Begegnung am Mittag

Das schöne sonnige Wetter mittags verlockte mich dazu den Spaziergang mit Jana an einem der kleinen Kanäle zu machen. Ich wählte den wenige Autominuten entfernt liegenden Kanal, in der Hoffnung vielleicht die Hochlandrinder von einem der Beobachtungsunterstände sehen zu können.

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Und ich hatte Glück. Die Hochlandrinder liessen sich sehen. Erst aus der Ferne und dann konnte ich noch näher ran.

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Früher wurde das Ried in der Petite Camargue regelmässig gemäht. Das dezimierte aber die Artenvielfalt. Deswegen werden seit 1990 Schottische Hochlandrinder zur Beweidung eingesetzt. Die Erfahrungen damit sind durchweg positiv, nicht nur mit der Artenvielfalt und -dichte, sondern auch in der Landschaftspflege.

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Da könnte man stundenlang stehen und beobachten. Gerade in dieser Zeit ist es wichtig in der Natur sein und die Gedanken abschalten zu können.

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1 Kilometer im Umkreis – wenig, aber dafür intensiv

Überall oder, wenn ich in die Schweiz rüber schaue wo das Leben ziemlich normal verläuft, fast überall ist Lockdown und wir hier dürfen wieder wie im Frühjahr einmal am Tag nur 1 Kilometer im Umkreis der Wohnung für 1 Stunde raus. Aber wir haben Glück, im Gegensatz zum letzten Mal dürfen wir ans Wasser und in den Wald, zumindest wenn es im erlaubten Bereich liegt. 

Habe ein paarmal den Fotoapparat mitgenommen und dadurch viel mehr auf die Details am Wegrand geachtet. Eine sehr positive Erfahrung, die die Spaziergänge gleich spannender werden liess.

Schon morgens werde ich jeden Tag vom Gesang eines kleinen Rotkelchens begrüsst, wenn ich vom Garten auf die Strasse hinter dem Haus trete.

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Dazu die tolle Stimmung nach Sonnenaufgang…

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Bei mir liegen ein kurzes Stück vom Grand Canal d’Alsace  (Rhein-Kanal) und zwei kleine Naturkanäle sowie ein kleines Wäldchen in der Kilometerzone. Da zeigen sich die Vorteile des Landlebens. Die Natur liegt vor der Tür 🙂

So kann ich die Spaziergänge mit Jana variieren. Auf dem Rheindamm kann sie frei springen. Das ist gut, sie muss sich ja mal austoben können zwischendurch.

In Sichtweite Richtung Norden liegt die Schleuse von Kembs und gegenüber hinter den Bäumen die Erweiterung der Petite Camarque über die ich vor kurzem geschrieben habe.

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Ein Stück flussabwärts hat man freien Blick hinüber auf die Weinberge des Markgräflerlands (D). Die Bilder wurden an verschiedenen Tagen aufgenommen. Das untere zeugt von sehr windigem Wetter.

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An den beiden kleinen Kanälen muss Jana an die Leine, weil sie zu den Ausläufern der Petite Camargue gehören. Wir wollen ja auch die Enten und Jungschwäne nicht stören.

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Leider kann sie auch im Wäldchen nicht frei laufen, weil sich da Wildschweine aufhalten sollen auf deren  Begegnung ich gerne verzichte. Auch Rehe und Hasen leben da.

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Hinter dem kleinen Hain kommt man an einen weiteren Ausläufer der Petite Camargue. Dort trifft man auch in normalen Zeiten nur wenig Menschen. So kann man die schönen Eindrücke in völliger Ruhe geniessen.

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Auf dem Rückweg nach Hause laufe ich, wenn noch etwas Zeit übrig ist, einen kleinen Bogen über einen Weg zwischen den Maisfeldern… 

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…vorbei an einem Spargelfeld, das sich jetzt in herbstlichen Farben zeigt…

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Manchmal sieht man von dort auch die Schiffe auf dem Grand Canal d’Alsace durch die jetzt fast kahlen Bäume hindurch. Irgendwie immer wieder faszinierend, als ob die Schiffe auf der Strasse fahren würden.

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Zum Abschluss noch 2 Bilder von heute Morgen bei Minustemperaturen. Der Mais wurde gestern abgeerntet.

