Schleswig-Holstein – Flensburg

Beim Morgenspaziergang mit Jana hatte ich noch Glück und kam trocken zum Wohnmobil zurück. Auf der Fahrt nach Flensburg trübte sich das Wetter langsam ein und dann begann es zu regnen und sollte den ganzen Tag nicht aufhören.

Ich selber war vor Jahren schonmal in Flensburg, aber mein Partner kannte es nicht und deshalb wollten wir trotz dem schlechten Wetter eine Runde durch Hafen und Altstadt laufen. 

Flensburg liegt an der inneren Förde und ist nach Glücksburg die zweitnördlichste Stadt Deutschlands. Es wurde das erste Mal im 12. Jahrhundert erwähnt und gehörte jahrhundertelang zu Dänemark. Erst 1864 kam Flensburg zu Deutschland. 

Wir folgten den Wegweisern zu einem Wohnmobilstellplatz. Dieser lag draussen im Industriehafen und durch den Regen war er sehr matschig. V/E war nicht möglich. Trotzdem war er schon am Vormittag ziemlich belegt. Wir wollten hier eh nicht übernachten und wählten einen halbwegs trocken begehbaren Parkplatz vor dem offiziellen Stellplatz. Nach 45 Minuten zu Fuss durch das Industriegebiet erreichten wir den historischen Hafen.

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Blick vom Industriehafen ans Westufer

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Die alten Schiffe sind immer wieder faszinierend und man kann sich gut vorstellen wie lebhaft es früher da zugegangen sein muss.

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In der Altstadt mit der langen Fussgängerzone war einiges los. Nur die nassen Tische und Stühle im Aussenbereich der Lokale machten einen etwas trostlosen Eindruck. Bei besserem Wetter wäre diese sicher alle besetzt gewesen.

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Bilder habe ich nur wenige gemacht. Durch den aufkommenden Wind war die Linse dauernd nass und das Fotografieren machte keine richtige Freude.

Zurück am Fahrzeug fuhren wir erstmal raus aus der Stadt in Richtung Glücksburg und suchten einen Übernachtungsplatz auf der Halbinsel Holnis. Die Campingplätze waren alle belegt und sogar der Parkplatz an der Schleife am Ende der Halbinsel bot keinen Platz mehr. Deshalb fuhren wir wieder zurück und entdeckten einen grossen Parkplatz zwischen einem der Campingplätze und der Strasse, umgeben von einer dichten Hecke. Laut App durfte man dort für 4,– Euro auch über Nacht parkieren. Davon machten wir gerne Gebrauch. 

Am Nachmittag unternahmen wir in trotz Regen einen Erkundungsgang ans Wasser. Wie überall war auch dort Hundeverbot und für das Betreten des Strandes hätte man sogar noch zahlen müssen. Aber durch den Regen und den ziemlich starken Wind verzichteten wir darauf und zogen uns lieber ins trockene und warme Wohnmobil zurück. Dabei kam mir ein interessanter Gedanke, wir waren hier in der nordöstlichsten Ecke Deutschlands und daheim lebten wir in, bzw. nahe der südwestlichsten Ecke.

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Blick über die Ostsee nach Dänemark

Wir waren ganz alleine auf dem Parkplatz und auch am Abend verirrte sich kein weiteres Wohnmobil dorthin. Die vorderen Türen sicherten wir über Nacht mit einem Spanngurt. So war mir wohler und wir hatten eine ruhige Nacht. 

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Übernachtungsplatz

Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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6 Antworten zu Schleswig-Holstein – Flensburg

  1. cablee schreibt:

    Ja, so ganz allein auf einem Stellplatz, da fühle ich mich auch leicht unwohl. Zu voll mag man es nicht, aber ganz allein ist dann auch leicht unheimlich.
    Flensburg am Hafen scheint sich in Jahr und Tag nicht zu verändern 🙂

  2. Labby schreibt:

    Hallo Karin, im Frühjahr war ich eine Woche in Schleswig Holstein, da war es auch schon so voll. Offenbar ging das das ganze Jahr so weiter. Für unterwegs habe ich für meinen Vierbeiner extra ein Hundemäntelchen gekauft, das ist nicht schlecht, denn dann ist wenigstens bei Regen der Rücken absolut trocken und der Bauch läßt sich leicht abreiben. Es kommt immer wieder vor, dass man keinen Platz bekommt. Dann suchen wir uns auch so einen Parkplatz und bleiben stehen. Am nächsten Tag, zur Hauptabreisezeit zwischen 10 und 11 Uhr – wird immer was frei. Das mit den Türen hast du gut gemacht, da bist vor unliebsamen Überraschungen sicher. Ein interessanter Bericht, hat mich gefreut. Liebe Grüße Wolfgang

    • traeumerleswelt schreibt:

      Habe für Jana einen Frotteebademantel bei schlechtem Wetter. Den ziehe ich ihr gleich beim Betreten des Wohnmobils an und muss dann nur noch die Füsse abtrocknen. Damit kann sie sich schütteln und alles bleibt sauber. Innerhalb kurzer Zeit ist sie damit auch trocken 🙂

      Das mit der Türsicherung werden wir jetzt immer machen, wenn wir irgendwo ganz alleine stehen oder wenn das Bauchgefühl es bestimmt 😉

      Freut mich, dass dir der Bericht gefallen hat!
      Liebe Grüsse Karin

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