Olbia

Die Altstadt von Olbia liegt gleich neben dem Touristikhafen. Dort hatten wir ja schon in der ersten Nacht auf Sardinien nach Ankunft der Fähre übernachtet. Auch tagsüber ist der Parkplatz kostenlos und man erreicht zu Fuss nach wenigen Minuten die Küstenpromenade. Dort befindet sich das Archäologische Museum.

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Danach beginnt die Fussgängerzone mit zahlreichen kleinen Boutiquen und einigen Bodegas mit interessanten einheimischen Erzeugnissen.

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Auch die kleinen Gässchen und mit Café’s umgebenen Plätze gefielen uns sehr gut.

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Die restliche Zeit bis zur Einschiffung verbrachten wir vor dem Wohnmobil an der Mole und genossen die verschiedenen Ausblicke.

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Zusammenfassend muss ich sagen, ich habe Sardinien Ende September noch nie so voller Touristen gesehen. Leider haben wir vom Landesinneren kaum etwas gesehen, es war mit meistens über 35 Grad einfach zu heiss für Besichtigungen. Es war trotzdem ein schöner Urlaub, auch wenn mir persönlich die Hitze zu schaffen machte. Bin halt eher der nordische Typ 😉

Was mir auffiel war, dass es sehr wenig Abfallbehälter an den Plätzen gab, dementsprechend viel Müll lag auch an den Strassenrändern.

Positiv ist anzumerken, dass es gegenüber 2005 viel weniger Höhenschranken und  für Wohnmobile gesperrte Plätze gab.

Trinkwasser konnten wir ausnahmslos an den vielerorts vorhandenen Brunnen auffüllen. Es hat Trinkwasser Qualität, die Einheimischen holen ihr Wasser auch dort.

Die Tigermücke ist auf Sardinien, besonders an der Westküste, aktiv. Ich wurde einmal gestochen, hatte dann eine Woche lang einen Oberschenkel wie ein Baumstamm :-). In der Bordapotheke hatten wir eine Kräutersalbe ‚danach‘. Mit der wurde es jeden Tag ein bisschen besser. Hinterher habe ich in einem Einkaufsladen gesehen, dass dort Mittel speziell gegen Tigermücken verkauft werden.

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Lido del Sole

Den vorletzten Tag des Urlaubs wollten wir ganz entspannt verbringen, ohne fahren und einfach nur faulenzen. Wir fanden den perfekten Ort dazu am Lido del Sole (Süd). Dieser Strand lag bei Murta Maria, direkt vor Olbia. Auf einer unbefestigten Strasse ging es ein Stück ostwärts und dann sahen wir einen Sandweg Richtung Meer. Dort standen schon 2 Wohnmobile, aber der Strand war recht weitläufig und wir fanden eine kleine Sandbucht nur für uns alleine. 

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Links hinten erkennt man den Fährhafen von Olbia

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Auf der Wiese oben war man durch Büsche voneinander getrennt und unten am Strand begrenzten Felsblöcke jeweils einen kleinen Bereich, so dass man ganz ungestört war. 

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Dort wollten wir auch die letzte Nacht auf Sardinien verbringen. Vor dem Dunkelwerden unternahmen wir noch einen langen Strandspaziergang. Nach der Hitze des Tages waren die Temperaturen dazu sehr angenehm.

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Für den nächsten Tag war nur noch ein Bummel durch Olbia geplant, bevor es dann am späteren Abend auf die Fähre und zurück aufs Festland gehen sollte.

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Naturschutzgebiet Tavolara Punta Coda Cavallo.

So langsam neigte sich der Urlaub dem Ende zu und wir legten eine grössere Strecke an der Ostküste Richtung Norden zurück, bis wir nicht mehr allzu weit von Olbia entfernt waren.

Bei San Teodoro bogen wir Richtung Stagno ab, um eine Pause einzulegen und ein bisschen laufen zu gehen. Der Stagno di San Teodoro gehört zu den grössten Naturschutzgebieten Sardiniens.