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Nachtrag: da die Zahlen hier sinken, tritt kommenden Samstag die 1. Stufe der Erleichterungen in Kraft, d.h. wir dürfen dann 3 Stunden im Umkreis von 20 Kilometern raus. Darauf freue ich mich 🙂

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Ein Hauch von Frühling… und das fast Ende November

Gestern wollte ich einen weiteren Teil des Gartens winterfest machen und wurde von neuen Blüten überrascht, die eigentlich erst im nächsten Frühjahr, bzw. Frühsommer erscheinen sollten. 

Da konnte ich nicht anders, musste trotz eisigem Wind die Arbeit unterbrechen und erstmal einen Rundgang durch den Garten machen. 

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Diese Blüten sind wie ein Hoffnungsschimmer in diesen Tagen.

Wünsche euch allen eine gute und vor allem gesunde Zeit !!

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Saint Ursanne

Unser letzter Ausflug wenige Tage vor der Ausgangssperre war nach Saint Ursanne, einem historischen Städtchen im Tal des Doubs im Schweizer Jura.

Saint Ursanne hat seinen Namen vom Heiligen Ursicinus, einem irländischen Mönch, der sich Anfang des 7. Jahrhunderts am Doubs niedergelassen hatte. Der Legende nach lebte er in einer Grotte und ein Bär brachte ihm regelmässig Wurzeln und Kräuter. Um ihn herum bildete sich eine Gemeinschaft von Mönchen. Seit seinem Tod  im Jahr 620 ist er der Schutzpatron der Stadt.

Schon die kurze Fahrt dorthin durch den französischen Jura war sehr entspannend. Viel Natur, wenig Dörfer, also einfach schön. Der Fluss Doubs wechselt immer mal zwischen Frankreich und der Schweiz. Oft ist die Grenze auch mitten im Fluss, so wie wir es hier vom Rhein kennen. Im Bereich des grossen Flussbogens, dem Clos du Doubs, liegt das mittelalterliche Städtchen, von dem uns schon oft vorgeschwärmt wurde. Die Erwartung war also dementsprechend hoch.

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Auf dem Parkplatz vor dem autofreien Saint Ursanne fanden wir gerade noch den letzten Parkplatz. Dementsprechend viele Menschen strömten durch das Tor, um in den Ort zu gehen. Ein weiterer Dämpfer war, dass fast das ganze Städtchen eine Baustelle war. Viele Häuser waren eingerüstet und auch die Strassen wurden teilweise saniert. 

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Wir versuchten uns etwas abseits der Touristenströme zu halten, die sich hauptsächlich auf die Gartenrestaurants konzentrierten und entdeckten trotz allem schöne Ecken. Die Bürgerhäuser aus dem 14. bis 16. Jahrhundert waren zum Teil schon fertig restauriert oder noch nicht in Angriff genommen worden. So konnte ich einige Fotos ohne Baugerüst machen.

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Wir kamen auf der Durchgangsstrasse, die von einem Tor zum anderen führt, auch an der Pfarrkirche vorbei. Diese war bis zum 11. Jahrhundert eine Klosterkirche. Das dazu gehörige Kloster war ca. 840 über dem Grab des Ursicinus gegründet worden.

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Wir liefen durch das hintere Stadttor hinaus und hatten von dort einen guten Blick auf die Kapelle der Eremitage Saint Ursanne. Diese steht dort wo Ursinicus in der Grotte gelebt haben soll.

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Dann kehrten wir durch das gleiche Tor wieder in den Ortskern zurück. Am Haus neben dem Tor hing hoch oben ein Topf. Vielleicht wurden damit früher ungebetene Gäste mit Pech und Schwefel übergossen.

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Wir folgten danach einer paralellen Gasse und kamen durch das dritte Stadttor auf die Brücke Saint-Jean Népomucène.

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Die Ansicht von dort hat mir fast am besten gefallen. Es war sehr idyllisch am Wasser, genau das was ich liebe 🙂

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Die Häuser am gegenüberliegenden Ufer wurden 1918 für die Arbeiter einer Industriefirma gebaut.

