Auf nach Norfolk

Dieses Jahr wollten wir noch einmal Schottland besuchen. Dafür wählten wir den Mai, das soll laut Internet der sonnenreichste Monat sein und ausserdem treten die Midges (kleine lästige Stechmücken, für die ein Insektengitter kein Hindernis darstellt) erst ab Juni auf.

Hatten wir vor 5 Jahren von Dover aus den Weg über Cornwall genommen, so wollten wir dieses Mal auf dem Weg in den Norden die Küste von Norfolk im Südosten Englands erkunden. 

Durch das hin und her mit dem Brexit war die Reise zwischendurch fraglich geworden, da wir mit Jana, unserer Hündin reisen wollten. Zum Glück wurde der Termin aber nach hinten verschoben und es konnte Ende April losgehen.

Mautfrei fuhren wir die 700 Kilometer bis zum Fährhafen bei Dunkerque durch Frankreich – Luxemburg – Belgien – Frankreich. Es war Sonntag und die Strassen fast leer. Unsere Fähre fuhr am nächsten Morgen um 6.00 Uhr ab. Wir konnten im Hafen in der Nähe des Check-in übernachten. Die Gendarmerie lief Streife mit Hunden und kontrollierte  auch die grossen Abfallbehälter. Erst beim Einchecken morgens und nachdem das Wohnmobil auch innen durchsucht wurde (sogar das Fach mit den Gasflaschen musste geöffnet werden) erahnte ich den Grund dafür. Sie wollten sichergehen, dass keine Flüchtlinge unbemerkt auf die Fähre gelangen konnten.

Nach 2 Stunden Fahrzeit erreichten wir bei strahlendem Sonnenschein Dover.

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Die Maut von 4 Pfund für den Dartford Crossing Tunnel (östlich an London vorbei gibt es keine andere Möglichkeit) hatte ich von daheim aus schon online bezahlt und so konnten wir entspannt Richtung Norfolk fahren. Herrschte nach dem Verlassen des Tunnels dichter Nebel, so verschwand er Richtung Osten schnell und die Sonne schien wieder. Es war sogar richtig warm.

Am frühen Nachmittag erreichten wir die Küste und machten uns auf die Suche nach einem Übernachtungsplatz. Leider gibt es in England für Freisteher sehr wenig Möglichkeiten. Wir kamen bei Horsey an einer Walnuss-Farm vorbei, die Plätze anbot und fragten dort nach. Die Farmerin war sehr nett und zeigte uns einen grossen Wiesenplatz, auf dem wir unseren Stellplatz frei wählen konnten.

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Sogar Strom, Wasser, Entsorgung und sanitäre Anlagen gab es und das alles für 18,– Pfund pro Nacht (ca. 20,– Euro). Da wir in der Nähe ein paar Orte besuchen wollten, buchten wir gleich für 2 Nächte. 

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Die Anlage war sehr gepflegt und sauber.

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Sanitärgebäude

Was mir auch sehr gut gefiel, war ein ca. 5 Kilometer langer ‚dogwalk‘, der eigens für Besucher mit Hund angelegt worden war. Der Rundweg war ein gemähter Grasweg durch die nähere Umgebung, den ich natürlich mit Jana ablief. Hinterher war Entspannung angesagt bei sommerlichen Temperaturen.

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Kann diese Farm mit gutem Gewissen für entspanntes Übernachten empfehlen.

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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4 Antworten zu Auf nach Norfolk

  1. cablee schreibt:

    Oh, wie schön, Träumerle! Ich freue mich schonn sehr auf weitere Berichte.
    Als wir vor drei Jahren in GB mit dem Womo waren, wurde auch extrem genau kontrolliert. Sogar der Wassertank wurde beleuchtet.
    Liebe Grüße

  2. Dina schreibt:

    Welcome to Norfolk! ❤ 🙂

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