Der Garten lebt

Was wäre der Garten ohne Lebewesen. Manche kommen auf Besuch, andere leben hier. Für alle gilt, es macht einfach Freude sie zu beobachten.

Schon im Winter liebe ich es die Vögel am Futterhäuschen zu beobachten. Egal ob Spatzen, Meisen, Grünlinge oder Amseln, alle sind willkommen.

Jetzt erfreuen uns die Amseln ab dem frühen Morgen bis zum Dunkelwerden mit ihrem Gesang. Gerade in dieser besonderen Zeit, wo absolute Ruhe herrscht draussen – Autos und Flugzeuge hört man im Moment so gut wie gar nicht – nimmt man das Singen der Vögel besonders wahr.  

Die Vogelbilder wurden alle Anfang April aufgenommen.

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Amsel auf dem Nachbardach

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Elster hoch oben auf der Birke

Die Vögel lieben den Quellstein zum Baden und Trinken. Sie ziehen ihn meistens der Vogeltränke vor.

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Aber auch kleinste Besucher bereichern den Garten. Schmetterlinge wie z.B. den grossen Fuchs, Pfauenauge oder Zitronenfalter konnte ich dieses Frühjahr schon sehen. Sie sitzen aber im Moment noch zu kurz auf den Blüten. Deshalb waren leider keine Fotos möglich. 

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Wir haben aber auch viele kleine Bewohner im Garten, die sich anscheinend sehr wohl fühlen. 

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Das erinnert mich an meine Kindheit. Im Steingarten meiner Eltern gab es auch sehr viele Eidechsen.

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Überall wusseln sie umher, ohne Scheu vor den Menschen. Jana hat es längst aufgegeben sie fangen zu wollen, viel zu schnell verschwinden sie in Ritzen und unter den Steinen. Man sieht jetzt auch schon viele Winzlinge rumflitzen, Sonnenbaden ist den Kleinen noch zu langweilig.

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Jana geniesst den Garten ebenfalls. Fast den ganzen Tag liegt sie draussen oder folgt irgendeiner aufregenden Spur. Sicher besucht nachts so manche Katze oder Igel den Garten.

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 Das war´s erstmal aus unserem Garten. Bin echt froh, dass wir ihn haben. Die Arbeit darin ist sehr entspannend, wobei jetzt im Moment aus Mangel an Material, wie z. B. Rindenmulch (ausser Lebensmittelgeschäften sind alle Läden geschlossen), eher das Faulenzen überwiegt.

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Stein(iger) Garten

Aus den Urlauben habe ich schon immer gerne verschiedene Steine mitgebracht, in erster Linie als Andenken, aber auch weil sie mich besonders angesprochen haben.

Der grüne Stein unten stammt zum Beispiel von Korsika und die weissen von der Ostsee.

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die Windmühle stammt vom ersten Urlaub in der Bretagne vor ca. 20 Jahren (musste nach einem Sturm repariert werden)

Wenn wir irgendwo Halt machen und es fällt mir ein besonderer Stein ins Auge, kann ich fast nicht dran vorbei laufen. Hatte sogar schon im Bett des Wohnmobils einen Stein am Fussende liegen :-).

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Durch einen Umzug vor 10 Jahren ist die Auswahl leider etwas kleiner geworden. Hätte es schade gefunden sie aus dem früheren Garten zu entfernen. Sie waren einfach zu gut integriert dort. Ein paar besonders schöne Exemplare durften aber mit umziehen.

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Die Steine unten sind das Geschenk eines Freundes, der seinen Garten aufgeben musste.

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Platz für einen neuen Stein, ob gross oder klein lässt sich immer finden 😉

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ein Stück Lava von Sizilien

Der Quellstein ist der einzigste Stein, den wir gekauft haben.

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Das ist zwar kein Stein, aber eine schöne Wurzel, die mich an einen Vogel erinnert.

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Frühlingsblüten im Garten

Was macht man, wenn der Aufenthalt ausserhalb des Gartens raum- und zeitmässig nur sehr begrenzt möglich ist – man wandert mit dem Fotoapparat über das Grundstück und versucht den Augenblick festzuhalten.

