Schiffshebewerk Arzwiller

In einem Bildband über das Elsass hatte ich Bilder vom Schiffshebewerk Saint Louis/Arzwiller gesehen und seither den Wunsch es einmal zu besichtigen. Hier am Oberrhein gibt es zwar zahlreiche Schleusen, aber nichts vergleichbares.

Im vergangenen Frühjahr bot sich die Gelegenheit auf der Heimfahrt aus dem Saarland einen Abstecher nach Arzwiller zu machen. Das dortige Schiffshebewerk, seit 1969 in Betrieb, ist Teil des 1853 eröffneten Rhein-Marne-Kanals. Über 100 Jahre lang wurde vor der Inbetriebnahme des Hebewerkes der Höhenunterschied von fast 45 Metern durch eine Schleusentreppe von 17 Schleusen auf einer Länge von 4 Kilometern bewältigt. Dafür brauchten die Schiffe einen ganzen Tag. Mit dem Schiffshebewerk, das den bergseitigen Kanal (aus Richtung Nancy) mit dem talseitigen Kanal (in Richtung Strassburg) verbindet dauert es von der Einfahrt bis zur Ausfahrt nur ca. 25 Minuten, davon reine Fahrzeit nur 4 Minuten. So können ca. 40 Schiffe je Tag und Richtung geschleust werden. Angetrieben wird das ganze durch elektrische Winden. Lastkähne sind nicht mehr so viele unterwegs auf dieser Wasserstrasse, dafür umso mehr Touristenschiffe.

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Bei unserer Ankunft regnete es leicht, aber das störte uns nicht. Wir hatten die Wahl die Anlage zu besichtigen (4,– Euro/Person) oder eine 1,5 stündige Rundfahrt mit dem Schiff (10,– Euro/Person) zu machen. Aufgrund des Wetters beschränkten wir uns auf die Besichtigung, aber auch das war sehr interessant.

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Wartebereich für die Schiffe – bergseitig

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Blick abwärts mit Wartebereich – talseitig

 

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Wir beobachteten das Einfahren der Schiffe in den Trog…

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das Rundfahrtsschiff

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…das lautlose Runterfahren…

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und unten die Ausfahrt.

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Das alles wurde von einem sehr netten Herrn mit Mikrofon in deutscher Sprache kommentiert. Jetzt wussten wir auch, warum dieser Herr uns vorher nach unserer Landessprache gefragt hatte. Anscheinend waren zu diesem Zeitpunkt mehrheitlich Deutschsprachige anwesend.

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Kaum haben die beiden Schiffe den Trog verlassen, fahren schon die Nächsten ein

Sollten wir mal wieder in dieser Gegend sein, wäre eine Rundfahrt mit dem Schiff sicher ein schönes Erlebnis.

 

 

 

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Wanderung am Schluchsee

Meine Tochter hatte mir von einer landschaftlich wunderschönen Wanderung am Schluchsee erzählt, die sie gemacht hatte. An einem sonnigen Wochenende griff ich die Idee auf und wir machten uns auf den Weg in den Hochschwarzwald. Nach einer guten Stunde Fahrt hatten wir den Parkplatz an der Staumauer des Sees erreicht.

Der Schluchsee (der Name kommt nicht vom alemannischen Schluuch = Schlauch, sondern wird von Schlucht abgeleitet – zumindest wird er so erklärt) ist ein Stausee südöstlich des Titisees, der grösste See im Schwarzwald und mit 930 Höhenmeter gleichzeitig der höchstgelegene Talsperrensee Deutschlands. Der Schluchsee war ursprünglich ein Gletschersee mit einem Wasserspiegel 30 Meter unterhalb des heutigen Stausees. An manchen Stellen ist er 61 Meter tief.

Kann mich gut daran erinnern, wie vor vielen Jahren der See abgelassen wurde wegen Reparaturen an der Staumauer und man trockenen Fusses durch das frühere Dorf dort laufen konnte. Ein paar Grundmauern waren damals immernoch  zu sehen.

