Von Inverness bis Cromarty

Kurz vor Inverness zogen Wolken auf und es begann zu regnen. Das war das erste Mal, seitdem wir von daheim gestartet waren und wir konnten uns wirklich nicht beklagen.

Inverness ist die Hauptstadt der schottischen Highlands und hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Das Culloden Schlachtfeld, auf dem die Schotten 1746 die letzte Schlacht gegen die Engländer verloren, ist ganz in der Nähe. Schottland wurde damals seine nationale Selbstbestimmung entzogen und die Highland Clans zerschlagen.

Leider wurden 1960 im Zuge der ‚Modernisierung‘ viele alte Gebäude abgerissen und durch Betonbauten ersetzt. 

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im Hintergrund Inverness Castle

Wir fanden einen Parkplatz direkt am Ufer der Ness, die in Inverness in den Moray Firth (Meeresbucht der Nordsee) mündet. Von dort aus erkundeten wir das Zentrum der Stadt.

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Danach ging es weiter zum Loch Ness. Muss ehrlich sagen, dass ich mir mehr davon erwartet hatte. Vielleicht wirkte es auch durch den ausdauernden Nieselregen etwas trostlos.

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Auf alle Fälle war es viel zu touristisch, überall Souvenirstände und Essbuden, Parkplätze voller Omnibusse. Das machte keinen Spass und so änderten wir unseren Plan. Wir bogen vom Loch Ness ab, um auf der nicht weit entfernten Halbinsel zwischen Cromarty – und Moray Firth nach einem Übernachtungsplatz zu suchen.

Entlang der Ostküste  gab es einige offizielle Stellplätze am Moray Firth, die aber voll belegt waren. Wir fuhren weiter bis ans Ende der Halbinsel und dort fanden wir am Ortsausgang von Cromarty direkt am Wasser einen kostenlosen Freisteherplatz auf einer Wiese.

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das Foto wurde am nächsten Tag bei Sonnenschein aufgenommen 😉 –  der Blickwinkel täuscht, es war genug Platz für 4 – 5 Wohnmobile

Zwar war der Wendeplatz des Buses in der Nähe, aber das störte überhaupt nicht. Inzwischen war zum Regen noch stürmischer Wind aufgekommen. Das hielt mich aber nicht von einem Spaziergang ab, ausserdem musste Jana sowieso raus. Wir mussten uns ganz schön gegen den Wind stemmen, aber es war trotzdem ok.

Am nächsten Morgen nach dem Erwachen schien wieder die Sonne bei strahlend blauem Himmel. Ausser den schneebedeckten Bergen im Hintergrund erinnerte nichts an das schlechte Wetter vom Vortag.

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Vor der Weiterfahrt erkundeten wir noch den wirklich schönen Ort. 

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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Eine Antwort zu Von Inverness bis Cromarty

  1. cablee schreibt:

    Ja, regnerisches Wetter kann schon die Stimmung und den Eindruck trüben. Ich habe mal in Inverness gezeltet, als Teenager, bei 4 Grad Ende August… Das vergisst man auch nie 🙂
    Danke für die schönen Fotos, sie wecken Erinnerungen.

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