Kurzreisen mit dem Wohnmobil – St. Gotthard Pass

Wenn die Hitze bei uns in der Rheinebene zu gross wurde, flüchteten wir in die Schweizer Berge, zum Beispiel an den Sankt Gotthard Pass. Dort waren wir auf fast 2000 Meter Höhe und entlang der alten Passstrasse auf der Urner Seite gab es zahlreiche schöne Plätze, auf denen man frei stehen und übernachten konnte. Kantonsmässig gehört die alte Strasse schon zum Tessin.

Auf der Passhöhe oben am See hätte man zwar auch stehen können, aber dort standen die Wohnmobile dicht an dicht und Kuschelcampen ist nicht so unser Ding.

Ende Juni standen wir zuerst alleine auf einer schönen Wiesenfläche zwischen der alten Passstrasse und einem Bach. Jana konnte sogar frei laufen und jederzeit ins Wasser um sich abzukühlen.

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rechts die alte Passstrasse – links sieht man die ’neue‘ Strasse

Später kam noch ein VW-Bus mit einem älteren Ehepaar aus der Berner Gegend dazu. Auch sie richteten sich zum Übernachten ein. Am Abend gesellte sich noch ein Herr mit seinem PKW zu uns, der zum Schlafen ein Zelt aufbaute und am nächsten Morgen weiter fuhr.

Wir blieben 3 Tage und genossen die Ruhe dort oben, einfach nur faulenzen und lesen. Zum Wandern war es sogar auf dieser Höhe zu heiss und wir waren froh, dass uns die Markise etwas Schatten bot.

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kleiner See an der gegenüberliegenden Seite der alten Strasse

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Nachts wurde es recht kühl, am Morgen lag sogar Raureif auf der Wiese. Aber sobald die Sonne es über den Berg schaffte, konnte man dem Thermometer zuschauen wie die Temperaturen stiegen.

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frühmorgens – oben sieht man die ausgebaute Passstrasse

Am meisten beeindruckte mich die Pflanzenwelt. Um uns herum blühte unter anderem der Enzian. Das war richtig schön.

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Weiterer Ausflug Ende Juli

Im Juli wählten wir einen Platz auf der anderen Strassenseite etwas erhöht am Hang. Es gab zwar nur ein Rinnsal Wasser, dafür aber viele kleine Pfade, die wir zusammen mit Jana erkundeten. Auch dort konnte Jana sich frei bewegen und manchmal erinnerte sie mich an eine Bergziege, so kletterte und sprang sie den Berg hoch und runter.

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weitere mögliche Plätze zum Stehen, das asphaltierte ist der Zufahrtsweg und eine Sackgasse

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Von unserem erhöhten Standort aus konnten wir sogar die vorbeiziehende Postkutsche beobachten. Mit ihr kann man sich von Andermatt (Uri) über den Pass nach Airolo (Tessin) fahren lassen.

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Die Vegetation hatte sich in dem einen Monat seit dem letzten Besuch total verändert. Statt Enzian sah man die Alpenrosen blühen und vieles mehr.

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Das Freistehen und Übernachten auf beiden Seiten der alten Passstrasse ist kein Problem. Nur wenn später im Sommer die Kühe dort weiden sollten, fallen ein paar Plätze weg.

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Was mir sehr positiv auffiel war, dass nirgends Abfall herum lag, obwohl es dort keine Behälter zur Entsorgung gab. 

 

Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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6 Antworten zu Kurzreisen mit dem Wohnmobil – St. Gotthard Pass

  1. Labby schreibt:

    Hallo, schöner Bericht. Solche Übernachtungsplätze mag ich auch, besonders dann wenn der Himmel sternenklar ist. Gruss Wolfgang

    • traeumerleswelt schreibt:

      Dankeschön! Wir sind zum Glück seit der Installation der Solaranlage auf dem Dach unabhängig, war echt ne gute Investition 👍
      Liebe Grüße Karin

      • Labby schreibt:

        Hallo Karin, das freut mich für euch.
        Nichts für ungut, aber ich halte von Solar gar nichts. Lieber setze ich auf entsprechende Batterien und Ladetechnik (Booster). Wir waren kürzlich etliche Wochen in Italien und standen (auch ohne Solar) immer wieder bis zu 3 Tage ohne jede Versorgung und ohne Probleme. Für den Notfall hatte ich mir von einem Bekannten einen Solarkoffer ausgeliehen, den ich aber kein einziges Mal brauchte. Durch den Ladebooster und ab 100 km Fahrt wurden die Batterien ohnehin wieder voll geladen. Selbst in Italien ist im Herbst die Solarausbeute gering und/oder in manchen Gegenden (Berge + Tal) im Herbst überhaupt nicht mehr zu gebrauchen. Wenn Solar was bringen soll, dann braucht man ab 400 wp aufwärts. Dann vielleicht 😉
        Nichts für ungut, ist halt meine Meinung und muss jeder für seinen Bedarf entscheiden wie er es selbst braucht und nutzt. Gruss Wolfgang

      • traeumerleswelt schreibt:

        Jeder entscheidet für sich was er für das Beste hält, das ist ja auch gut so! 🙂
        Unsere Anlage lädt auch bei normalem Tageslicht, braucht also nicht zwingend Sonne.
        Wünsche ein schönes Wochenende! 🙂

  2. cablee schreibt:

    Herrlich erholsam!

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