Im Moment blühen die Akeleien in voller Pracht, sie gehören zu meinen absoluten Lieblingsblumen in dieser Jahreszeit.

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Blick von aussen aufs Grundstück

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Es gibt noch ein paar andere Blüten zur Zeit.

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wild aufgegangen – winzigklein und blüht schon sehr lange

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Der Frühling ist meine Lieblings Jahreszeit, das Erwachen der Natur ist immer wieder schön zu erleben und auch die Temperaturen halten sich noch in Grenzen, obwohl wir dieses Jahr schon seit Tagen um die 25 Grad haben.

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Ausgangssperre – (k)ein Ende in Sicht

Seit 5 Wochen sitzen wir nun fest und das noch mindestens weitere 3 Wochen.                 Zum Glück sind wir gesund und auch im Familien- und Bekanntenkreis gab es keinen Fall der Ansteckung. Das ist etwas Positives, worüber ich sehr dankbar bin ! 

Trotzdem belastet die Situation. Am Anfang durfte man.. ausser zum Lebensmittel einkaufen ..sich alleine im Umkreis von 500 Metern um die Wohnung bewegen, mit dem Hund oder um einen kleinen Spaziergang zu machen. Der ausgefüllte Passierschein musste natürlich mitgeführt werden. Die Distanz war ausreichend, der Rhein liegt nur ca. 400 Meter von uns entfernt, Spaziergängen am Wasser mit dem Hund stand nichts im Wege. Durch die Unvernunft einiger wurden die Bedingungen mehrmals verschärft. Jetzt darf man nur noch einmal am Tag raus, auch mit dem Hund. Eine Stunde im Umkreis von 1 Kilometer sind erlaubt, aber nicht mehr ans Wasser, nicht in den Wald und nicht auf öffentliche Anlagen. Fahrradfahren ist verboten. Auf dem Passierschein muss jetzt auch die Uhrzeit beim Verlassen des Hauses stehen. 

Unser Dorf liegt zwischen Oberrhein und dem Canal de Huningue, auf der dritten Seite wird es durch einen kleinen Wald begrenzt und am anderen Ende befinden sich die Sportanlagen, also rundum Sperrzone. Das bedeutet für Jana nur noch Laufen an der Leine durchs Dorf. Kein freies Springen, kein Baden im Wasser usw.. Sie tut mir echt leid.

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Blick aus dem Fenster im oberen Stockwerk – hinter den Bäumen fliesst der Rhein, so nah und doch im Moment so fern…..

Das Problem ist nicht nur der Virus, die Lazarettzelte in Mulhouse werden sogar schon wieder abgebaut, fast noch schlimmer ist die Isolation, besonders der älteren Menschen. In der Nachbarschaft wohnt ein Musiker, der vor Corona in seiner Freizeit Alters- und Pflegeheime im Elsass besucht und Musik-Therapie angeboten hatte. Er wurde jetzt von verschiedenen Gemeinden angerufen und gefragt, ob er nicht wieder kommen könnte. Es würden so viele Bewohner sterben, nicht an dem Virus, sondern aus Einsamkeit. Er hat zugesagt, finde das echt toll von ihm.

Das Gefühl der Unwirklichkeit der Situation empfinden sicher auch viele der Menschen in Ländern bei denen es „nur“ eine Kontaktsperre gibt.                                                                Was mir Sorgen macht ist, dass der Rhein plötzlich nicht nur ein Fluss ist, sondern auch wieder eine Grenze in den Köpfen einiger. Der deutsch-französischen Freundschaft tut das nicht gut. Berufspendler mit französischen Kennzeichen werden teilweise angefeindet, Deutsche „bewachen“ die Parkplätze von Supermärkten und melden der Polizei, wenn Fahrzeuge mit nicht deutschen Nummernschildern dort stehen (es handelte sich um Angestellte des Geschäftes), im Saarland wurden sogar Tomaten und Eier auf Fahrzeuge geschmissen. Wohin soll all das führen? Die Situation ist nicht einfach. Gerade in den Grenzgebieten wo täglich hunderte Berufspendler hin und her fahren sollte das Miteinander an oberster Stelle stehen!

