La Petite Camargue – die Erweiterung

Das Naturschutzgebiet La Petite Camargue liegt gleich neben unserem Dorf, zumindest der Teil über den ich vor 8 Jahren kurz geschrieben hatte:

https://traeumerleswelt.wordpress.com/2012/11/03/la-petite-camarque/

Das Gebiet ist aber viel weitläufiger und Ausläufer davon umschliessen den Ort sogar.

Inzwischen wurde es im Zuge der Renaturisierung um eine grosse Fläche erweitert und zwar auf der Rheininsel zwischen Altrhein  und dem schiffbaren Rhein-Kanal (Grand Canal d’Alsace). Dorthin kann man auf  2 Wegen gelangen, entweder über die Schleuse in Kembs oder von Deutschland aus über das Wehr bei Weil am Rhein-Märkt. Wir wählten den 2. Weg, von dort kommt man direkt in den neuen Teil. Eigentlich liegt er genau gegenüber von unserem Dorf, aber eben auf der anderen Rheinseite und da gibt es keine Brücke.

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„Warum trennt uns der Rhein? Damit wir zeigen können, wie man Brücken baut“

Wir parkierten bei Märkt auf der deutschen Seite und liefen über den im Mai 1995 eröffneten Steg des Stauwehrs hinüber auf die Insel. Die Grenze nach Frankreich wird darauf nur symbolisch dargestellt.

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Blick vom Steg auf den Altrhein, rechts der Uferweg gehört noch zu Deutschland

Am Ende des Steges sahen wir auf den Grand Canal d’Alsace. Die Schleuse bei Kembs im Hintergrund ist stark herangezoomt, zu Fuss bräuchte man ca. 1 Stunde dorthin.

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Vorbei am 2016 in Betrieb genommenen Kleinkraftwerk hielten wir uns rechts, um unseren Rundweg am kleinen Rhein zu beginnen. Dieses Kraftwerk erzeugt nicht nur Strom für ca. 10 000 Haushalte pro Jahr, es umfasst auch die neue 200 Meter lange Fischtreppe. Ausserdem speist es den kleinen Rhein mit Wasser, der die Feuchtgebiete auf der renaturierten Rheininsel mit Wasser versorgt. 

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Für Ende September war es sehr mild, das richtige Wetter für einen Spaziergang durch die Natur. Wir waren fast alleine unterwegs und so hatten wir auch die Beobachtungsstände immer für uns. 

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Auf der Insel dürfen sich Hochlandrinder, kleinwüchsige Pferde, Ziegen und Schafe frei bewegen. An diesem Nachmittag hatten wir aber nur mit den Schafen Glück, die anderen Tiere hielten sich gut verborgen. Ein Grund den Besuch sobald es wieder möglich ist zu wiederholen.

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Das Gelände ist sehr weitläufig angelegt. So stieg die Spannung was es wohl ein paar Meter weiter zu entdecken gab.

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Der Weg machte einen Bogen hin zum Altrhein.

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Dieser lag oft verborgen hinter den Uferbüschen, aber immer wieder gab es Lücken. 

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Eine Besonderheit bietet der Uferweg am Altrhein. Er ist mit uralten Pflastersteinen belegt. Diese stammen aus der Zeit, als die Rheinschiffe mangels Motorkraft mit Zugtieren flussaufwärts gezogen wurden.

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Und schon kam das Stauwerk, der Ausgangspunkt unseres Spaziergangs, in Sichtweite

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Wir kamen wieder beim kleinen Rhein an. Dunkle Wolken waren aufgezogen, aber es blieb trocken. Die Kormorane und Reiher begannen auf ihre Schlafbäume zurückzukehren.

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Es war wunderschön dort inmitten der Natur, ruhig und entspannend. Man konnte einfach die Seele baumeln lassen. 

Werde sicher nach der Ausgangssperre wieder dorthin gehen. Im Winter lassen sich vielleicht auch die Rinder und Pferde sehen. Auf die bin ich schon sehr gespannt.

Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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4 Antworten zu La Petite Camargue – die Erweiterung

  1. Labby schreibt:

    Da habt ihr ja ein richtiges Paradies direkt vor der Haustür, einfach schön. LG Wolfgang

    • traeumerleswelt schreibt:

      Nur leider vernachlässigt man oft das nahe liegende, weil man denkt „da kann ich ja jederzeit hin“.
      Habe mir fest vorgenommen dort öfter mal ne Auszeit zu nehmen
      Liebe Grüsse Karin

  2. cablee schreibt:

    Ein schöner Herbstspaziergang, Karin. Danke fürs Mitnehmen.

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