Winterliche Spaziergänge am Wasser

Bei dieser im Moment herrschenden Kälte bis teilweise minus 10 Grad bleiben viele lieber daheim im Warmen. Vielleicht würde ich das ohne Hund auch so machen, aber ich muss ehrlich sagen, da würde ich viel Schönes verpassen !

Meine Spaziergänge verlaufen meistens am Wasser, egal ob auf dem Damm des Oberrheines oder an einem der kleinen Kanäle oder Weiher der Rheinauen. Alles liegt zum Glück nur wenige Minuten zu Fuss von daheim entfernt.

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auf dem Damm des Oberrheins (Grand Canal d’Alsace)

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Besonders am Morgen, wenn es kaum hell ist herrscht eine einzigartige Stimmung am Wasser. Das sind immer ganz besondere Momente für mich und ich geniesse jeden einzelnen. Besser kann ein Tag doch nicht anfangen.

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Was mir dieses Jahr besonders an den kleinen Kanälen auffällt ist, dass die sonst eher unsichtbaren Bisamratten sich in grosser Zahl auf dem Weg aufhalten und erst, wenn man kurz vor ihnen ist, ins Wasser verschwinden. Ich habe das in den vergangenen Jahren noch nie beobachtet. Vielleicht ist ja die schon langanhaltende Kälte der Grund und sie verlassen das Wasser um sich „aufzuwärmen“ – aber das ist nur Überlegung von mir. 

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Einige Bisams bleiben aber auch einfach liegen. Darunter befand sich einmal ein sehr grosses Exemplar und ich war echt froh, dass Jana, meine junge Hündin, einen respektvollen Bogen darum  herum nahm. Es wurden anscheinend schon Hunde gebissen.

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Die beiden letzten Fotos entstand vergangenen Sonntag Nachmittag an einem kleinen Naturweiher in der Nähe der Schleuse. Dort habe ich sogar zwei weisse Bisams entdeckt, aber die verschwanden leider unter Wasser bevor ich ein Foto davon machen konnte. Dafür konnte ich ein Bisam auf dem Eis festhalten 🙂

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Jahreswechsel

Wünsche all meinen Lesern einen guten Rutsch in ein gesundes und hoffentlich friedliches Neues Jahr !

Herzlichen Dank für Euer Interesse an meinen Berichten, egal ob hier bei Träumerleswelt oder auf meinem Hundeblog „Seelengefährten“ 

Lese und betrachte auch immer mit grossem Interesse Eure Beiträge und Bilder !

Freuen wir uns auf das Kommende und einen interessanten Austausch 🙂

Mit herzlichen Grüssen

 

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der letzte Tag des Jahres am kleinen Kanal paralell zum Oberrhein

 

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Regensberg

In der Vorweihnachtszeit machten wir eine kleine Ausfahrt in die nahe Schweiz. Schon des Öfteren hatten wir auf einem Hügel nahe Zürich Regensberg gesehen und uns vorgenommen es einmal zu besuchen. An diesem Sonntag setzten wir diesen Plan endlich in die Tat um.

Das Städtchen und das Schloss wurden zwischen 1200 und 1250 von den Regensberger Freiherren auf einem Ausläufer des Schweizer Jura gebaut. Es war der Sitz ihrer Herrschaft. Schon Anfang 1300 musste alles an die Habsburger verkauft werden, die verpfändeten es 100 Jahre später an die Stadt Zürich. 1417 kam es entgültig in den Besitz von Zürich und wurde zum Sitz eines Landvogtes.  1803 wurde Regensberg Bezirkshauptort, verlor diese Funktion aber 70 Jahre später wieder.

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1540 zerstörte ein Grossbrand dieses Städtchen und alle Häuser mussten von Grund auf neu errichtet werden. Es hat sich aber seinen mittelalterlichen Charakter bis heute bewahrt.

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Wir liefen durch diesen wirklich sehr schönen Ort, man fühlte sich fast wie in einer anderen Zeit. Durch einen Torbogen gelangten wir in den oberen Teil des Städtchens.

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Alles strahlte Ruhe und Gemütlichkeit aus. Denke aber, dass in der wärmeren Jahreszeit sicher sehr viele Besucher hier sind. Aber jetzt im Winter konnten wir alles in Ruhe ansehen.