Hoffen wir, dass Deutschland die Grenzen bald wieder öffnet (laut Deutschem Konsulat sind sie ja nicht geschlossen, sondern werden nur bewacht) bevor zu viel in die Brüche geht!

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Schaffhausen, auch ohne Rheinfall einen Besuch wert….

Ende Oktober vergangenen Jahres unternahmen wir einen Tagesausflug nach Schaffhausen. Die nördlichste Stadt der Schweiz liegt am Hochrhein in einem Weinanbaugebiet nahe der deutschen Grenze. Sie entstand um das Jahr 1000 und war ein wichtiger Handelsumschlagplatz, bedingt durch die Hochrheinschifffahrt zwischen dem Bodensee und Basel. Vor dem Rheinfall mussten die Schiffe entladen werden, die Waren wurden auf dem Landweg bis zum Ende der Stromschnellen transportiert und dort wieder auf Schiffe verladen. Mitte des 19. Jahrhunderte endete der kommerzielle Schiffverkehr auf dem Hochrhein.

Wir begannen den Bummel mit einem Besuch des kleinen Museums einer Luxusuhren-Manufaktur.  Liebhaber haben sicher ihre Freude daran.

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Danach ging es in die nahe mittelalterliche Altstadt.

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Dort gefielen mir besonders die zahlreichen Barockgebäude mit ihren verzierten Fassaden und den Erkern.

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Schaffhausen wird wegen der 300 vorhandenen Erker auch Erkerstadt genannt.

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Trotz dem schönen Herbstwetter waren nicht allzu viele Menschen unterwegs und wir konnten uns alles in Ruhe anschauen.

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oben rechts sieht man einen kleinen Teil der Festung Munot, leider eingerüstet

Ausserhalb des Stadtgebietes befindet sich der Rheinfall, der grösste Wasserfall Europas. Den Bericht darüber aus dem Jahr 2012 könnt ihr bei Interesse gerne hier nachlesen.

https://traeumerleswelt.wordpress.com/2012/12/28/der-rheinfall-bei-schaffhausen-2/

(die Bilder darin werden beim Draufklicken grösser)

 

Eigentlich wollte ich diesen Bericht erst nach einem weiteren Besuch dort schreiben, weil Bilder der markanten Festung Munot aus dem 16. Jahrhundert fehlen. Diese steht über der Altstadt und man sieht sie am besten von der Transitstrecke aus (an der Stadt vorbei).   

Aber da wir hier jetzt auf unbestimmte Zeit festsitzen und keiner weiss, wann die Ausgangssperre in Frankreich vorbei ist und die Grenzen wieder öffnen, habe ich ihn jetzt schon geschrieben.

 

 

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Die älteste Linde der Schweiz

Anfang März unternahmen wir an einem sonnigen Nachmittag einen kleinen Ausflug, um uns die älteste Linde der Schweiz anzusehen. Sie steht ausserhalb des Dorfes Linn, dem kleinsten Ort im Kanton Aargau.

Man hatte eine wunderbare Fernsicht auf die Schweizer Alpen.

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Die Linner Linde, wie sie genannt wird,  ist eine Sommerlinde. Sie hat eine Höhe von 25 Metern und der Stamm weist einen Umfang von 11 Metern auf. Das Alter wird mit rund 800 Jahren angegeben.

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Wahrscheinlich wurde die Linde nach der Pestepidemie in der Mitte des 14. Jahrhunderts gepflanzt. Dem Volksglauben nach sollte die Linde Krankheiten fernhalten und das Land vor weiterem Unheil beschützen. Man glaubte in Pestlinden die Pest bannen zu können.

In den letzten 200 Jahren hat die Linde dreimal gebrannt, sie erholte sich zum Glück immer wieder davon. 