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Im Frühling kann man dort ganze Schwärme von Flamingos und Zugvögeln beobachten. Es werden auch Bootstouren angeboten.

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Auch wir hätten mit dem Boot rausfahren können, um die im hinteren und nur übers Wasser erreichbaren Bereich noch vorhandenen Flamingos anzusehen, aber wir verzichteten darauf und begnügten uns mit dem zu Fuss erkundbaren Bereich.

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Man hatte einen guten Blick auf die Insel Tavolara. Die Insel ist Privatbesitz und zum Teil militärisches Sperrgebiet.

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im Hintergrund: die Insel Tavolara

Wir fuhren danach noch ein kleines Stück weiter zum Aussichtspunkt vor dem kleinen Ort Punta Coda Cavallo. Von dort aus hatten wir einen tollen Ausblick auf das Kap und die gesamte Bucht.

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Das ganze Gebiet, inklusiv der beiden kleinen Inseln Molara und Molarotto, gehört zum Naturschutzgebiet der Area Marina Protetto Tavolara Punta Coda Cavallo.

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vorne die Insel Molara, hinten Molarotto

Vor der Weiterfahrt besuchten wir noch den kleinen Ort.

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In dieser schönen Gegend konnten wir leider nicht übernachten. Nur PKW’s und Fahrzeuge der Grössenordnung VW Bus kamen unter den Höhenbalken durch. Der Campingplatz in der Nähe war schon geschlossen.

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Die Feenhäuser von Lotzorai

In einem Reiseführer hatte ich von den Domus de janas gelesen, die in der Sagenwelt Sardiniens als die Wohnungen von guten Feen gelten (jana=Fee). Das interessierte mich natürlich sehr.

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Die Felskammern stammen aus der Jungsteinzeit und wurden in der Bronzezeit wieder genutzt. Das geht aus entsprechenden Keramikfunden hervor.

Da Lotzorai gar nicht so weit weg im Landesinneren lag, besuchten wir die dortigen Grabkammern. Der Wegweiser lag etwas versteckt am Strassenrand und die Parkmöglichkeiten waren auch eingeschränkt, aber der Ausflug dorthin war wirklich lohnend. Erstaunlicherweise war der Besuch der Anlage mit den interessanten Hinweisschildern kostenlos. 

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Ein schöner Spazierweg verband die einzelnen Felsenkammern, einfache ins Gestein geschlagene Grabkammern mit kleinem Vorraum. Die Vorstellung, dass nachts die guten Feen daraus hervor kommen könnten hatte etwas Mystisches. Für solche Sachen bin ich sehr empfänglich.

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Zwischendurch konnte man die schöne Aussicht auf die Umgebung geniessen.

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Das war ein sehr interessanter Besuch dort auf den Hügeln, den ich jedem empfehlen kann. Die Anlage ist ganzjährig zu besichtigen.

 

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Ostküste bis Marina di Gairo

Wir folgen weiter der Küstenstrasse. Wind war aufgekommen und wühlte das Meer auf. Nach wenigen Kilometern schwenkten wir bei Torre Salinas in eine Stichstrasse zum Meer. Dort könnte man auch bleiben und übernachten, aber der Parkplatz war direkt an der Strasse und der Strand auf der anderen Seite. Das war mit Hund nicht ideal. Aber für eine kurze Pause und sich durchpusten zu lassen ideal.

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Im weiteren Verlauf verlief die Route abseits der Küste, deswegen bogen wir bei Tertenia in Richtung Marina di Tertenia ab, um uns dort die Gegend anzuschauen.

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Es war landschaftlich wunderschön, wirkte aber alles einsam und verlassen, was sicher auch am Wetter lag. 

Wir folgten der Stichstrasse noch ein Stück Richtung Süden und erlebten weitere wunderschöne Eindrücke.