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Blick vom Burghof auf das Oberdorf

 

 

 

 

 

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…zurück in den Herbst…

Für den Heimweg wählten wir eine andere Route wie auf der Fahrt in den Urlaub. Diese führte uns über Marseille – > Avignon und Valence. Für die Strecke nach Hause hatten wir 2 Tage eingeplant. So konnten wir entspannt die Mautstrecken ausser acht lassen und die unterschiedlichen Landschaften geniessen. Es lag viel Schönes am Weg zum Entdecken, aber leider fing nach dem Wochenende die Arbeit wieder an. Aber in absehbarer Zeit bin ich nicht mehr auf feste Ferienzeiten angewiesen und dann könnte man frei und ungebunden das alles nachholen.

Am Morgen waren wir bei 23 Grad und Sonne gestartet, aber je mehr wir Richtung Norden fuhren,  um so kälter und grauer wurde es. Man konnte den Temperaturen förmlich beim sinken zusehen :-).

In Valence hatten wir ungefähr die Hälfte der Gesamtstrecke geschafft und wir schauten uns nach einem Stellplatz für die Nacht um. Ca. 5 Kilometer von Valence entfernt fanden wir in Cornas, einem kleinen Weindorf am rechten Rhône Ufer einen kostenlosen Parkplatz, der auch für Wohnmobile zugänglich war, sogar mit der Möglichkeit zum Entsorgen. Von den 5 Plätzen waren schon 2 belegt, eine halbe Stunde später war er voll. 

 

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Ansicht vom Parkplatz aus

Cornas ist ein ansprechendes Dorf am Osthang des Zentralmassivs. Vom Parkplatz aus kommt man direkt in die Weinberge. Das nutzten wir für einen Spaziergang. Leider wurde es schnell dunkel und deshalb verliessen wir die Reben und liefen noch eine kleine Runde durch den Ort, auch um zu schauen was es für Einkaufsmöglichkeiten für das Abendessen gibt. Wir fanden einen Bäcker mit einer kleinen Auswahl an Lebensmitteln und eine Apotheke, nur 5 Minuten vom Stellplatz entfernt. Käse hatten wir noch, dazu holten wir ein frisches Baquette und eine Flasche Côte du Rhône. Der Wein war zwar recht teuer, aber für den letzten Abend der Reise gönnten wir ihn uns und ich muss sagen er schmeckte sehr gut – Rotwein, Baquette und französischen Käse, so lässt es sich leben :-). Später habe ich nachgelesen, dass im Weingebiet um Cornas nur die Syrah-Rebe angebaut wird.

In der Nacht wurde ich wach, weil es angefangen hatte zu regnen. Ausserdem kamen noch 2 Wohnmobile an, die sich vorne quer bei der Entsorgung hinstellten.

Am nächsten Morgen bei meiner Frührunde mit Jana war es für kurze Zeit trocken. Wir liefen erst durchs Grüne und anschliessend wollte ich mir das Dorf etwas näher ansehen. Es dämmerte erst und deshalb sind die Bilder etwas grieselig. Aber um einen Eindruck von Cornas zu bekommen denke ich reichen sie aus :-).

Cornas ist optisch zwar nicht mit den Weindörfern im Elsass zu vergleichen, aber für mich persönlich hat der Ort mehr Charme wie die Orte an der Côte d‘ Azur, die wir im Urlaub gesehen hatten. Wenn man mit offenen Augen durch die Gassen läuft, kann man schöne Winkel entdecken.

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Auf dem Rückweg holte ich beim Bäcker noch Croissants fürs Frühstück. Zurück auf dem Platz schaute aus dem benachbarten Wohnmobil ein Junge mit grossen Augen auf meine Tüte mit dem Gebäck. Seine Eltern sassen etwas gelangweilt am Tisch, oder vielleicht auch hungrig ;-). Ich dachte noch bei mir, dass der Junge sicher auch was vom Bäcker möchte und wirklich ging die Türe des Fahrzeuges auf und die Mutter fragte mich, woher ich die Backwaren hätte. Nachdem ich ihr den Weg erklärt hatte lief sie mit Sohn und Rucksack los.

Nach dem Frühstück nahmen wir den letzten Teil des Heimweges in Angriff. Es hatte wieder begonnen zu regnen.

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oberhalb von Cornas – eine Festung ? habe dazu leider keine Infos gefunden

 

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Stellplatz Cornas – Abreise

 

 

 

 

 

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Strand bei Le Lavandou

Auf der Weiterfahrt, bzw. Rückfahrt Richtung Westen an der Küste entlang hielten wir Ausschau nach einem Stellplatz in der Nähe des Wassers, wo wir die letzten beiden Tage und Nächte noch bleiben konnten.