So langsam bummelten wir wieder zurück zum Fahrzeug. Hätten wir gewusst, dass wir uns nur 5 Tage später nur noch im Radius von 1 Kilometer frei bewegen dürfen, hätten wir auf dem Heimweg sicher noch einen Abstecher gemacht.

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Rheinuferweg bei Huningue (Hüningen)

Sonnenschein und angenehme Temperaturen, da musste man einfach nach draussen gehen. Ich wollte schon lange mal auf dem seit Ende des letzten Jahres fertiggestellten grenzüberschreitenden Rheinuferweg laufen und das setzten wir Mitte Oktober in die Tat um.

Der Weg für Fussgänger und Fahrradfahrer beginnt in Huningue (Elsass) an der Dreiländerbrücke und führt linksrheinisch bis nach Basel (Schweiz) zum St. Johanns-Park.

Voraussetzung für die durchgehende Wegführung war der Rückbau des Hafens St. Johann in Basel. Eine grosse Chemiefirma brauchte den Platz am Rheinufer, versprach aber einen grosszügigen Streifen zwischen Campus und Fluss für die Öffentlichkeit zu schaffen und übernahm sogar einen Grossteil der Kosten. Die Fertigstellung verzögerte sich, weil ein Teil des Geländes durch Altlasten verunreinigt war und der Boden teilweise bis zum Grundwasser ausgetauscht werden musste.

Wir fuhren die knapp 5 Kilometer bis nach Huningue (Hüningen – wie die Elsässer sagen) und starteten an der Dreiländerbrücke, über die man hinüber nach Weil am Rhein (D) laufen könnte, unsere Erkundungstour. 

Sitzgruppen und Liegen luden gleich am Anfang zum Rasten ein, aber das hatte Zeit bis zur Rückkehr 😉 

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IMG_20201012_152414_Bildgröße ändern Blick hinein ins Dorf Huningue

IMG_20201012_151609_Bildgröße ändernDreiländereck

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evangelische Kirche von Huningue, vorne die Einmündung des künstlich angelegten Wildwasserkanals

Es war eindrucksvoll diese Strecke zu laufen. Bald erreichten wir Schweizer Boden.

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Die Hochhäuser rechts und links sind Betriebsgebäude des Chemiekonzerns. Die Brücke unten ist die Johanniterbrücke von Basel, oben fliesst der normale Verkehr, hinter den Streben 1 Stockwerk tiefer verläuft die A 3 Richtung Mulhouse, bzw. Zürich.

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Drei Länder: Blick aus der Schweiz nach Frankreich (links von der Dreiländerbrücke im Hintergrund) und Deutschland, rechts von der Brücke. Die Hügel dahinter gehören ebenfalls zum deutschen Markgräflerland. 

Wir hatten das St. Johann Quartier erreicht und kehrten wieder um. Irgendwann soll es hier für Fussgänger eine Möglichkeit geben den Rhein zu überqueren und auf der rechten Flussseite bis zur Dreiländerbrücke auf der Weiler Seite zu laufen. Ein Rundweg um das Dreiländereck ist das Ziel für die Zukunft.

Auf dem Bild unten sieht man ein Daubel oder auch Hebenetz. Dieses hier ist neu, aber es gibt ein Stück flussabwärts am anderen Ufer bei der Mündung des Flusses Wiese in den Rhein noch zwei sehr alte davon. Die sind noch hobbymässig in Betrieb.

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Mir persönlich gefallen die Naturwege abseits der Industrie besser, aber es war interessant einmal diesen Uferweg zu laufen. Noch entspannter wäre es gewesen, wenn nicht so viele Radfahrer unterwegs gewesen wären. Aber viele Grenzgänger nutzen diese Strecke für ihren Weg zur Arbeit in der Schweiz.

Die Bilder habe ich alle mit dem Smartphone aufgenommen, deswegen ist das Format etwas anders.

 

 

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La Petite Camargue – die Erweiterung

Das Naturschutzgebiet La Petite Camargue liegt gleich neben unserem Dorf, zumindest der Teil über den ich vor 8 Jahren kurz geschrieben hatte:

https://traeumerleswelt.wordpress.com/2012/11/03/la-petite-camarque/

Das Gebiet ist aber viel weitläufiger und Ausläufer davon umschliessen den Ort sogar.