Das erzählte ich meinem Partner während wir über die Staumauer liefen, um das andere Seeufer zu erreichen.

Es ging immer am See entlang und meistens hatte man auch einen sehr guten Blick aufs Wasser. 

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im Hintergrund der Ort Schluchsee

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Seerundfahrtsschiff

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Durch das Wochenende und dass der Weg gleichzeitig der Wanderradweg um den See war, waren viele Wanderer und Radfahrer unterwegs. Wir mussten Jana, die frei laufen durfte, immer wieder Fuss nehmen, damit sich niemand gestört fühlte. Aber das klappte wunderbar und war gleichzeitig eine gute Gehorsamsübung. Das nächste Mal würden wir aber einen Zeitpunkt innerhalb der Woche wählen, da wäre das Laufen dort noch viel schöner.

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Unterwegs gab es einige schön angelegte Picknickplätze. Schade, wir hatten nichts zu essen dabei, aber ein andermal würden wir davon Gebrauch machen. Auch an Zugängen zum See kamen wir vorbei und so konnte Jana zwischendurch auch mal schwimmen gehen.

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Und dann kam unser Ziel in Sicht, der Unterkrummenhof. Das ist ein alter modernisierter Hof, der im Familienbetrieb als Vesperstube genutzt wird. Wir hatten gehört, dass man dort sehr gut und lecker essen könne. Das liessen wir uns natürlich nicht entgehen und ich muss sagen, es wurde uns nicht zuviel versprochen. Es ist zwar Selbstbedienung, aber das Essen wird frisch zubereitet, man bekommt eine Art Diskette, die fibriert, wenn das Bestellte fertig ist. Alles war sehr liebevoll und appetitlich angerichtet und es schmeckte sehr gut.

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Beim Unterkrummenhof gibt es auch eine Schiffsanlegestelle und wir hatten vor mit dem Rundfahrtschiff, das dort immer anlegte, zurück zur Staumauer zu fahren. Aber da ich unbedingt noch ein Dessert geniessen wollte, verpassten wir das Schiff und mussten die 5 Kilometer zurück laufen. Das fiel mir mit vollem Bauch anfangs gar nicht so leicht, aber die schöne Natur ringsum entschädigte uns mehrfach. 

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Göschener Alp

An einem der heissen Tage zog es uns in die Berge. Da wir in der Nähe der Schweizer Grenze leben, war wieder einmal der Kanton Uri unser Ziel und dort der Sankt Gotthard Pass. Auf 2106 Höhenmeter war das Klima sehr angenehm. Wir hatten ein Picknick mitgenommen und setzten uns auf eine kleine Anhöhe oberhalb des Hospizes. Dabei liessen wir die Blicke über die nähere Umgebung schweifen und genossen die dortige Ruhe, abseits des Rummels unten auf dem Parkplatz.

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Im Hintergrund die Staumauer des Lago di Lucendro

Es war erst früher Nachmittag und zum Heimfahren eigentlich noch zu früh. Deshalb beschlossen wir auf dem Runterweg einen Abstecher zur Göschener Alp zu machen. Den Wegweiser beim Ort Göschenen am Fusse des Sankt Gotthards hatten wir schon oft gesehen, aber dort waren wir beide noch nie.

Die Strasse zog sich langsam in endlosen Kurven nach oben. Schafherden lagen mancherorts darauf  und machten nur widerwillig den wenigen Autos Platz. Am Ende der Strasse lag ein gebührenpflichtiger Parkplatz. Von dort aus konnte man nach einem kleinen Anstieg die Krone der Staumauer des Göscheneralpsees erreichen.

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Dass dort ein See war, davon hatten wir schon gehört, aber wir wussten nicht, dass es ein Stausee war, durch den eine ganze Alpsiedlung überflutet worden war. Diese Alpsiedlung hatte Göscheneralp geheissen. 

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Wir machten einen Spaziergang über die Staumauer, bevor es dann wieder auf den Heimweg ging. Der Abstecher dort hoch hatte sich gelohnt.