Bei Le Lavandou wurden wir fündig. Links der Strasse ein grosser Sandstrand und rechts davon ein Hinweisschild auf einen Stellplatz ( Parking Cavalière Plage) mit Ent- und Versorgung und einigen Plätzen mit Strom. Das ganze für stolze 20,– Euro pro Nacht mit Strom. So ganz überzeugt waren wir nicht. Deshalb fuhren wir noch ein Stück weiter. Im Führer war ein schöner Platz vor einem Pinienwald direkt am Meer angegeben. Dieser Stellplatz lag wirklich sehr idyllisch, vom Wohnmobil aus hätte man direkt ins Meer können, aber leider hatte er einen Tag vorher wegen Instandhaltungsarbeiten geschlossen. Normalerweise wäre er das ganze Jahr offen. Schade ! Länger suchen wollten wir nicht, dafür waren die Urlaubstage zu kurz. Deswegen fuhren wir nach dem Einkaufen die wenigen Kilometer nach Le Lavandou zurück.

Der Stellplatz dort war auf 3 Ebenen terrassenförmig angelegt und bot ausreichend Platz. Ich erfuhr, dass der Betreiber am Abend zum Kassieren käme.

Natürlich gingen wir gleich an den Strand und der war trotz der Mittagshitze erstaunlich leer. Gut für uns, so konnte Jana umherspringen und schwimmen und das nutzte sie auch ausgiebig.

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Später schlenderten wir durch den kleinen Ort (das Zentrum war nur 200 Meter vom Platz entfernt)….

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….und den Abend bis zum Sonnenuntergang verbrachten wir dann wieder am Wasser.

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Schön, dass der Stellplatz gleich auf der anderen Strassenseite war, so konnte man mehrmals am Tag ganz nach Lust und Laune ans Wasser. Im Gegensatz zu den ersten beiden Orten war das Meer sehr bewegt. Jana machte die erste Bekanntschaft mit Wellen. Aber nach dem ersten Schreck wurde sie sehr gelassen dabei 🙂

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Oberhalb des Stellplatzes war ein kleiner Korkeichenwald, dort konnte man schön mit Jana spazieren laufen und sie auch von der Leine lassen. Unter den Bäumen lagen zahlreiche Eicheln, aber mindestens doppelt so grosse wie die in unseren Wäldern und mit ganz besonderen Hütchen. Ich sammelte einen Beutel voll für meine Enkelin als Mitbringsel aus dem Urlaub und die war dann auch ganz begeistert davon, hat viele wunderschöne Dinge damit gebastelt.

In der Dunkelheit kam dann ein Herr zum Abkassieren und er war noch nicht lange weg, da kamen 5 Wohnmobile zum Übernachten an. Diese nutzen den Strom, blieben den ganzen nächsten Tag, um den Strand und das Meer zu geniessen und verschwanden am Abend bevor der Kassierer kam wieder, aber erst nachdem sie noch entsorgt hatten und das alles kostenlos. Wir hätten da ein schlechtes Gewissen.

Natürlich ging ich auch dort frühmorgens ans Meer, die Sonnenaufgänge wollte ich mir nicht entgehen lassen. Das direkte Auftauchen der Sonne sah man leider nicht, aber wie sie die Landschaft langsam anstrahlte das schon.

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Am letzten Morgen machte ich vor der Heimreise mit Jana noch einen langen Strandspaziergang vor dem Frühstück.

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Es waren schöne Tage, die noch einen Hauch von Sommer spüren liessen.

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Cavalaire sur Mer

Von der Halbinsel Giens fuhren wir die Küstenstrasse weiter Richtung Saint Tropez und erreichten nach kurzer Zeit den Ort Cavalaire sur Mer. Dort hatte noch ein Campingplatz offen, der „Camping de la baie“ ….dazu später mehr.

Dieser Ort war noch voller Leben, bot zahlreiche noch offene Restaurants und viele Läden zum Bummeln, aber alles relativ teuer. Aber irgendwie fehlte der Charme, das ist jedoch mein persönlicher Eindruck. In den 3 Tagen unseres Aufenthalts suchte ich vergeblich irgendwelche verträumte Ecken oder besondere Plätze.