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Danach ging es zurück auf die Hauptstrasse und zu unserem Tagesziel Marina di Gairo. Auch an diesen Ort hatte ich sehr positive Erinnungen aus dem Urlaub 2005. Damals konnte man dort noch frei stehen. Inzwischen wurde ein offizieller Stellplatz daraus für 10,– Euro pro Nacht (ohne Strom, dafür mit Toiletten und Duschen). Die Strandbar hatte die Saison schon beendet.

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Landschaftlich war es immernoch beeindruckend, vor allem dem Schlagen der Wellen hätte ich stundenlang zuschauen können. Schade, dass es so früh dunkel wurde 😉

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Der Südosten von Sardinien

Irgendwann muss man auch vom schönsten Ort weiter ziehen und so kamen wir auf einer kurvenreichen Route über die Berge, meistens entlang von militärischem Sperrgebiet, hinunter an die Südküste von Sardinien. Irgendwie war sie nicht einladend, das meiste verbaut und deswegen nicht interessant. Kurz vor Cagliari begann es zu regnen und der Scheibenwischer hatte viel zu tun, um den Wassermassen auf den Scheiben Herr zu werden. Hinter der Grossstadt fuhren wir auf der Küstenstrasse weiter. Sie bot schöne Ausblicke, aber die wenigen Plätze zum ev. Übernachten waren belegt oder nicht schön. Es sollen ja auch auf den freien Stellplätzen nicht zu viele Wohnmobile stehen, sonst werden sie irgendwann gesperrt. Leider hinterlassen viele auch ihren Müll und das verärgert verständlicherweise die Gemeinden.

Bei Solanas unterhalb vom Capo Boi legten wir eine Pause ein.

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Dort war ein schöner Sandstrand, jedoch der Parkplatz daneben recht voll. Parken und Übernachten war erlaubt, aber kein Camping, d.h. keine Markise draussen und kein Tisch, Stühle und Grill vor dem Fahrzeug. Aber das wurde von vielen ignoriert.

Wir fuhren weiter zum Capo Carbonara. Vorbei an einem mit Schranken gesicherten Jachthafen führte eine Stichstrasse bis an einen Wendeplatz oberhalb des Caps.

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Leuchtturm am Capo Carbonara

Links vom Wendeplatz führte ein (Fahr-)Weg hinunter zum Strand, dort soll man wunderbar schnorcheln können.

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Wir verliessen die Südküste in Richtung Norden entlang der Costa Rei, die einen Ferienort nach dem anderen bot. Kurz nach dem Capo Ferrato verliessen wir die Teerstrasse und folgten einer sandigen, aber sehr breiten Naturstrasse zur Pineta von Feraxi. 

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Das Gebiet hinter dem grossen Sandstrand war sehr weitläufig. In einem Pinienwald standen einige Wohnmobile, die sich häuslich eingerichtet hatten. Ein paar Meter weiter waren wir ausserhalb des Wäldchens aber ganz alleine, ein Platz zum Bleiben.

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Wir machten erstmal einen schönen langen Strandspaziergang. Der Himmel war zwar bedeckt, aber noch war es trocken.

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Blick Richtung Norden

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Blick zum Capo Ferrato

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Nach unserer Rückkehr zum Fahrzeug setzte der Regen wieder ein. Als er Pause machte standen wir in einer riesigen Pfütze und der Weg oben, auf dem Jana kurz vorher noch übermütig herum sprang, war zu einem Bach geworden.

Am nächsten Morgen hatte es aufgehört zu regnen und das Wasser um uns herum hatte sich verzogen. Trotzdem beschlossen wir weiter zu fahren. Nicht zuletzt wegen Jana, die sich beim Laufen ausserhalb des Strandes immer Dornen von den kleinen unscheinbaren Pflänzchen am Boden einfing. Auch meine Schuhsohlen waren voll davon. Immer an der Leine wollten wir sie deswegen nicht lassen.

Ausserdem waren schon fast zwei Drittel der Urlaubszeit vorbei.