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Dieser Ausflug ist noch keine 3 Wochen her und wie sehr hat sich inzwischen die Welt verändert. Damals konnte man noch nahezu unbeschwert reisen, zumindest hier im Dreiländereck. Heute sieht alles anders aus. Vor 3 Tagen schloss Deutschland die Grenzen und seit vorgestern herrscht hier in Frankreich Ausgangssperre. Gefühlt kommt mir das schon sehr viel länger vor.

Bleibt oder werdet alle gesund und passt auf euch auf !! Das ist im Moment das Wichtigste !!

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Aarburg

Schon sehr oft hatten wir auf der Schweizer Autobahn Richtung Bern den schönen Blick auf die Festung  von Aarburg genossen, aber noch nie waren wir abgefahren, um uns das Städtchen näher anzusehen.

Als wir vergangene Woche in der Nähe waren, nutzen wir das gute Wetter zu einem Besuch.

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Aarburg liegt zwischen dem Fluss Aare und einem schmalen langen Felsriegel, der die mittelalterliche Altstadt überragt. Das Städtchen wurde 1840 durch einen Grossbrand grösstenteils zerstört und danach wieder aufgebaut, jedoch ohne die Stadtbefestigungen. 

Wir spazierten zuerst durch den unten liegenden Ort bis hin zur Aare.

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Danach nahmen wir den Aufstieg zur Festung in Angriff. Diese steht oben auf dem Felsen.

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Die nach dem Grossbrand 1840 neu errichtete Kirche, der Festung vorgelagert

Die Festung hatte zu Beginn des 12. Jahrhunderts ihren Ursprung als Burg , wurde im Jahr 1299 an die Habsburger verkauft und 1415 von den Bernern erobert. Diese bauten die Burg ca. 100 Jahre später zu einer Festungsanlage aus. Seit 1804 gehört die Festung dem Kanton Aargau und gilt als Kulturgut von nationaler Bedeutung. Anfangs diente sie dem Kanton als Gefängnis, heute ist sie ein Jugendheim.

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Festung von der „Neustadt“ Seite aus

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Der Ausblick von oben war sehr eindrucksvoll und nach der steilen Treppe tat es gut ein wenig auszuruhen. 

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Blick auf die Aare

Durch den im Moment herrschenden Fön hatte man eine gute Sicht auf die Berner Alpen.

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Leider war das Innere des Festungshofes nicht zugänglich. Laut einem Hinweisschild ist der Besuch nur an Wochenenden und Feiertagen möglich. Aber es gefiel uns auch so und wir folgten dem Weg aussen um die Anlage herum, bis wir wieder unten in der Altstadt ankamen.

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Nachfolgend Bilder der Festung auf der Altstadt Seite.

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die Natur setzt sich durch

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Am späten Nachmittag machten wir uns auf den Heimweg und blickten auf einen schönen Tag zurück, am Vormittag der Spaziergang an der Aare und zum Abschluss der Besuch Aarburgs.

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Blick zurück vom Nachbarort

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Spaziergang an der Aare

Mein Partner hatte einen Termin in Aarau für seine jährliche cardiologische Untersuchung. Dieses Mal fuhr ich mit und nutzte die Zeit für einen Spaziergang mit Jana an der Aare entlang.

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Die Aare ist mit 288 Kilometern Länge der längste rein schweizerische Fluss. Sie entspringt in den östlichen Berner Alpen und mündet bei Koblenz (gegenüber dem deutschen Waldshut-Tiengen) in den Rhein.

Der Fluss ist vor Aarau sehr ursprünglich und erinnerte mich an den Altrhein bei uns daheim.

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Zwischen Uferweg und Fluss lag Brachland. Jana erkundete es voller Begeisterung.

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Das Wetter war ideal zum Laufen. Der Wind hatte nachgelassen und die Sonne schien bei angenehmen Temperaturen. Es war später Vormittag und wir begegneten nur wenigen Menschen.

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Es herrschte eine wohltuende Ruhe und machte richtig Freude dort zu laufen. Viel zu früh war die Stunde um und ich musste zum Treffpunkt zurück gehen.