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Blick talwärts

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Suonenwanderung

Da wir schon in der Gegend von Sion (das liegt im französischsprachigen Unterwallis)waren, nutzten wir das schöne Wetter für eine Wanderung entlang der dortigen Suone, der Bisse de Clavau.

Suonen (auf französich des bisses) sind historische Bewässerungskanäle, die in offenen Gräben das Wasser von den Gebirgsbächen in die Weinberge oder auf Obstplantagen oder Äcker bringen, manchmal sogar über Holzrinnen auf Stelzen.

Die Bisse de Clavau wurde ca. 1450 erbaut und liegt in 550 bis 700 Meter Höhe über der Rhoneebene zwischen Sion und St. Léonard in den Weinbergen, bzw. in den Rebterrassen, die typisch für das Wallis sind.

Nach dem Frühstück fuhren wir zum Ausgangspunkt, einem Parkplatz oberhalb von Sion (Richtung Champlan). Zum Glück gehört unser Wohnmobil zu den Kleineren, so fanden wir problemlos noch einen Platz. Die Länge des Wanderweges wurde mit 8 Kilometern angegeben, das waren hin und zurück ca. 4 Stunden.

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Blick hinunter nach Sion (Sitten)

Zuerst ging es ein paar Stufen aufwärts und dann hatten wir den dort noch sehr schmalen Weg entlang der Suone erreicht.

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Landschaftlich war es wunderschön mit tollen Ausblicken hinunter nach Sion und auf die umliegenden Berge.

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Das einzige Problem für mich persönlich war nur, dass es direkt neben dem Weg steil abwärts ging. Da bekam ich schon ein mulmiges Gefühl und ich übergab die Leine von Jana meinem Partner. Der meistert alle Wege gleich welcher Art ohne Probleme. Sicher hätte ich Jana frei laufen lassen können, aber auch da hatte ich Bedenken, dass sie vielleicht im Übermut nach rechts vom Weg abkommen und abstürzen könnte. Mache mir bei solchen Sachen leider viel zu viele Gedanken ;-).

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Entlang der Trockensteinmauern ging es Richtung St. Léonard.

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Wir waren fast alleine unterwegs, nur in den Reben wurde an einigen Orten gearbeitet. Es war sommerlich warm und die Mauern strahlten zusätzliche Wärme ab. Für den Weinanbau natürlich ideale Verhältnisse. Jana lief zur Erfrischung immer mal wieder durch den Wassergraben.

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Nach ungefähr der Hälfte des Weges wurde der Weg breiter und der Abhang rechts davon war nicht mehr so steil. Da konnte ich Jana beruhigt ableinen und selber viel entspannter laufen.

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Oberhalb von St. Léonard machten wir  eine kleine Pause und danach machten wir uns auf den Rückweg. Hinunter ins Ort wollten wir nicht, wir kannten ihn schon vom letztjährigen Besuch im Wallis, als wir dort den unterirdischen See (Lac Souterrain) besuchten.

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St. Léonard

Komischerweise macht der Abgrund mir auf dem Rückweg nichts mehr aus. Ich denke Mal, weil der Blick dort eher bergwärts ging.

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Hier noch ein paar Eindrücke auf dem Weg zurück Richtung Sion:

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Blick auf Sion von Osten her

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Es war eine sehr schöne Wanderung bei tollem Wetter. Der Weg entlang dieser Suone machte Lust darauf irgendwann auch die noch spektakuläreren aus Holz im Gebirge kennenzulernen.

 

 

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Die Pyramiden von Euseigne

An einem verlängerten Wochenende besuchten wir das Wallis. Bei unserem Aufenthalt im letzten Jahr wurde uns ein Besuch des Lac des Dix empfohlen. Das ist ein Stausee am südlichen Ende des Val d’Hérémence mit einer gewaltigen Staumauer, der Grande Dixence, ca. 17 Kilometer von der Kantonshauptstadt Sion entfernt. Er sollte unser erstes Ziel sein. Ungefähr auf der Hälfte des Weges kamen wir an den Pyramiden von Euseigne vorbei. Davon hatten wir schon gehört, sahen sie aber zum ersten Mal. Einen Stop dort planten wir für den Rückweg ein.

