Schleswig-Holstein – Husum – Friedrich Wilhelm Lübke Koog

Wir verliessen das schöne Städtchen Friedrichstadt mit dem Ziel Husum. Die Strecke entlang der Nordsee bis zum Leuchtturm Westerheversand hatten wir vor ein paar Jahren bei der Reise an die Nordsee schon erkundet.

Es war nur eine kurze Strecke nach Husum und wir liessen es offen, ob wir bleiben oder nach einer kurzen Visite weiter fahren wollen.

Der empfohlene Stellplatz in der Nähe des Binnenhafens hatte eher Hinterhofcharakter und zwar von der düsteren Art, trotzdem war er fast voll belegt. Für uns stand fest, dass wir hier auf keinen Fall übernachten wollten. Wir parkierten in der Nähe auf einem Parkplatz, wo Wohnmobile tagsüber erlaubt waren. Durch eine Fussgängerunterführung gelangten wir in die Altstadt von Husum, der Geburtsstadt von Theodor Storm.

Als erstes fielen mir die Menschenmassen auf, die sich durch die Gassen drängten. Der sächsische Dialekt war vorherrschend, was aber nichts Negatives heissen soll. Ich mag diese Sprache, wohl auch, weil mein Vater Dresdner war.

Es herrschte gerade Ebbe und die kleinen Schiffe des Hafens lagen trocken.

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Husum ist anscheinend das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum von Nordfriesland. Vielleicht lockte das so zahlreiche Touristen dorthin. 

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Marktplatz

Eine hübsche Stadt, aber der Funke ist bei mir persönlich nicht übergesprungen. Vielleicht waren wir aber auch einfach zur falschen Zeit dort.

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Mittags holten wir uns jeder ein Fischbrötchen und dann fuhren wir weiter Richtung Norden. Unterwegs sahen wir uns so manchen möglichen Übernachtungsplatz an, aber entweder waren sie schon voll oder man durfte nur bis abends dort stehen.

Kurz vor der dänischen Grenze fanden wir nachmittags hinter dem Deich am Friedrich Wilhelm Lübke Koog den idealen Platz. Um uns gab es nur Natur und Schafe. Am Horizont konnte man den Autozug nach Sylt beobachten, die Waggons waren grösstenteils belegt mit Wohnmobilen, einigen PKW’s und Lastwagen. Gehört hatte man aber nichts.

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Beim ersten Spaziergang auf dem Deich war noch Ebbe. Kurz vor der Dämmerung lief ich nochmal hoch und da konnte man erkennen, dass das Wasser am Kommen war. Lag Sylt am Nachmittag noch im Dunst, war es abends schemenhaft zu erkennen.

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Wir standen die längste Zeit ganz alleine, erst gegen Abend kam ein weiteres Wohnmobil und nachts noch eines.

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Als ich am Morgen mit Jana aus dem Fahrzeug stieg, sah ich zu meiner freudigen Überraschung Rehe auf dem Feld, die sich auch durch unser Näherkommen nicht stören liessen. Natürlich kehrte ich noch in gebührlichem Abstand wieder um. Leider ist das Foto unscharf, wahrscheinlich durch das starke Heranzoomen, bin da kein Fachmann 🙂

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Bevor wir nach einem gemütlichen Frühstück weiterfuhren, musste ich natürlich nochmal auf den Damm hoch, um mich von der Nordsee zu verabschieden.

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Sylt war im Morgenlicht viel klarer zu erkennen als am Abend vorher.

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Blick auf Sylt

Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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5 Antworten zu Schleswig-Holstein – Husum – Friedrich Wilhelm Lübke Koog

  1. Labby schreibt:

    Mann sind das schöne Bilder, da kommt richtig Sehnsucht in den Norden auf. Husum ist wunderbar und den bescheidenen Stellplatz kenn ich auch. Schon erstaunlich was die Wohnmobilfahrer alles erdulden, wenns nichts anderes gibt. Liebe Grüße

  2. hanneweb schreibt:

    Husum ist eine offensichtlich wirklich schöne Stadt und wenn ich schon wieder diese Schafe auf dem Deich sehe, geht mir das Herz auf!
    Liebe Grüße und hab ein schönes Wochenende 🍀🌞

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