 

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Porto Botte

Nach langer Suche waren wir am späten Nachmittag doch noch erfolgreich mit der Suche nach einem schönen Platz zum Bleiben. Und im nachhinein muss ich sagen, es war für mich persönlich einer der Schönsten. Mitten in der Natur, zwischen Meer und Stagno.

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Porto Botte ist ein kleiner Ort an der Südwestküste Sardiniens, der auch bekannt ist für’s Kitsurfen, aber das haben wir erst später erfahren. Während unserer Anwesenheit waren nur einzelne Kitsurfer draussen in der Bucht, aber sie beeinträchtigten die Ruhe in keiner Weise. Auch die dort anwesenden Wasservögel liessen sich durch sie nicht stören. 

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Bei unserer Ankunft hatten wir die Wahl zwischen Plätzen hinter dem breiteren Sandstrand, dort standen schon einige Wohnmobile und einem Art Weg zwischen Meer und Stagno mit Buchten zum Stehen.

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Wir hatten uns für letzteres entschieden und waren bis in die Abendstunden alleine dort. Später kamen noch 2 Wohnmobile, aber sie standen ausser Sichtweite und wir konnten so richtig die Ruhe und die wunderschöne Natur geniessen.

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In den Teichen waren zahlreiche Flamingos und andere Wasservögel. Es machte Spass sie zu beobachten.

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So nah hatte ich ausserhalb des Zoo’s noch nie Flamingos gesehen, auch früher bei einem Urlaub in der Camargue nicht.

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Das war so ein richtig schöner Platz um die Seele baumeln zu lassen.

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zwischen Dünen und Industrieruinen

Auf dem Weg Richtung Süden machten wir einige Zwischenstopps, zum einen, weil uns die Gegend interessierte und zum anderen sollte Jana ja auch genug Auslauf haben.

Der erste Halt war bei Funtanazza, südlich von Porto Palma. Die Parkplätze, auf den man auch übernachten dürfte, lagen vor der Ruine eines früheren Kinderheimes für die Kinder der im Bergbau Beschäftigten. Es war ein etwas düsterer Ort, der uns nicht zum bleiben einlud. Der Strand unten war aber schön und gut besucht.

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Danach näherten wir uns hinter Marina di Arbus der grossen Dünenlandschaft, der Dune di Piscinas d’Ingurtosu. Bis zu 40 Metern hoch sind die Sandberge der sardinischen Sahara.

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Ausläufer der Dünen

Der Weg dorthin war etwas abenteuerlich. Nach der Ortschaft ging die Teer- in eine sandige Naturstrasse über, die aber gut zu befahren war. Nach einer steilen Abfahrt durchquerten wir die Furt des Riu Piscinas und nach dem nächsten Hügel die des Riu Naracauli. Beides war aber kein Problem.

Bis 1960 wurde hier Bergbau getrieben, heute sieht man nur noch Ruinen der Blei- und Zinkminen. Das Wasser des Riu Piscinas färbt sich durch Metallstaub auch heute noch rostrot. 

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Riu Piscinas

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Beobachtung am Wegrand

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Und dann hatten wir die Dünen fast neben uns.

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Es war schon ein beeindruckender Anblick. Im weiteren Verlauf der Strecke kamen wir an vielen Ruinen der einstigen Industrieanlagen und fast verlassen Bergbaudörfern vorbei. Ein Teil der Anlagen soll als Denkmal erhalten bleiben, anscheinend wurde die Aufnahme in die UNESCO Welterbeliste beantragt.

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Wir verliessen die Costa Verde und schauten uns nach einem Platz zum Bleiben um. Vorbei an voll belegten Stellplätzen und mit Ferienanlagen verbauten Stränden kamen wir immer weiter nach Süden.

Am ‚Zuckerhut‘ von Masua (Pan di Zucchero) machten wir einen kurzen Stopp zum Füsse vertreten und fotografieren, bevor wir dann kurz darauf einen wirklich tollen Platz inmitten der Natur fanden.

