Horsey, Kegelrobben und Windmühlen

Der Tag begann grau und neblig, aber gegen Mittag setzte sich die Sonne wieder durch. Nach dem Frühstück gingen wir ans nahe liegende Horsey Gap. Dort sollte man Kegelrobben sehen können. Es war noch früher Vormittag und so waren ausser uns nur 2 ältere Paare unterwegs. Und wirklich, wir wurden nicht enttäuscht.

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Wir liefen über die Dünen und da lagen sie an der Wasserkante: unzählige Kegelrobben ruhten im Sand, einzelne hielten sich auch im Wasser auf. 

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Laut Informationstafel kommen Ende November tausende von Kegelrobben an die Strände und bringen ihre Jungen zur Welt. In Horsey sind es inzwischen fast 2000 Babies, im Gegensatz zum Jahr 2001, in dem es nur knapp über 20 waren.

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Man hätte bis zu den Robben hin laufen können, auch sah ich nirgends ein Hundeverbot oder einen Hinweis, dass man sie an der Leine lassen sollte. Das wunderte mich sehr. Jana blieb natürlich angeleint und als ich zum Fotografieren etwas näher an die Tiere heran ging, wartete sie angebunden. 

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Es war ein sehr spannendes Erlebnis, was ich so noch nie erlebt habe – ein absoluter Höhepunkt !

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Gegen Mittag gingen wir zurück. Inzwischen waren viele Besucher ans Wasser gekommen und es waren sogar Hunde zu sehen, die frei umherlaufen durften. Sowas kann ich nicht verstehen. 

Unser nächstes Ziel war die Windmühle von Horsey. Sie lag sehr idyllisch in den Broads, einer Landschaft aus Flüssen, Seen und Sumpfgebieten.

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Es handelt sich um eine Entwässerungswindmühle, die die Marschen entwässert. Sie befindet sich seit 1948 im Besitz der National Trust und wird durch sie betreut. 

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Man hätte dort auch Bootstouren unternehmen können, aber wir wollten noch einen Abstecher nach Happisburgh machen und den dortigen Leuchtturm besuchen. 

Das Happisburgh Lighthouse ist der älteste funktionierende Leuchtturm im Osten von England. Erbaut wurde er 1790 und funktionierte anfangs mit von 2 Kerzen betriebenen Lichtern. Der Turm ist 26 Meter hoch und das Licht hat eine Reichweite von 22,5 Kilometern.

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Leuchttürme haben mich schon immer fasziniert, deswegen wollte ich ihn mir gerne näher ansehen. Leider fanden an diesem Tag keine Besichtigungen statt.

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Am späten Nachmittag kehrten wir zu unserem Platz zurück und genossen das Faulenzen bei sommerlichen Temperaturen.

Norfolk ist auf alle Fälle einen Abstecher wert, wenn nicht sogar ein längerer Aufenthalt dort !

Über traeumerleswelt

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4 Antworten zu Horsey, Kegelrobben und Windmühlen

  1. cablee schreibt:

    Ist ja unglaublich! Dort wimmelt es ja geradezu von Kegelrobben. Sicher ein tolles Erlebnis.

  2. Dina schreibt:

    Das ist nur anderthalb Stunden von uns entfernt, hier waren wir oft! 🙂 Es freut mich sehr, dass ihr so einen schönen Tag dort hatten. Horsey ist großartig. Im Frühjahr habe ich Horsey Windpump für die National Trust photographiert als die neue Segeln fertig waren. Diese Renovierungsarbeit hat drei Jahre gedauert.

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