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Das Schönste waren die Spaziergänge mit Jana am frühen Morgen kurz vor dem Sonnenaufgang am noch menschenleeren grossen Sandstrand. Die Ruhe dort und die besondere Stimmung des erwachenden Tages waren einfach herrlich.

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so langsam geht die Sonne auf..

 

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Der Strand neben dem Hafen war zumindest am Morgen auch der einzigste Ort an dem Jana sich austoben konnte. Sonst fand sich in der ganzen näheren und weiteren Umgebung des Campingplatzes keine Grünfläche dafür, nicht einmal ein Spazierweg ausserhalb der befahrenen Strassen. Bis ans  Meer waren es ca. 500 Meter und das mitten durch den Ort. Für Hundebesitzer also nicht so ideal.

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Am späten Nachmittag spazierten wir dann immer zusammen an den Strand. Dort bot sich ein total gegensätzliches Bild wie morgens. Die zahlreichen Restaurants am Hafen waren voll besetzt, am Sandstrand lagen die Sonnenhungrigen und es wurde noch eifrig gebadet. An einem kleinen Stück Strand zwischen Hafenmauer und im Sand liegenden Booten war Platz, damit Jana zumindest ein bisschen ins Wasser konnte. Ansonsten herrschte Hundeverbot bis abends 21.00 Uhr. Anschliessend bummelten wir entlang der Yachten durch den Hafen und beendeten den Ausflug in einem der Lokale bei einem Eis oder auch mal ein Bier, je nach Lust und Laune.

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Nach 3 Nächten entschlossen wir uns – hauptsächlich wegen den ungünstigen Bedingungen mit einem jungen Hund – wieder ein Stück an der Küste zurück zu fahren, das aber schon mit Blick auf den Heimweg. Uns blieben nur noch 2 Nächte, dann mussten wir wieder Richtung Norden. 

 

Der Campingplatz “ de la baie“ liegt zentrumsnah im Ort, ca. 500 Meter vom Yachthafen und Sandstrand entfernt.

Er wiess sogar 4 Sterne auf, wohl vor allem wegen dem beheizten Schwimmbad, das auch bei unserem Besuch Anfang November noch in Betrieb war.

Dafür hatte alles andere wie das Restaurant, der Laden und der Bäcker schon geschlossen. Wollte man frische Baquette oder Croissants zum Frühstück musste man in den Ort laufen.

Auch die sanitären Anlagen waren nicht mehr alle offen, die Sauberkeit liess aber zu wünschen übrig.

Was mir negativ auffiel war das unfreundliche Personal. Es machte einen gestressten Eindruck, obwohl der Platz höchstens zur Hälfte belegt war. Uns wurde bei der Anreise sogar ein Platz zugewiesen der schon belegt war.

Die Stellplätze war ausreichend gross, leider für diese Jahreszeit zu schattig, was aber im Hochsommer sicher ein Vorteil ist. Jetzt im Spätherbst hatten wir ca. 2 – 3 Stunden Sonne pro Tag. Mit dem Schatten kam dann auch die Kühle.

Ausser den Stellplätzen gab es noch zahlreiche Mobilheime.

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Pro Nacht zahlten wir 19,– Euro Komplettpreis. WIFI hätte man auch hier bezahlen müssen, aber wie gesagt, im Urlaub brauche ich das nicht.

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Halbinsel Giens, Côte d‘ Azur

Die Halbinsel Giens liegt zwischen Toulon und Saint-Tropez am westlichen Ende der Côte d‘ Azur. Auf dem Weg nach dem gleichnamigen Ort Giens im äussersten Süden der Halbinsel durchquerten wir zuerst Hyères und fuhren dann entlang einer grossen Lagune. Dort in der ehemaligen Salinenanlage waren sogar einige Flamingos zu sehen. 

Der Empfang auf dem noch offenen Campingplatz “ La Tour Fondue“ war sehr freundlich (Bilder und Kurzbeschreibung zum Platz stelle ich an den Schluss dieses Berichtes).

Unser erster Weg nach dem Abstellen des Wohnmobiles führte natürlich runter ans Meer.

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Als erstes fielen die vielen Taucher auf, die unten am kleinen Hafen unterwegs waren. Anscheinend hat die Unterwasserwelt von Giens einiges zu bieten. Neben vielen Fischarten sind dort auch einige Wracks zu entdecken.