Inzwischen wurde es im Zuge der Renaturisierung um eine grosse Fläche erweitert und zwar auf der Rheininsel zwischen Altrhein  und dem schiffbaren Rhein-Kanal (Grand Canal d’Alsace). Dorthin kann man auf  2 Wegen gelangen, entweder über die Schleuse in Kembs oder von Deutschland aus über das Wehr bei Weil am Rhein-Märkt. Wir wählten den 2. Weg, von dort kommt man direkt in den neuen Teil. Eigentlich liegt er genau gegenüber von unserem Dorf, aber eben auf der anderen Rheinseite und da gibt es keine Brücke.

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„Warum trennt uns der Rhein? Damit wir zeigen können, wie man Brücken baut“

Wir parkierten bei Märkt auf der deutschen Seite und liefen über den im Mai 1995 eröffneten Steg des Stauwehrs hinüber auf die Insel. Die Grenze nach Frankreich wird darauf nur symbolisch dargestellt.

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Blick vom Steg auf den Altrhein, rechts der Uferweg gehört noch zu Deutschland

Am Ende des Steges sahen wir auf den Grand Canal d’Alsace. Die Schleuse bei Kembs im Hintergrund ist stark herangezoomt, zu Fuss bräuchte man ca. 1 Stunde dorthin.

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Vorbei am 2016 in Betrieb genommenen Kleinkraftwerk hielten wir uns rechts, um unseren Rundweg am kleinen Rhein zu beginnen. Dieses Kraftwerk erzeugt nicht nur Strom für ca. 10 000 Haushalte pro Jahr, es umfasst auch die neue 200 Meter lange Fischtreppe. Ausserdem speist es den kleinen Rhein mit Wasser, der die Feuchtgebiete auf der renaturierten Rheininsel mit Wasser versorgt. 

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Für Ende September war es sehr mild, das richtige Wetter für einen Spaziergang durch die Natur. Wir waren fast alleine unterwegs und so hatten wir auch die Beobachtungsstände immer für uns. 

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Auf der Insel dürfen sich Hochlandrinder, kleinwüchsige Pferde, Ziegen und Schafe frei bewegen. An diesem Nachmittag hatten wir aber nur mit den Schafen Glück, die anderen Tiere hielten sich gut verborgen. Ein Grund den Besuch sobald es wieder möglich ist zu wiederholen.

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Das Gelände ist sehr weitläufig angelegt. So stieg die Spannung was es wohl ein paar Meter weiter zu entdecken gab.

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Der Weg machte einen Bogen hin zum Altrhein.

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Dieser lag oft verborgen hinter den Uferbüschen, aber immer wieder gab es Lücken. 

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Eine Besonderheit bietet der Uferweg am Altrhein. Er ist mit uralten Pflastersteinen belegt. Diese stammen aus der Zeit, als die Rheinschiffe mangels Motorkraft mit Zugtieren flussaufwärts gezogen wurden.

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Und schon kam das Stauwerk, der Ausgangspunkt unseres Spaziergangs, in Sichtweite

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Wir kamen wieder beim kleinen Rhein an. Dunkle Wolken waren aufgezogen, aber es blieb trocken. Die Kormorane und Reiher begannen auf ihre Schlafbäume zurückzukehren.

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Es war wunderschön dort inmitten der Natur, ruhig und entspannend. Man konnte einfach die Seele baumeln lassen. 

Werde sicher nach der Ausgangssperre wieder dorthin gehen. Im Winter lassen sich vielleicht auch die Rinder und Pferde sehen. Auf die bin ich schon sehr gespannt.

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…durch diese hohle Gasse muss er kommen

An einem sonnigen Septembernachmittag fuhren wir nach Küssnacht am Vierwaldstätter See. Schon oft waren wir am Wegweiser zur „Hohlen Gasse“ vorbei gefahren und jetzt wollten wir sie endlich mal in Natura sehen. Vielleicht kennt jemand den Satz „Durch diese hohle Gasse muss er kommen. Es führt kein andrer Weg nach Küssnacht“ aus Friedrich Schillers Drama über den Schweizer Volkshelden Wilhelm Tell. Laut der Sage soll Tell 1307 in dieser Gasse den habsburgischen Landvogt Hermann Gessler mit der Armbrust erschossen haben. Durch diese Tat trug er mit zur beginnenden Selbstbefreiung der Eidgenossen von der Macht der Habsburger bei.

