Wanderung zur Alp Spilau-Seeli

Seit Monaten herrscht wie fast überall am Oberrhein die Hitzewelle, die einen ausser in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden ins Haus fesselt. Der Rhein mit seinen 28 Grad Wassertemperatur bietet keine Erfrischung, die kleinen Gewässer sind gekippt und wegen der Blaualgen kann man nicht einmal mehr den Hund ins Wasser lassen. Also bleiben nur die Berge und da vorzugsweise die hohen.

Vergangenen Sonntag fuhren wir mit meinem Bruder und seiner Frau nach Sisikon im Schweizer Kanton Uri, das liegt am Ostufer des Urnersees. Von dort ging es auf einer kleinen Strasse über Riemenstalden hoch zur Talstation der kleinen Seilbahn, die ins vordere Spilau führt.

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Ausblicke während der Fahrt nach oben:

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Blick auf den Urnersee

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Von der Bergstation aus liefen wir hoch zur Alp Spilau-Seeli, die auf 1900 Höhenmeter liegt. Zeitlich wurde der Weg mit 40 Minuten angegeben. Die Temperaturen waren warm, aber doch sehr angenehm und man konnte endlich mal wieder durchatmen.

Es ging stetig bergan, vorbei an Teilalpen mit dazugehörigen Alphütten und Ställen.

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Melkunterstand

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An manchen Stellen blühten noch die Alpenrosen, überhaupt war die Flora sehr üppig. Dort spürte man nichts von der Trockenheit im Tal unten. 

Kurz vor der Alp hatte man einen schönen Ausblick hinunter zum Spilauer See.

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Jana, unsere Hündin, liess es sich nicht nehmen hinunter zu laufen und ein Bad zu nehmen. Das kam mir sehr gelegen, hatte sie sich doch in einem unbeobachteten Moment in einem Kuhfladen gewälzt und sah nicht sehr appetitlich aus ;-). Nass, aber sauber kehrte Jana zu uns zurück.

Der letzte Anstieg zur Alphütte fiel mir schwer, aber das tarnte ich, indem ich immermal stehen blieb zum fotografieren.

Oben angekommen stärkten wir uns erstmal. Die Alp wird im Familienbetrieb von Ende Juni bis Anfang September bewirtschaftet. Wir wurden sehr freundlich und herzlich bedient. In der Alphütte befindet sich auch die Alpkäserei. Natürlich gingen wir dort nicht weg ohne Alpkäse und Alpenbutter gekauft zu haben. Interessant fand ich vor allem den Alpenheukäse, der über den Winter im Wildheu dort oben gelagert wurde. Er hatte eine interessante Note und war sehr lecker (war, weil wir ihn inzwischen schon gegessen haben). 

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Aussichten von der Alphütte:

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Bepackt, vor allem die Männer ;-), ging es dann auf den Rückweg.

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Wir wollten aber bis ganz nach unten zur Talstation der Bahn laufen, wo unser Auto stand. Dabei mussten wir 760 Höhenmeter Unterschied bewältigen.

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Der Weg war schmal und teilweise sehr anstrengend.

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Durch die Felsen waren die Tritte teilweise sehr hoch (oder meine Beine zu kurz ;-),  manche Teilstücke führten durch dschungelähnliches Gebiet, andere über lockeres Gestein. Ich verstand auch nicht, warum der Zaun entlang mancher Teilstücke ausgerechnet aus Stacheldraht sein musste.

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War echt froh, als der Weg dann über eine Wiese führte und danach auf einen normalen Waldweg.

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Die 6,5 Kilometer nach unten hatten wir in 2,5 Stunden geschafft. Die letzten Meter waren die schwersten 🙂

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Talstation am Ziel

Trotz der Anstrengung durch den teilweise schwierigen Abstieg waren wir uns alle einig, es war ein wunderschöner Tag in einer tollen Landschaft und bei angenehmen Temperaturen.

 

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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5 Antworten zu Wanderung zur Alp Spilau-Seeli

  1. Philipp Elph schreibt:

    Die angenehmen Temperaturen, die ihr hattet, kommen durch die herrlichen Fotos direkt zu mir an den Schreibtisch. Danke für die Abkühlung.

  2. traeumerleswelt schreibt:

    Gerne geschehen !
    Der Ausflug wurde im Nachhinein doch noch von einem Wermutstropfen überschattet. Beim Abstieg beobachteten wir eine Propellermaschine, die über uns ihre Runden flog. Mein Partner meinte noch ‚das ist doch die alte Tante Ju‘ und wir winkten ihr zu.
    Daheim erfuhren wir, dass nur 1 Stunde später ein solches Flugzeug abgestürzt war. Keine Ahnung, ob es sich um das gleiche Flugzeug handelt, aber so viele gibt’s davon ja nicht mehr und das Absturzgebiet war gar nicht so weit weg von dort. Das stimmt schon traurig.

  3. rotewelt schreibt:

    Danke für die schönen Bilder aus der Höhenluft mit dem erfrischenden Grün! Ich wollte ja auch schon immer mal im Sommer in die Berge…

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