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Auch Ausflugsschiffe und Wassertaxis zu den nahen Iles d’Or (goldenen Inseln) lagen abfahrbereit vor Anker. Die autofreie Insel Porquerolles ist die grösste Insel dieser Gruppe und kann nach nur 20-minütiger Fahrt erreicht werden.

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Sonnenuntergang

Auf einem dem Hafen vorgelagerten Felsen liegt die Festungsanlage La Tour Fondue aus den Jahr 1634.

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Von dort aus hatten wir einen schönen Blick hinüber zur Insel Porquerolles und auf andere Festungen der Iles d‘ Or.

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Nach einem Rundgang trieb uns der Hunger zurück zum Wohnmobil. Jetzt wussten wir, dass es beim Hafen neben vielen Ferienwohnungen auch 2 Restaurants, einen Obst- und Gemüsehändler und eine Bäckerei mit einem kleinen Sortiment an Lebensmitteln gab.

Am nächsten Morgen war ich schon vor Sonnenaufgang mit Jana unten am Wasser und genoss die wunderschöne Stimmung dort.

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Mit der höher steigenden Sonne kamen dann auch die ersten Taucher und fuhren im Konvoi hinaus aufs Meer.

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Im Taucherclub herrschte rege Betriebsamkeit und es wurden immer voller dort. Das war der Zeitpunkt für mich, um fürs Frühstück zurück auf den Platz zu kehren, nicht ohne vorher frische Croissants und Baquette geholt zu haben.

Gegen Mittag suchten wir eine kleine Sandbucht neben dem Hafen auf, damit Jana ein bisschen umhertollen und auch schwimmen konnte. Wir liefen auch ein Stück auf dem Küstenpfad.

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Leider war er sehr eng und ungesichert. Teilweise ging es direkt neben dem Weg steil hinab und man konnte bei „Gegenverkehr“ kaum ausweichen. Das war uns mit einem jungen Hund zu gefährlich. So hielten wir uns noch eine Weile in der Sandbucht auf und gingen dann wieder zurück. Jana war vom ungewohnten Schwimmen sehr müde und schlief erstmal.

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Gegen Abend erkundete ich die andere Richtung, aber dort ging es nach einer kurzen Strecke mit steilen Stufen hinunter an Wasser und dann weiter über die Felsen. Auch das war nicht geeignet für einen erst 5 Monate alten Hund, der zudem ja noch keine Treppen gehen sollte. Wäre Jana erwachsen wäre das kein Problem und sicher ein sehr schöner Ausflug gewesen. So betrachtete ich von meinem Standort aus die Felsenküste mit ihren kleinen Sandbuchten.

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Nach einem Aufenthalt von 2 Nächten fuhren wir ein kurzes Stück der Küste entlang Richtung Osten. Der Campingplatz wollte am nächsten Tag schliessen und wir hatten im Führer nicht weit entfernt noch einen weiteren offenen Platz gefunden. Aber wir waren sicher nicht zum letzten Mal auf dieser Halbinsel. Dort konnte man wirklich im Spätherbst noch schöne angenehm warme Tage verbringen.

 

Der Campingplatz „La Tour Fondue“ist ein ruhiger Platz am Meer, von den meisten Stellplätzen, die alle grosszügig und meist schattig angelegt sind, sieht man es allerdings nicht. Zu Fuss ist man in 5 Minuten am kleinen Hafen, zu den kleinen Buchten sind es 300 Meter, zu einem breiten Sandstrand 2 – 3 Kilometer. Der Platz war noch sehr gut belegt, aber er war auch einer der wenigen, der überhaupt noch offen hatte.

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Die Betreiber waren sehr freundlich und hilfsbereit, sprachen auch gut deutsch. Das Restaurant hatte schon geschlossen, aber der kleine Laden war am Vormittag von 8 bis 12 Uhr noch offen und bot frische und sehr leckere Backwaren.

Die sanitären Anlagen waren nicht nach Männer und Frauen getrennt, aber sehr sauber. Schon morgens um 7.00 Uhr wurde das erste Mal geputzt.

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Wir zahlten mit der ACSI Karte pro Nacht 17,– Euro Komplettpreis mit Strom. WIFI hätte man bezahlen müssen, aber wir verzichteten darauf.

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..der Sonne entgegen

Nachdem wir im Sommer nur eine kurze Tour mit dem Wohnmobil unternommen hatten und ich irgendwie Heimweh nach dem Meer hatte, entschlossen wir uns Ende Oktober meine einwöchigen Herbstferien für einen Urlaub im Süden zu nutzen. Den Wetterprognosen nach entschieden wir uns für Südfrankreich.