Die Hohle Gasse war bis 1937 die einzigste Verbindungsstrasse zwischen Küssnacht und Immensee. Der Verkehr wurde aber immer grösser und schadete der historischen Erinnerungsstätte. Deswegen wurde eine Umgehungsstrasse gebaut und die Hohle Gasse wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt.

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Am Ende der Hohlen Gasse befindet sich die Tells Kapelle. Über dem Eingang sieht man ein Bild über die Erschiessung Gesslers.

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Irgendwie hatte ich mir den Ort anders vorgestellt, aber die Idylle des Weges gefiel mir. Fast konnte man sich das Geschehen bildlich vorstellen.

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Im Anschluss liefen wir noch durch das Städtchen Küssnacht. Auch hier stellten wir fest, dass trotz Corona die Gartenwirtschaften überall voll besetzt waren. Wo nichts los war, wurde das Lokal erst abends geöffnet. In der Schweiz wurde das alles zu der Zeit noch recht locker gesehen.

Küssnacht liegt am nordöstlichen Teil des Sees. 

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Der Ort ist recht anschaulich mit seinen teilweise bemalten Fassaden.

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Gegen Abend machten wir uns langsam wieder auf den Heimweg, Es war ein schöner Nachmittag und das immernoch sehr warme und sonnige Wetter musste man einfach ausnutzen.

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La Ferme aux Rennes – Rentiere in den Vogesen

Der Besuch auf der Rentier Ferme in den nahen Vogesen stand schon lange auf dem Plan, aber erst Mitte September konnten wir ihn umsetzen.

Schon zu Urzeiten hatte es Rentiere in den Vogesen gegeben und vor 15 Jahren kehrten sie zurück. Es begann im Jahr 2005 mit 3 Rentieren, die schon bald Gesellschaft von 4 Weibchen aus Finnland bekamen. Schon 2 Jahre später gab es den ersten Nachwuchs. Inzwischen leben zwischen 30 und 40 Rentiere auf 6 Hektar bei der Auberge du Schantzwasen auf einer Höhe von 1096 Meter am Süd-Osthang des Tanets, umgeben von Wald und Hochmooren.

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Wir fuhren über Mulhouse und Munster durch das Münstertal in Richtung Col de la Schlucht und Soultzeren und kamen nach 1,5 Stunden Fahrzeit bei der Auberge an. Es war ein sonniger Sonntagnachmittag und es war dementsprechend viel los. Aber die meisten sassen in der Auberge. Deswegen wollten wir zuerst zu den Rentieren und vielleicht danach noch was trinken gehen, falls es einen freien Platz geben sollte.

Der Eintritt für Erwachsene betrug 4,50 Euro, echt günstig, wenn man bedenkt wieviel Arbeit hinter der Betreuung der Tiere steht. Aber ich denke, dass die Begeisterung für die Rentiere an erster Stelle steht.

Bevor man in das in sich abgeschlossene Gehege ging, hatte man die Möglichkeit in einem Videoraum mehr über die Geschichte der Herde zu erfahren. Im Gehege selbst konnte man sich auf einem 800 Meter langen Lehrpfad völlig frei zwischen den Rentieren bewegen.

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Sie hatten keine Scheu und standen manchmal sogar mitten auf dem Weg und man hätte sie berühren können.

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Rentiere werden bis zu 15 Jahre alt und können bis 300 kg schwer werden. Was ich nicht wusste war, dass Männchen und Weibchen Geweihe tragen.

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Fast am Ende des Weges konnte man das Haus des Weihnachtsmannes betrachten. Es war sehr idyllisch und man kam sich vor wie im Märchen. 

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Der Schlitten des Weihnachtsmannes wird von neun Rentieren gezogen. Alle 9 Halsbänder waren sorgsam auf einem Regal ausgestellt. Auf einigen Weihnachtsmärkten im Elsass waren die Rentiere mit dem Schlitten schon zu bewundern. Aber dieses Jahr wird das wohl ausfallen.