Wir fuhren die schmale Strasse weiter aufwärts und dann sahen wir hoch oben die beeindruckende Mauer des Stausees.

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Bald hätten wir unser Ziel erreicht, so dachten wir zumindest. Aber 3 Kilometer vor dem Ziel war dann die Strasse plötzlich gesperrt, anscheinend wegen Lawinengefahr. Riskieren wollten wir nichts und so machten wir nur eine kurze Pause auf dem Parkplatz vor der Absperrung. Das dortige Restaurant war auch noch geschlossen und das am Anfang des Pfingstwochenendes.

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Auf Infotafeln erfuhren wir mehr über den Stausee. Dort wird auf 2364 Meter Höhe das Schmelzwasser von 35 Walliser Gletschern gesammelt. Die Staumauer ist unten 200 Meter dick, 695 Meter lang und 285 Meter hoch. Der See fasst 400 Millionen Kubikmeter Wasser, das durch Stollen herangeführt wird.

Leider habe ich nur diese beiden Aufnahmen von der Information, aber irgendwann sehen wir es vielleicht in natura.

Beeindruckt fuhren wir die Strasse wieder nach unten, um uns die oben erwähnten Pyramiden genauer anzusehen. Vergleichbares hatte ich noch nie gesehen und es war sehr spannend auf den Hinweisschildern über die Entstehung dieser Naturdenkmäler zu lesen. Bei den Pyramiden von Euseigne handelt es sich um Erdpyramiden im Val d’Hérémence in der Nähe des Dorfes Euseigne.

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Am Ende der letzten Eiszeit vor ca. 90000 Jahren blieben beim Rückgang der Gletscher  riesige Schuttmengen zurück, die zu einer gewaltigen Moräne zusammen geschoben wurden. Nach dem Abschmelzen des Eises trocknete sie aus. Die dabei entstehenden Hohlräume zwischen den Felsbrocken füllten sich im Laufe der Zeit mit Sand und Lehm, so dass eine Art Beton entstand. Dieser bröckelte aber durch die Witterung, durch Schmelzwasser und Niederschläge langsam, aber sicher ab und die grossen Felsbrocken wurden wieder freigelegt. Diese sieht man heute oben auf der Spitze der Pyramide liegen. Sie bilden vorläufig eine Art Schutzkappe vor den Witterungseinflüssen.

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Die natürliche Erosion und damit der langsame Zerfall geht aber leider weiter. Die jetzt 10 bis 15 Meter hohen Pyramiden werden brüchig durch sich verbreiternde Spalten, die steinernen Kappen werden abstürzen und ungeschützt verschwinden die Pyramiden  innert Jahrzehnte oder Jahrhunderte.

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Blick zurück auf der Weiterfahrt ins Tal

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Irgendwie stimmte diese Aussicht auf Verfall mich nachdenklich und fast traurig. Umso mehr schätze ich es, dass ich die Erdpyramiden in der heutigen Form noch bestaunen konnte.

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Blick hinab ins Tal und auf die Alpen des Berner Oberlandes

 

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Rund um den Geiseltalsee

Für den zweiten Tag meines Besuches in Thüringen war ein Ausflug an den Geiseltalsee in Sachen-Anhalt geplant. Der Geiseltalsee ist der grösste künstliche See Deutschlands. Er wurde nach dem Ende des Braunkohle-Tagebaus im Geiseltal angelegt. Die Geisel ist ein 17 Kilometer langer Nebenfluss der Saale. Für die Flutung des künstlichen Sees wurde das Wasser der Saale genommen.                                                                                                            Das Klima in dieser Gegend ist etwas wärmer und es regnet weniger. Die Fauna und Flora soll dort auf dem sandigen Untergrund eine ganz Besondere sein. Am Nordufer gibt es sogar eine brütende Bienenfresserkolonie.

Das waren die Vorabinformationen, die ich während der Fahrt dorthin erfuhr. Ich war sehr gespannt. 