Für den Weg nahmen wir uns wie immer 2 Tage Zeit, da wir Mautstrecken vermeiden. Es macht einfach mehr Spass und man sieht Orte und Landschaften, die man sonst weitläufig umfahren würde. Den Übernachtungsort auf der Runterfahrt kannten wir auch schon von unserer letztjährigen Herbstfahrt in die Provence…Aix les Baines. Wir standen sogar wieder auf dem gleichen kostenlosen Parkplatz, ausserhalb eines Campingplatzes. Der einzige Unterschied war, dass dieses Mal noch weitere 4 Wohnmobile dort übernachteten. Zwischen uns und dem See lag nur eine Grünfläche. Das war ideal für den Abendspaziergang mit unserer kleinen Hündin Jana vor dem Dunkelwerden (Eindrücke vom See sind im unten stehenden Link).

https://traeumerleswelt.wordpress.com/2015/11/09/lac-du-bourget-versteckt-im-nebel/

Nach einer ruhigen Nacht und einem schönen Morgenspaziergang entlang des Sees – dieses Jahr ohne Nebel – bis zum nahe liegenden kleinen Hafen ging es weiter Richtung Süden. Über Chambéry und Grenoble fuhren wir auf einer sehr gut ausgebauten Strasse entlang des landschaftlich wunderschönen Drôme Gebietes Richtung Sisteron. An dieser Strecke fielen mir zahlreiche schöne Plätze, teilweise direkt am Fluss auf, die sich auch sehr gut zum freien Übernachten mit dem Wohnmobil eignen würden. Schöne Wanderungen oder Spaziergänge wären dort auch möglich.

In Sisteron machten wir einen Fotostopp, den wir auch für eine kleine Gassirunde mit Jana nutzten.

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Weiter ging es über Les Mées…..

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Blick zurück

…und Vinon sur Verdon. Wir fuhren durch Olivenhaine und es war richtig warm geworden. Den Morgenspaziergang in Aix les Baines hatte ich wegen den sehr kühlen Temperaturen noch mit einer dicken Jacke gemacht, diese brauchten wir jetzt nicht mehr.

Hinter Brignoles war es nicht mehr weit bis zu unserem Ziel Giens, einem Ort auf der Halbinsel bei Hyères.

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Lac Souterrain de Saint-Léonard

Während unseres Kurzurlaubes in der Schweiz besuchten wir im Wallis den grössten natürlichen unterirdischen See Europas. Er liegt in St. Léonard im französisch-sprachigen Teil zwischen Sion und Serre.

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Saint Léonard

 

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Blick vom Eingangsbereich der Höhle

 

Die Grotte war den Bewohnern von St. Léonard schon lange bekannt, aber erst 1943 wurde sie vom Höhlenforscher Jean-Jacques Pittard erforscht. Damals reichte der Wasserspiegel bis fast an die Decke. Durch ein starkes Erdbeben 1946 entstanden Risse in der Höhlenwand, durch die ein Teil des Wassers abfloss und der Wasserspiegel des Sees sank. Dadurch konnte die Höhle 1949 für Besucher zugänglich gemacht werden. Es werden geführte Bootsfahrten angeboten.

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Ausstellungsraum nach der Kasse

 

Wir waren am frühen Vormittag bei der Höhle und konnten schon nach einer kurzen Wartezeit an der zweiten Bootstour des Tages teilnehmen. Die Gebühr von 10,– CHF pro Person fand ich angemessen. Der Führer, ein junger Mann, der das in der Freizeit als Ferienjob macht, erklärte alles sehr kompetent in 3 verschiedenen Sprachen.

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Der See misst 300 Meter Länge und 20 Meter Breite, an der breitesten Stelle ist er 29 Meter breit. Die Gesamtfläche beträgt 6000 Quadratmeter. Die Temperatur in der Grotte beträgt Sommer und Winter 15 Grad, die Wassertemperatur konstant 11 Grad. Mit ausgesetzten Forellen wird die Qualität des Wasser überprüft. Die Fische schienen sich sehr wohl zu fühlen, man konnte sie im glasklaren Wasser munter umherschwimmen sehen.

Die Höhlenwände weisen verschiedene Gesteinsarten wie Gips, schiefer und Marmor auf, der Boden des Sees besteht aus eisenhaltigem Lehm.