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Diesen Spaziergang möchte ich unbedingt mal wiederholen und ausdehnen. Aarau liegt ja nur 1 Fahrstunde von uns entfernt.

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Kloster Mariastein

Nicht weit von uns entfernt, nur ca. 30 Minuten mit dem Auto, befindet sich in der Nordwestschweiz das Benediktinerkloster Mariastein. Von dem hatte ich schon viel gehört, u. a., dass es ein ganz besonderer Kraftort sei, war aber noch nie dort gewesen.

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Blick vom Tal

Letzten Sonntag nutzten wir das sonnige Wetter und fuhren in den Wallfahrtsort Mariastein gleich hinter der französischen Grenze im Leymental. Am Ortsrand parkierten wir auf dem erstaunlicherweise kostenlosen Parkplatz und liefen in wenigen Minuten zu der unter Denkmalschutz stehenden Klosteranlage.

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Zuerst besuchten wir die grosse Klosterkirche, deren Innenraum sehr beeindruckend war. Mir persönlich gefielen vor allem die Decken- und Wandgemälde.

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Das 1648 erbaute Kloster hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Die grosse Blütezeit der Wallfahrt und des Klosters wurde 1798 durch die französische Besetzung beendet, 1802 bekamen die Mönche das zerstörte Kloster zurück, die Klosterschule wurde wieder eröffnet. Knapp 70  Jahre später wurde das Kloster durch den Kulturkampf aufgehoben, die meisten Mönche wurden ausgewiesen und fanden in Frankreich vorübergehend eine neue Heimat. Wenige durften in Mariastein bleiben und die Wallfahrt aufrecht erhalten. 

Die Schweizer Mönche in Frankreich mussten 1906 das Land wieder verlassen und gründeten in Bregenz ein neues Kloster, das aber 1941 von den Nazis liquidiert wurde. Die Mönche wurden des Landes verwiesen und durften dank der Regierung des Kantons Solothurn im Kloster Mariastein Asyl nehmen. Durch eine kantonale Volksabstimmung im Jahr 1970 wurde das Kloster öffentlich-rechtlich wieder anerkannt. Danach konnte die Klosteranlage  saniert und erneuert werden.

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Das Besondere an der Klosteranlage ist aber die Gnadenkapelle, die man seitlich der Klosterkirche über 59 Stufen erreicht.

Deren Geschichte geht auf das Ende des 14. Jahrhunderts zurück. Laut Legende soll ein Kind über die Felsen in die Tiefe gefallen und von der Gottesmutter Maria gerettet worden sein. Als Dank wurde eine Naturhöhle in eine Kapelle umgewandelt.

Diese Höhlenkapelle liegt unterhalb der Klosterkirche. Auf dem Weg abwärts kommt man an vielen Dankestafeln vorbei, die zeigen, dass noch viele an Wunder durch Maria glauben.

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In der Kapelle suchen viele die Stille, um zur Ruhe zu kommen und die manchmal laute Welt für eine Weile hinter sich zu lassen. Viele Pilger aus aller Welt kommen heute noch hierher.

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rechts das Gnadenbild aus dem 17. Jahrhundert, links ein Sakramentsaltar von 1645

Auf dem Rückweg nach oben warfen wir noch einen Blick in die Siebenschmerzenkapelle, eine oberirdische Kapelle zwischen Gnadenkapelle und Klosterkirche, die im Gedenken an ein zweites Felsenwunder im Jahr 1541, errichtet worden war und…

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Decke der Siebenschmerzenkapelle

…in einen Teil der Gruft.

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Der Ausflug dorthin war wirklich sehenswert.
Und wieder einmal musste ich denken, dass die Ziele in der Nähe oft übersehen werden und das völlig zu unrecht !
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Dankeschön!

Herzlichen Dank an all meine Leser, die mich auch dieses Jahr so treu begleitet haben !

Wünsche allen eine entspannte Adventszeit, frohe Weihnachten und für das kommende Jahr alles Gute, vor allem aber Gesundheit !

 

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Jana wartet auf den ersten Schnee 

 

 

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