Unten habe ich Hinweisschilder mit den genauen Daten abfotografiert:

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In Mücheln angekommen schlenderten wir erst einmal zur Seebrücke und zum Hafen. Das war schon sehr beeindruckend. Wo vorher Tagebau war, lag jetzt ein schöner See mit vielen Freizeitgestaltungsmöglichkeiten.

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Als Überraschung für mich hatten sie geplant, dass der Mann meiner Freundin mit mir eine Fahrt mit dem Geiseltal Express um den See herum macht. Die anderen würden einen Parkplatz am anderen Seeufer anfahren und von dort bis zu unserem Treffpunkt laufen. Jana nahmen sie mit. Auch der Treffpunkt war eine Überraschung für mich.

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Die Fahrt ging entlang des Ufers und der ‚Lokomotivführer‘ erklärte uns die Gegend und auch die Arbeiten, die nötig waren, bis der See so aussah wie heute (siehe auch Tafeln oben). Er erwähnte auch die zahlreichen Fossilienfunde aus dem Tertiär, insbesondere tausende von Wirbeltierfunden. Sie sind in einem Museum nicht weit von dort zu besichtigen.

Ich muss mich für die Qualität der Bilder entschuldigen. Sie wurden aus dem fahrenden Zug und durch die Scheibe, die sich leider nicht öffnen liess, aufgenommen.

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Und schon kam unser Treffpunkt in Sicht, an dem wir aussteigen würden: ein Weingut, bzw. eine Strausswirtschaft mit dem Namen ‚Goldener Steiger‘.

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Der Führer des Zuges erzählte uns, dass die Familie viel Mut bewiesen hätte mit dem Moto ‚vom Bergbau zum Weinbau‘. Die Idee entstand 1997 vom Hobbywinzer, damals fanden aber erst die ersten Rekultivierungsmassnahmen statt und die Halde glich noch eher einer Mondlandschaft. 3 Jahre später konnte die Idee umgesetzt werden. Die Mühe hat sich gelohnt, 2002 wurden die ersten Trauben geerntet.

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Nach dem Aussteigen trafen wir die anderen in einer schönen Laube oberhalb der Reben. Eine Flasche ‚Goldener Steiger‘ stand schon auf dem Tisch, dazu eine appetitlich hergerichtete Käseplatte. So lässt es sich leben ! Der Wein schmeckte sehr gut, ich holte dann noch eine zweite Flasche, zu fünft war die Menge vertretbar ;-). Eine weitere Flasche wurde mir als Geschenk für daheim mitgegeben.

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Später liefen wir zum Auto und machten uns dann auf den Rückweg, nicht ohne unterwegs eine Pause zum Eisessen einzulegen.

Die Tage vergingen wieder viel zu schnell, aber ich weiss, dass ich jederzeit willkommen bin! Und das bedeutet mir sehr viel ! 

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Spaziergang zum Bielerturm

Auch dieses Jahr besuchte ich meine Freunde in Thüringen und war schon sehr gespannt darauf, was für tolle Ausflüge sie sich für dieses Mal ausgesucht haben. Leider war der Schwager meiner Freundin im Frühjahr sehr krank gewesen und noch nicht so richtig wieder hergestellt. Deshalb gab es ein reduziertes Programm, was für mich völlig ok war. Die Gesundheit kommt an erster Stelle!

Am Ankunftstag trafen wir uns alle in einer Gaststätte zum Abendessen und dort wurden mir auch die Pläne der nächsten beiden Tage vorgestellt.

Am kommenden Tag würden wir Frauen in der näheren Umgebung eine kleine Wanderung zum Bielerturm unternehmen und die Männer würden in den Garten fahren und dort alles fürs Grillen am späten Mittag vorbereiten.

Wir fuhren nach Kleinbucha (Nähe Kahla), liessen den Ort hinter uns und parkierten am Rand einer Wiese. Von dort aus ging es zu Fuss weiter. Die drei Hunde konnten frei springen und machten davon auch ausführlich Gebrauch.