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Bei starkem Regen fliesst Wasser durch verschiedene Kamine in Form von Wasserfällen in den See. Durch die Risse fliesst es aber auch wieder ab, so dass die Wasserhöhe des Sees konstant bleibt.

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Die an der Höhlendecke sichtbaren Gebirgsanker stammen von aufwendigen Sanierungen, die nach der Ablösung eines 2 Tonnen schweren Felsblocks von der Decke im Winter 2000 nötig waren, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Nach 3 Jahren konnte die Höhle 2003 wieder für Besucher geöffnet werden. All das erzählte uns der Bootsführer.

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Am hinteren Ende des Sees ist die Grotte saalmässig erweitert. Neben einem Holzfass befindet sich eine kleine Statue der Heiligen Barbara auf dem über dem Wasserspiegel liegenden Fels.

Wegen der sehr guten Akkustik dort finden zu bestimmten Zeiten Höhlenkonzerte statt. Das muss ein ganz besonderes Erlebnis sein.

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Auf der rechten Seite des Seeendes entdeckten wir herabgestürtzte Felsbrocken. Dahinter befinden sich weitere kleine Höhlen, aber alle über dem Wasserspiegel im trockenen Fels. Sie wurden 1956 entdeckt, sind aber für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Das Boot fuhr den gleichen Weg wieder zurück zur Anlegestelle und dann ging es über die Eisentreppe wieder hinauf ans Tageslicht.

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Es war ein sehr interessanter halbstündiger Ausflug in die Unterwelt, der auch für Durchfahrende zu empfehlen ist. Die Höhle ist von Mitte März bis Anfang November täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr geöffnet.

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Kurzurlaub in den Schweizer Bergen

Eigentlich wollten wir dieses Jahr in den Sommerferien die ganze Zeit daheim bleiben, weil die kleine Hündin Jana, unser neues Familienmitglied, kurz vorher bei uns eingezogen war. Aber die Eingewöhnung klappte so gut, dass wir anfangs der dritten Woche zu einer kleinen Tour mit dem Wohnmobil durch die Schweiz starteten. Geplant waren 4 Tage.

Wegen der ewigen Staus am Sankt Gotthard fuhren wir über Bern und Gstaad ins Wallis, natürlich mit mehreren Pausen. In der Nähe von Saint Léonard (das liegt im französischsprachigen Teil des Wallis zwischen Sion und Siders) suchten wir uns einen Platz zum Übernachten. Wir fanden kurz vor dem Ort den Campingplatz Valcentre.

Nach einem kurzen Blick darauf entschlossen wir uns eine Nacht zu bleiben. Ausschlaggebend war auch die überaus herzliche Begrüssung des Besitzers. Der ältere Herr war gleichzeitig noch der „Küchenchef“ des kleinen Restaurants, wie er uns mit einem Augenzwinkern erklärte. Der Preis von 28,– CHF incl. Strom war angesichts der sehr einfachen und altertümlichen, aber sauberen sanitären Anlage angemessen.

Die Anlage war grosszügig und gepflegt, den Platz konnten wir frei wählen.

Am Abend blieb die Camperküche kalt und wir besuchten das Restaurant auf dem Platz. Mir fiel auf, dass auch viele Gäste von ausserhalb es besuchten, einige aber nur für einen Apéro. Das Essen wurde frisch zubereitet und schmeckte sehr gut, die Preise waren für Schweizer Verhältnisse günstig. Den Herrn von der Anmeldung sah man dann auch wirklich ganz in weiss in der Küche werkeln.

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Restaurant

 

Am nächsten Morgen fuhren wir dann erstmal nach Saint Léonard hinein. Dort wollten wir den grössten natürlichen unterirdischen See von Europa besuchen. Über den See berichte ich aber in einem separaten Bericht.

Für Wohnmobilfahrer interessant entdeckten wir wenige Meter vor dem Eingang zur Höhle einen Stellplatz mit Wasser- und Stromanschluss für jedes Parkfeld, auch Ver- und Entsorgung ist möglich. Unter Bäumen findet man Picknicktische, dahinter ist noch ein grösserer Parkplatz auf Naturbelag ohne Strom- und Wasseranschlüsse. Die Gebühr von 10,– CHF pro Nacht kann man in der nahe liegenden Bar bezahlen.