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Nach dem Verlassen des Geheges besuchten wir noch das kleine Museum über die Samische Kultur. Die Sami sind ein Volk der Rentierzüchter in Lappland.

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Der Besuch war sehr interessant und ich kann ihn nur empfehlen. Die Ferme ist normalerweise ausser an den Weihnachtstagen das ganze Jahr geöffnet. Wie es dieses Jahr coronabedingt ist bleibt abzuwarten. 

Aus dem Besuch in der Auberge wurde nichts. Sie war bis auf den letzten Platz besetzt. Deswegen fuhren wir noch an den nur wenige Minuten entfernt liegenden Lac vert.  Dieser See ist eine Gletschermulde am Fuss des Tanets und hat seinen Namen wegen der grünen Farbe durch die Algenbildung ab Ende Juni. 

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Dort konnte Jana vor der Heimfahrt noch ausgiebig springen und baden.

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Da auch die Auberge nahe des Sees überfüllt war, hielten wir auf der Rückfahrt bei einem Strassenverkauf einer Ferme an und kauften Münsterkäse, eine Spezialität aus dem Münstertal und Ziegenkäse für das Abendessen daheim.

Persönlicher Nachtrag: Heute bin ich sehr froh, dass wir die Zeit nach der kurzen Wohnmobil Saison für einige Tagesausflüge von daheim aus genutzt haben. Seit 30. Oktober haben wir wieder Ausgangssperre bis mindestens 1. Dezember. Der Radius..ausser Einkaufen oder Arzt..ist beschränkt auf 1 Kilometer um die Wohnung. Bleibt die Hoffnung auf ein baldiges Ende der doch sehr einschneidenden Einschränkungen.

Bleibt alle gesund und kommt gut durch diese Zeit !!

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Naturpfad Schlühüwanapark, Grafenhausen

Der September war noch schön und sehr warm. Da bot sich eine Tagesfahrt in den Hochschwarzwald an. Wir wählten einen Tag unter der Woche, in der Hoffnung, dass nicht so viele Menschen unterwegs sind. Unser Ziel war Grafenhausen auf 870 Höhenmeter und dort der Skulpturenweg „Schlühüwanapark“.

Dieser Naturlehrpfad entstand nach dem Sturm „Lothar“, der Ende 1999 viele Waldflächen zerstört hatte. Der dortige Förster hatte die Idee für diesen Weg und für die Skulpturen wurde das Bruchholz verarbeitet. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Im Jahre 2005 wurde der Pfad eröffnet.

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Parkieren kann man bei der Information. Diese liegt vor dem „Hüsli“, das vielleicht einigen aus der Serie „Schwarzwaldklinik“ als Wohnhaus von „Prof. Brinckmann“ bekannt ist.

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In puncto wenig Menschen hatten wir uns gründlich getäuscht. Der Parkplatz war fast voll und viele Familien waren unterwegs. Das war auch schade für Jana, so musste sie die meiste Zeit an der Leine bleiben.

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Der Naturerlebnispfad bietet auch für Kinder einiges. Immer wieder gibt es auf dem 2,6 Kilometer langen Rundweg Erlebnisstationen wie Waldxylophon, Barfusspfad, Weitsprung und einiges mehr. Informationstafeln boten uns Erwachsenen interessante Informationen.

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Man läuft sehr angenehm auf dem Naturweg und die Bäume bieten angenehmen Schatten. Die geschnitzten Figuren gaben dem Rundgang einen ganz eigenen Reiz. Jede war besonders und sehr liebevoll hergestellt.

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Nach der Hälfte des Weges kamen wir an den Schlüchtsee, einem kleinen Badesee mitten im Naturschutzgebiet. Die Liegewiese bei einem Kiosk war voll, im Wasser war weniger los. Denke die Wassertemperatur war trotz des fast zu warmen Tages nicht mehr so hoch. 

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Auch den restlichen Weg säumten urige Figuren.

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Dieser Rundweg gefiel uns sehr gut, er ist nicht nur mit Kindern interessant. Mir persönlich gefiel die letzte Figur sehr gut. Sie hatte auf mich eine ganz besondere Ausstrahlung.