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Der Weg führte weiter durch einen schönen Wald, wo man auch gleich die Häschen herum hoppeln sah. Wir nahmen die Hunde an die Leine und kaum war das geschehen fuhr das Forstauto an uns vorbei. Die beiden Herren darin nickten uns anerkennend zu 😉

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Die erste Rast machten wir am Aussichtspunkt ‚Köhlers Bank‘. Dort hatten wir nicht nur eine tolle Aussicht hinunter ins Orlatal, sondern die beiden Damen überraschten mich mit einem kleinen Imbiss zur Stärkung. Natürlich hatten sie auch an die Hunde gedacht.

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Weiter gings zur ‚Fliegerkuppe‘, wo man auch die Blicke schweifen lassen konnte.

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Danach liefen wir ohne Pause bis zu unserem Ziel, dem Bielerturm auf dem Buchberg bei Orlamünde. Früher zu Kaiserzeiten hiess er „Kaiser-Wilhelm-Turm“. Der aus dem Jahr 1895 stammende Turm liegt auf 409 Meter Höhe und ist 14 m hoch.

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Dann mussten wir den Rückweg antreten, die Herren hatten angerufen und nach unserem Verbleib gefragt. Denke, dass sie vor allem Hunger hatten ;-). Den Nachmittag verbrachten wir gemütlich im Garten. Es war ein sehr schöner und entspannter Tag, ich wurde so richtig verwöhnt.

 

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Durch die Teufelsschlucht

Um den drückend heissen Temperaturen zu entgehen, hatten wir Mitte Woche die Idee eine kleine Wanderung durch die Teufelsschlucht in der Nähe von Olten (Kanton Solothurn, Schweiz) zu unternehmen. Wir stellten uns das Laufen in einer kühlen Schlucht sehr angenehm vor und Jana hätte durch den dadurch verlaufenden Bach genug Wasser zur Abkühlung. Der Rundweg Hägendorf – Allerheiligenberg – Hägendorf wurde mit 436 Höhenmeter Unterschied angegeben und als gemütliche Wanderung von 2,5 Stunden.

Wir fuhren die 40 Kilometer südwärts auf der Autobahn Richtung Luzern und nahmen gleich nach dem Belchentunnel die nächste Ausfahrt Richtung Olten. In Hägendorf begann der Aufstieg zur Schlucht.

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Die Teufelsschlucht, von den Einheimischen Tüfelsschlucht genannt, ist eine Karstschlucht, gebildet in Jahrmillionen durch den Cholersbach.

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am Eingang zur Schlucht

Im ersten Teil stieg es gemächlich an und der Weg führte über Brücken und Stege, insgesamt sollen es 37 sein, durch die Schlucht. Die Temperaturen waren angenehm und Jana lief meistens durch den Bach, der allerdings nicht sehr viel Wasser führte.

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Die Landschaft mit den Höhlen und Felsen, den malerischen Feuchtgebieten war schon sehr eindrucksvoll. Es waren nur wenige Menschen unterwegs.

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Die anfangs leichte Steigung ging in der hinteren Schlucht in steilere Teilstücke über. Verbunden mit der feuchten Luft in der Schlucht gerieten wir ordentlich ins Schwitzen, aber das tat den schönen Eindrücken keinen Abbruch. 

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Wir kamen an vielen, wirklich gut ausgestatteten Grillstellen vorbei. Aber wegen der Trockenheit herrscht im Moment Feuerverbot, als Picknickplatz sind sie jedoch auch sehr einladend. Nur einmal mussten wir eine Strasse überqueren und dann ging es weiter in die Oberschlucht.

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Auch hier führte der Weg stetig bergauf, der Bach war ausgetrocknet.

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Bald war der Wald zu Ende. Über einen Wiesenweg ging es hoch nach Allerheiligenberg, wo eine Bergwirtschaft zum Rasten einlud. Eigentlich, aber wir hatten das Pech, dass sie erst einen Tag später öffnete 😉

So setzten wir unseren Weg fort. Es ging, über Viehweiden östlich um den Berg herum,  nur noch bergab nach Gnöd.