Nach dem Höhlenbesuch ging die Fahrt weiter durch das Rhônetal Richtung Nufenen Pass. Das Wetter war sonnig und sehr warm. Die Strassen waren relativ leer, auch über den Nufenen sah man kaum Fahrzeuge, obwohl es ja Ferienzeit war.

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Kurz nach der Passhöhe  (2478 m.ü.M.) machten wir eine Pause, auch damit Jana sich ein bisschen austoben konnte. Auf die Begegnung mit einer jungen Ziege reagierte sie allerdings sehr zurückhaltend und als diese auf sie zulief, zog sie es vor sich hinter meinem Rücken zu verstecken.

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In Airolo (Tessin) angekommen fuhren wir auf der Landstrasse ein Stück Richtung Süden bis nach Biasca und von dort über den Lukmanierpass (1915 m.ü.M.).

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Auch dort nahmen wir uns Zeit für einen Spaziergang. Der Lukmanierpass ist die Kantonsgrenze zwischen Tessin und Graubünden.

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Am späten Nachmittag kamen wir in Disentis an und dort kannte mein Partner den grossen Parkplatz an der Talstation der Bergbahn. Es waren keinerlei Verbotsschilder zu sehen und so beschlossen wir dort zu übernachten.

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Es war sehr heiss und nach einem kleinen Rundgang suchten wir gerne den Schatten, den das Wohnmobil warf, auf. Um den asphaltierten Platz herum waren Grasflächen und so kam auch Jana auf ihre Kosten. Abends kamen dann noch 3 Wohnmobile aus einem südeuropäischen Land und stellten sich direkt neben uns, obwohl der Platz wirklich riesig ist und sonst alles frei war. Was dann kam, habe ich so noch nie erlebt. Zuerst beobachteten wir wie eine der Frauen mit einer Schüssel über den Platz lief und den Inhalt auf die Grasfläche entleerte. Das hiess für uns, Jana muss an der langen Leine bleiben, den Labradore fressen alles was rumliegt. Danach kam einer der Männer und pinkelte wenige Meter hinter unserem Wohnmobil ins Gras. Dass die Kinder alle bis nach Mitternacht um die Fahrzeuge herumtobten, erwähne ich nur am Rande. Aber dass am Morgen plötzlich alle Kinder im Gras hockten und dieses als Toilette benutzen und das dazu wieder nahe bei uns, dafür fehlt mir das Verständnis. Alle Wohnmobile waren sehr gross und mit einer Toilette ausgestattet. Eigentlich sind diese auch zum Benutzen gedacht.

Wir verliessen diesen Ort dann recht zügig und fuhren bei noch sonnigem Wetter über den Oberalp Pass (2044 m.ü.M.).

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Auf der Passhöhe überraschte mich ein Leuchtturm. An den konnte ich mich gar nicht mehr erinnern, war ich doch vor Jahren in meiner Motorradzeit sicher schon über diesen Pass gefahren.

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Nach kurzem Aufenthalt, es war kühl und windig geworden, ging die Fahrt wieder abwärts über Andermatt, das schon im Kanton Uri liegt.

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Malerisch zogen Wolken über den Ort.

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die Postkutsche fährt von Andermatt über den Sankt Gotthard Pass nach Airolo

 

Diese verdichteten sich aber leider auf dem Weg hinunter ins Tal und in Altdorf setzte leichter Sprühregen ein. Trotzdem beschlossen wir wie vorgesehen über den Klausenpass (1948 m.ü.M.) auf den Urnerboden weiter zu fahren. Die Fahrt verlief teilweise im dichten Nebel.

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Auf der Passhöhe lichtete er sich kurz und so konnten wir einen kurzen Spaziergang vor allem Jana zuliebe machen.

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Danach ging es weiter zum Urnerboden, wo wir eigentlich den restlichen Tag verbringen und noch eine Nacht bleiben wollten.

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Aber der Regen hielt sich hartnäckig und so war das mit einem jungen Hund keine Option. Er wollte ja auch mal springen und toben und dafür ist es im Wohnmobil zu eng. Also beschlossen wir nach einem Besuch in der Käserei, natürlich mit Einkauf von Alpkäse und Sennenbutter und einer kleinen Runde zu Fuss die Urlaubsfahrt einen Tag früher zu beenden und heim zu fahren.

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Es waren schöne erholsame Tage und die kleine Jana hatte keinerlei Probleme mit dem Leben im und ums Wohnmobil. Echt toll ! 🙂

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