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Eigentlich wollten wir zum Abschluss noch in den Biergarten einer bekannten Brauerei gehen, die ganz in der Nähe ihren Stammsitz hat. Aber auch dort waren zu viele Menschen und deswegen verzichteten wir darauf.

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Kurzreise ins Wallis – Sion (Sitten)

Nach einer sehr ruhigen Nacht und einem entspannten Frühstück mussten wir leider die Heimfahrt antreten. 

Wir sind alle keine Langschläfer und deswegen war noch genug Zeit, um im nahen Sion Halt zu machen und uns die Altstadt anzusehen. Am Ortsrand fanden wir unterhalb der Burg einen schönen ruhigen Parkplatz im Schatten. Jana durfte im Fahrzeug warten, das war für sie entspannter. Der Parkplatz bietet kostenlose Plätze für Wohnmobile und im vorderen Bereich auch für PKW’s. Sicher könnte man dort auch übernachten, es gibt keine Verbotsschilder.

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Sion, auf deutsch Sitten, liegt im franz. Teil des Wallis und ist die Hauptstadt dieses Kantons. Die Altstadt stammt noch aus dem Mittelalter und liegt zwischen den Hügeln Valère und Tourbillon, die auch den Festungen darauf ihren Namen gaben.

Wir bummelten durch die Altstadt, die irgendwie verschlafen wirkte.

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Der Kathedrale “ Unserer Lieben Frau“ (Notre-Dame du Glarier) statteten wir einen Besuch ab. Wir waren ganz alleine im Innenraum.

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Neben der Kathedrale standen 2 riesige Bäume mit beeindruckenden Kronen. Auf dem Foto sieht man es gar nicht so.

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Natürlich liefen wir auch zu den beiden Festungen hinauf. Die Gasse war steil, aber es gab rechts und links immer was zu schauen.

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P1040167_Bildgröße ändernTeil der alten Stadtbefestigung

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P1040169_Bildgröße ändernLaube, begrünt mit einer Kiwi mit zahlreichen Früchten

Und dann kamen wir oben auf dem Platz zwischen den Festungen an. Er war fast leer, nur eine Schulklasse hatte dort Unterricht im Freien und eine Dame im Imbissstand wartete auf Kundschaft. In der oberen Bildhälfte sieht man die Ruinen des Schlosses Tourbillon, dem ehemaligen Bischofsschloss aus dem 13. Jahrhundert.

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Mein Bruder und seine Frau wollten hinauf zur Burganlage Valère, die auf dem Hügel gegenüber liegt. Die Innenräume waren laut Hinweisschild leider wegen Restaurierung geschlossen, aber sie wollten wenigstens die Aussenanlage sehen. Wir warteten auf dem Platz auf ihre Rückkehr. Es war schon sehr heiss und deswegen verzichteten wir auf den steilen Anstieg ganz hinauf. 

In der Basilika links von der Burg gibt es eine 500 Jahre alte Orgel.

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Aber uns wurde nicht langweilig. Auch hier gab es viel zu sehen und der Blick zu den Bergen war auch schön.

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Sion liegt in einem der wichtigsten Weingebiete in der Schweiz. Auch hier oben hingen die Reben voller Trauben.

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Für den Weg wieder hinunter in die Altstadt wählten wir eine andere Route. Auch dort gab es schöne Eindrücke.

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Aus der Ferne kamen mir die beiden Festungshügel immer so hoch vor, aber von der Altstadt aus ist man in kurzer Zeit oben und die Höhendifferenz wirkt erheblich weniger.

Zurück bei den Wohnmobilen suchten wir uns einen schönen Platz für das Mittagspicknick vor der Heimfahrt.  Wir fanden ihn noch im Rhonetal, direkt an der Autobahn Richtung Montreux. Kein Rastplatz mit Tankstelle, sondern ein einfacher, aber sehr schöner Parkplatz mit Steintischen und Bänken unter Bäumen. Es kamen alle Reste auf den Tisch. Gemütlich sassen wir noch zusammen, etwas wehmütig, weil die wirklich schönen Tage schon vorbei waren. Wir beschlossen irgendwann wieder gemeinsam zu verreisen. Dann ging es aber entgültig nach Hause über die Strecke Montreux, Fribourg, Bern und Basel.

 

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