absolute Ruhe herrscht draussen – Autos und Flugzeuge hört man im Moment so gut wie gar nicht – nimmt man das Singen der Vögel besonders wahr.  

Die Vogelbilder wurden alle Anfang April aufgenommen.

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Amsel auf dem Nachbardach

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Elster hoch oben auf der Birke

Die Vögel lieben den Quellstein zum Baden und Trinken. Sie ziehen ihn meistens der Vogeltränke vor.

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Aber auch kleinste Besucher bereichern den Garten. Schmetterlinge wie z.B. den grossen Fuchs, Pfauenauge oder Zitronenfalter konnte ich dieses Frühjahr schon sehen. Sie sitzen aber im Moment noch zu kurz auf den Blüten. Deshalb waren leider keine Fotos möglich. 

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Wir haben aber auch viele kleine Bewohner im Garten, die sich anscheinend sehr wohl fühlen. 

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Das erinnert mich an meine Kindheit. Im Steingarten meiner Eltern gab es auch sehr viele Eidechsen.

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Überall wusseln sie umher, ohne Scheu vor den Menschen. Jana hat es längst aufgegeben sie fangen zu wollen, viel zu schnell verschwinden sie in Ritzen und unter den Steinen. Man sieht jetzt auch schon viele Winzlinge rumflitzen, Sonnenbaden ist den Kleinen noch zu langweilig.

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Jana geniesst den Garten ebenfalls. Fast den ganzen Tag liegt sie draussen oder folgt irgendeiner aufregenden Spur. Sicher besucht nachts so manche Katze oder Igel den Garten.

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 Das war´s erstmal aus unserem Garten. Bin echt froh, dass wir ihn haben. Die Arbeit darin ist sehr entspannend, wobei jetzt im Moment aus Mangel an Material, wie z. B. Rindenmulch (ausser Lebensmittelgeschäften sind alle Läden geschlossen), eher das Faulenzen überwiegt.

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Stein(iger) Garten

Aus den Urlauben habe ich schon immer gerne verschiedene Steine mitgebracht, in erster Linie als Andenken, aber auch weil sie mich besonders angesprochen haben.

Der grüne Stein unten stammt zum Beispiel von Korsika und die weissen von der Ostsee.

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die Windmühle stammt vom ersten Urlaub in der Bretagne vor ca. 20 Jahren (musste nach einem Sturm repariert werden)

Wenn wir irgendwo Halt machen und es fällt mir ein besonderer Stein ins Auge, kann ich fast nicht dran vorbei laufen. Hatte sogar schon im Bett des Wohnmobils einen Stein am Fussende liegen :-).

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Durch einen Umzug vor 10 Jahren ist die Auswahl leider etwas kleiner geworden. Hätte es schade gefunden sie aus dem früheren Garten zu entfernen. Sie waren einfach zu gut integriert dort. Ein paar besonders schöne Exemplare durften aber mit umziehen.

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Die Steine unten sind das Geschenk eines Freundes, der seinen Garten aufgeben musste.

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Platz für einen neuen Stein, ob gross oder klein lässt sich immer finden 😉

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ein Stück Lava von Sizilien

Der Quellstein ist der einzigste Stein, den wir gekauft haben.

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Das ist zwar kein Stein, aber eine schöne Wurzel, die mich an einen Vogel erinnert.

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Frühlingsblüten im Garten

Was macht man, wenn der Aufenthalt ausserhalb des Gartens raum- und zeitmässig nur sehr begrenzt möglich ist – man wandert mit dem Fotoapparat über das Grundstück und versucht den Augenblick festzuhalten.

Im Moment blühen die Akeleien in voller Pracht, sie gehören zu meinen absoluten Lieblingsblumen in dieser Jahreszeit.

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Blick von aussen aufs Grundstück

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Es gibt noch ein paar andere Blüten zur Zeit.

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wild aufgegangen – winzigklein und blüht schon sehr lange

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Der Frühling ist meine Lieblings Jahreszeit, das Erwachen der Natur ist immer wieder schön zu erleben und auch die Temperaturen halten sich noch in Grenzen, obwohl wir dieses Jahr schon seit Tagen um die 25 Grad haben.

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