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San Giovanni di Sinis

Wir blieben noch auf der Sinis-Halbinsel und besuchten San Giovanni di Sinis. Da es inzwischen schon Abend war, fuhren wir in den kleinen Bootshafen, um dort zu übernachten.

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Die Erkundung des Ortes verschoben wir auf den nächsten Morgen.

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im Hintergrund ist der Hafen von Oristano zu sehen

Kurz nach uns kamen zwei sehr grosse Wohnmobile, dem Kennzeichen nach aus Südfrankreich. Der Fahrer des einen bat uns, ob wir ein bisschen mehr nach links fahren könnten, damit sie nebeneinander parkieren könnten. Für uns war das kein Problem, es war noch genug Platz vorhanden. Zum Dankeschön luden  die Franzosen uns zum Apéro ein. Dazu tischten sie alles auf, was ihr Kühlschrank hergab. Als Wein gab es einen sehr guten Muscat. Es wurde ein schöner Abend. Wir sind immernoch in Mail-Kontakt und nächstes Jahr wollen sie den Bodensee besuchen, vielleicht klappt es ja mit einem Treffen.

Am nächsten Tag besuchten wir vor der Weiterfahrt die wohl älteste Kirche Sardiniens. Sie stammt anscheinend aus dem 5. Jahrhundert, damals noch mit byzantinischer Kuppel (oströmisches Reich). Erst im 11. Jahrhundert wurde sie romanisiert.

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Unweit der Ausgrabungsstätte von Tharros entdeckten wir eine der typischen Schilfhütten der Fischer, für die San Giovanni berühmt ist…

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Der spanische Küstenturm wurde dem Heiligen San Giovanni gewidmet.

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Die Ausgrabungsstätten selber besuchten wir nicht, es war einfach schon zu heiss dafür.

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Su Pallosu

Eigentlich wollten wir auf der Weiterfahrt noch Bosa besuchen, aber als wir auf dem Parkplatz am Rande der Altstadt ankamen, war dieser vollgestellt mit Bussen und die Touristen strömten nur so in den Ort hinein. Ausserdem erreichten die Temperaturen schon fast wieder die 30 Grad. Deswegen beschlossen wir weiter zu fahren. 

Vor Oristano hielten wir uns rechts zur Sinis-Halbinsel und schauten uns den Stellplatz in Putzu Idu an, aber der lag direkt an der Strasse und war eher für Surfer geeignet, einige Shops lagen direkt daneben. Wir fuhren die Strasse weiter Richtung Punta Tonnara und fanden nach wenigen Kilometern einen schönen Parkplatz bei Su Pallosu in den Dünen. Dort durften auch Wohnmobile parken und übernachten. Sogar eine Strandbar gab es dort.

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Zuerst machten wir einen schönen Spaziergang auf dem Küstenweg und danach beschlossen wir ein paar Tage zu bleiben. Es war sehr ruhig und es gab viele Möglichkeiten mit Jana laufen zu gehen.

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Oben auf den Felsen war der Torre dei Capu Mannu zu sehen, er interessierte mich und ich hatte auch einen Weg hinauf entdeckt.

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Den erkundeten wir an einem Abend. Es war ein schöner Spaziergang nach der Hitze des Tages und wir waren fast alleine unterwegs. 

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Wunderschöne Ausblicke belohnten uns für den etwas steilen Aufstieg. 

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Der Sarazenenturm, einer von vielen an der Küste Sardiniens, wurde in der Zeit der spanischen Herrschaft als Wachturm gegen Piratenangriffe errichtet.

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Es fing schon an zu dämmern als wir wieder zurück gingen. Die Sonne beschien noch einige Gebiete und die Farben waren schon fast unnatürlich, aber irgendwie faszinierend.

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Vor der Weiterfahrt machten wir noch einen Abstecher zum Punta Tonnara. Er liegt gleich hinter Su Pallosu. Der Wind hatte aufgefrischt und gleich wurde das Meer viel lebendiger – so wie ich es liebe 😉

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