Dort konnten wir uns entscheiden, entweder über die Strasse hinunter zum Ausgangspunkt in Hägendorf oder wieder in den unteren Teil der Schlucht einsteigen. Wir wählten die Schlucht. Die Sonne brannte schon wieder ordentlich vom Himmel und der feuchte Schatten war uns dann doch lieber.

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Wir brauchten für den Rundweg 3,5 Stunden, also eine Stunde länger wie angegeben. Aber wir blieben auch immer mal wieder stehen, um die Einzelheiten der Umgebung näher zu betrachten ;-).

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Im März diesen Jahres hatte es einen Felssturz gegeben und die Schlucht war danach 3 Monate lang gesperrt. Jetzt sind die Stege alle wieder hergestellt und auch sonst sieht man fast nichts mehr davon.

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Wanderung zur Alp Spilau-Seeli

Seit Monaten herrscht wie fast überall am Oberrhein die Hitzewelle, die einen ausser in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden ins Haus fesselt. Der Rhein mit seinen 28 Grad Wassertemperatur bietet keine Erfrischung, die kleinen Gewässer sind gekippt und wegen der Blaualgen kann man nicht einmal mehr den Hund ins Wasser lassen. Also bleiben nur die Berge und da vorzugsweise die hohen.

Vergangenen Sonntag fuhren wir mit meinem Bruder und seiner Frau nach Sisikon im Schweizer Kanton Uri, das liegt am Ostufer des Urnersees. Von dort ging es auf einer kleinen Strasse über Riemenstalden hoch zur Talstation der kleinen Seilbahn, die ins vordere Spilau führt.

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Ausblicke während der Fahrt nach oben:

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Blick auf den Urnersee

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Von der Bergstation aus liefen wir hoch zur Alp Spilau-Seeli, die auf 1900 Höhenmeter liegt. Zeitlich wurde der Weg mit 40 Minuten angegeben. Die Temperaturen waren warm, aber doch sehr angenehm und man konnte endlich mal wieder durchatmen.

Es ging stetig bergan, vorbei an Teilalpen mit dazugehörigen Alphütten und Ställen.

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Melkunterstand

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An manchen Stellen blühten noch die Alpenrosen, überhaupt war die Flora sehr üppig. Dort spürte man nichts von der Trockenheit im Tal unten. 

Kurz vor der Alp hatte man einen schönen Ausblick hinunter zum Spilauer See.

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Jana, unsere Hündin, liess es sich nicht nehmen hinunter zu laufen und ein Bad zu nehmen. Das kam mir sehr gelegen, hatte sie sich doch in einem unbeobachteten Moment in einem Kuhfladen gewälzt und sah nicht sehr appetitlich aus ;-). Nass, aber sauber kehrte Jana zu uns zurück.

Der letzte Anstieg zur Alphütte fiel mir schwer, aber das tarnte ich, indem ich immermal stehen blieb zum fotografieren.

Oben angekommen stärkten wir uns erstmal. Die Alp wird im Familienbetrieb von Ende Juni bis Anfang September bewirtschaftet. Wir wurden sehr freundlich und herzlich bedient. In der Alphütte befindet sich auch die Alpkäserei. Natürlich gingen wir dort nicht weg ohne Alpkäse und Alpenbutter gekauft zu haben. Interessant fand ich vor allem den Alpenheukäse, der über den Winter im Wildheu dort oben gelagert wurde. Er hatte eine interessante Note und war sehr lecker (war, weil wir ihn inzwischen schon gegessen haben). 

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Aussichten von der Alphütte:

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Bepackt, vor allem die Männer ;-), ging es dann auf den Rückweg.

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Wir wollten aber bis ganz nach unten zur Talstation der Bahn laufen, wo unser Auto stand. Dabei mussten wir 760 Höhenmeter Unterschied bewältigen.

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Der Weg war schmal und teilweise sehr anstrengend.

