Der Südosten von Sardinien

Irgendwann muss man auch vom schönsten Ort weiter ziehen und so kamen wir auf einer kurvenreichen Route über die Berge, meistens entlang von militärischem Sperrgebiet, hinunter an die Südküste von Sardinien. Irgendwie war sie nicht einladend, das meiste verbaut und deswegen nicht interessant. Kurz vor Cagliari begann es zu regnen und der Scheibenwischer hatte viel zu tun, um den Wassermassen auf den Scheiben Herr zu werden. Hinter der Grossstadt fuhren wir auf der Küstenstrasse weiter. Sie bot schöne Ausblicke, aber die wenigen Plätze zum ev. Übernachten waren belegt oder nicht schön. Es sollen ja auch auf den freien Stellplätzen nicht zu viele Wohnmobile stehen, sonst werden sie irgendwann gesperrt. Leider hinterlassen viele auch ihren Müll und das verärgert verständlicherweise die Gemeinden.

Bei Solanas unterhalb vom Capo Boi legten wir eine Pause ein.

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Dort war ein schöner Sandstrand, jedoch der Parkplatz daneben recht voll. Parken und Übernachten war erlaubt, aber kein Camping, d.h. keine Markise draussen und kein Tisch, Stühle und Grill vor dem Fahrzeug. Aber das wurde von vielen ignoriert.

Wir fuhren weiter zum Capo Carbonara. Vorbei an einem mit Schranken gesicherten Jachthafen führte eine Stichstrasse bis an einen Wendeplatz oberhalb des Caps.

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Leuchtturm am Capo Carbonara

Links vom Wendeplatz führte ein (Fahr-)Weg hinunter zum Strand, dort soll man wunderbar schnorcheln können.

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Wir verliessen die Südküste in Richtung Norden entlang der Costa Rei, die einen Ferienort nach dem anderen bot. Kurz nach dem Capo Ferrato verliessen wir die Teerstrasse und folgten einer sandigen, aber sehr breiten Naturstrasse zur Pineta von Feraxi. 

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Das Gebiet hinter dem grossen Sandstrand war sehr weitläufig. In einem Pinienwald standen einige Wohnmobile, die sich häuslich eingerichtet hatten. Ein paar Meter weiter waren wir ausserhalb des Wäldchens aber ganz alleine, ein Platz zum Bleiben.

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Wir machten erstmal einen schönen langen Strandspaziergang. Der Himmel war zwar bedeckt, aber noch war es trocken.

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Blick Richtung Norden

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Blick zum Capo Ferrato

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Nach unserer Rückkehr zum Fahrzeug setzte der Regen wieder ein. Als er Pause machte standen wir in einer riesigen Pfütze und der Weg oben, auf dem Jana kurz vorher noch übermütig herum sprang, war zu einem Bach geworden.

Am nächsten Morgen hatte es aufgehört zu regnen und das Wasser um uns herum hatte sich verzogen. Trotzdem beschlossen wir weiter zu fahren. Nicht zuletzt wegen Jana, die sich beim Laufen ausserhalb des Strandes immer Dornen von den kleinen unscheinbaren Pflänzchen am Boden einfing. Auch meine Schuhsohlen waren voll davon. Immer an der Leine wollten wir sie deswegen nicht lassen.

Ausserdem waren schon fast zwei Drittel der Urlaubszeit vorbei.

 

Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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5 Antworten zu Der Südosten von Sardinien

  1. rotewelt schreibt:

    Mir hat es im äußersten Südosten gut gefallen, wir waren mal an der Cala Caterina südlich des Örtchens Villasimius und in der Gegend gibt es sehr viel schöne Küstenlandschaft, mit Felsen und dazwischen auch Strände. Ich fand es dort schöner als weiter nördlich an der bekannteren Costa Rei. Cagliari haben wir auch einmal besucht, aber den Rest der Südküste kenne ich nicht.

    • traeumerleswelt schreibt:

      Die Südküste ist leider ziemlich verbaut mit Feriensiedlungen und Hotels…

      • rotewelt schreibt:

        Als wir dort waren, gab es im äußersten Südosten noch große einsame Küstenabschnitte, aber in zwölf Jahren mag sich das geändert haben, seufz.

      • traeumerleswelt schreibt:

        Leider hat sich das geändert und auch gerade der Trend mit den Wohnmobilen. Sie werden immer grösser und wo einer steht, stehen bald soviele sich noch reindrängen können. Solche Plätze haben wir gemieden, denn irgendwann ist es dort wie in Südfrankreich, wo Wohnmobilisten nicht gerne gesehen sind auf freien Plätzen

      • rotewelt schreibt:

        Wohnmobile habe ich zu meiner Zeit dort tatsächlich überhaupt noch nicht gesehen. Der Trend ist wohl in den letzten Jahren verstärkt aufgekommen.

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