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Durch die Felsen waren die Tritte teilweise sehr hoch (oder meine Beine zu kurz ;-),  manche Teilstücke führten durch dschungelähnliches Gebiet, andere über lockeres Gestein. Ich verstand auch nicht, warum der Zaun entlang mancher Teilstücke ausgerechnet aus Stacheldraht sein musste.

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War echt froh, als der Weg dann über eine Wiese führte und danach auf einen normalen Waldweg.

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Die 6,5 Kilometer nach unten hatten wir in 2,5 Stunden geschafft. Die letzten Meter waren die schwersten 🙂

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Talstation am Ziel

Trotz der Anstrengung durch den teilweise schwierigen Abstieg waren wir uns alle einig, es war ein wunderschöner Tag in einer tollen Landschaft und bei angenehmen Temperaturen.

 

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Abschied

…oder der Beginn eines neuen Lebensabschnittes.

Lange Zeit war ich nur noch als Leserin hier und die Berichte, die ich vor hatte zu schreiben, liegen noch auf der langen Bank. Nicht, dass ich keine Lust dazu hatte, es fehlte einfach die Ruhe dazu und die Zeit.

Zeit habe ich jetzt und die Ruhe stellt sich langsam wieder ein. Nach 32 Jahren in der gleichen Praxis bin ich seit Anfang diesen Monats im Ruhestand. Die letzten Monate waren ausgefüllt mit der Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen, nicht alle waren den gestellten Aufgaben gewachsen, aber jetzt übernimmt eine sehr nette und fähige Nachfolgerin meinen Part und ich kann beruhigt meine Freizeit geniessen. Nach so vielen Jahren möchte ja man alles geordnet zurück lassen.

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Der Abschied war sehr emotional, besonders von den Patienten, die ich teilweise über Jahrzehnte begleiten durfte und dabei so manches Private miterlebte. Ich hatte frühzeitig begonnen mich zu verabschieden. Alle die einen Termin nach meiner Zeit bekamen, informierte ich über den baldigen Ruhestand. Oft erntete ich Ungläubigkeit, ich könne doch nicht einfach gehen, ich gehöre doch zu dieser Praxis. Ob ich was Besseres gefunden hätte oder mich frühzeitig pensionieren lassen würde, sogar ob ich schwanger wäre und deswegen aufhören würde, fragte mich ein über 80jähriger Patient ;-).

In den letzten 2 Wochen wurden mir Blumen gebracht und sonstige Aufmerksamkeiten. Besonders in Erinnerung bleiben werden mir der Dankesbrief einer Patientin, der mir sehr zu Herzen ging und der Besuch einer alten Dame, die mir von ihrer kleinen Rente eine Blume brachte, mich fest in den Arm nahm und dabei weinte. Das liebe ich so an meinem Beruf, dass man mit Menschen zu tun hat und nicht nur mit toten Gegenständen.

Am letzten Tag tat mir der Chef fast ein bisschen leid. Er hatte mir u. a. einen wunderschönen Blumenstrauss gebracht und wir, d. h. meine Nachfolgerin, der Chef und ich sassen noch gemütlich zusammen. Danach ging es Schlag auf Schlag. Mehrere Hausbewohner kamen, um sich zu verabschieden. Kurze Zeit später kam die Kollegin vom Nachmittag mit ihren kleinen Zwillingen und sogar eine frühere Arbeitskollegin, die ich noch öfter privat sehe, schaute rein. Das war alles sehr berührend. Der Abschied vom Chef fiel dadurch fast zu kurz aus, aber wir haben uns später am Tag noch geschrieben.

Eine grosse Freude machte mir meine Nachfolgerin mit sehr herzlichen persönlichen Worten in einer Karte. Wir werden in Verbindung bleiben.

Es waren zurückblickend 32 gute Jahre in dieser Praxis, davon 21 Jahre mit dem ersten Chef und jetzt 11 Jahre mit seinem Nachfolger. Ich würde diesen Beruf jederzeit wieder ergreifen.

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Veröffentlicht unter Gedanken, in eigener Sache, Nachdenkliches | 10 Kommentare