Die Lüneburger Heide….

……von Schneverdingen bis Hermannsburg. 

Als Kind war ich mit meinen Eltern das letzte Mal in der Lüneburger Heide und da wir den Heimweg von der Nordsee in den Südwesten gemütlich gestalten wollten, bot sich ein Zwischenhalt in der Heide geradezu an.

Gegen Mittag erreichten wir Schneverdingen, wo auf einem schön angelegten Stellplatz am Ortrand noch genug Platz zum Übernachten war. Gleich nebenan war ein sehr grosszügig angelegter Campingplatz, der alles bot, um den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Als Stellplatzbenutzer stand uns für 16,– Euro pro Nacht das gesamte Angebot zur Verfügung, wie z. B. Toiletten, Duschen, Mini-Markt, Natur-Badeweiher, Fahrrad- und Autoverleih usw. Für Kinder gab es einen Streichelzoo und einen grossen Spielplatz. Bei einem Erkundungsgang entdeckten wir sogar einen eingezäunten Agilityplatz für Hunde. Natürlich testete ich ihn mit Jana gleich. Wir waren ganz alleine dort und konnten in Ruhe alles ausprobieren. Abends besuchten wir das gemütliche Restaurant auf dem Platz – kann es nur empfehlen. Die Gerichte waren sehr lecker und gar nicht teuer.

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Am nächsten Tag unternahmen wir nach dem Frühstück eine Wanderung durch die nahe Osterheide. Der Linienbus brachte uns bis zu einem Parkplatz, wo schon einige Pferdewagen auf Kundschaft warteten. Wir aber wollten die Heide zu Fuss erkunden, das war mit Jana auch besser.

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Nach ca. 7 Kilometern kamen wir zum Heidegarten Höpen. Dort findet man 180 verschiedene Heidesorten und irgendeine blüht immer, das ganze Jahr hindurch.

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Von einer Aussichtsplattform hatte man einen guten Überblick auf die Anlage mit angegebenen 150000 Pflanzen.

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Leider zog sich der Himmel zu und es fing an zu regnen. Wir gingen hinüber zum Schafstall, der zu einem Restaurant ausgebaut worden war.

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Jana durfte mit hinein und da es inzwischen später Mittag war, liessen wir uns eine feine Linsensuppe mit Einlage schmecken. Ich fragte die nette Bedienung, ob man irgendwo in der Nähe Heidschnucken sehe könne. Sie musste mich leider enttäuschen. Heidschnucken sind den ganzen Tag unterwegs und man wisse nicht, wo genau. Sehen könne man sie höchstens morgens beim Austrieb aus dem Stall und abends beim wieder eintreiben. Leider wären das noch Stunden bis die Schnucken wieder heimkehren würden. So liefen wir wenigstens zum Stall, der ca. in 2 Kilometer Entfernung lag. Dort waren auch Infoplakate aufgestellt. 

 

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Heidehaus am Weg

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Heidschnucken, leider nur auf den Infotafeln zu sehen

Zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung wählten wir eine andere Route, in der Hoffnung doch noch einer Heidschnuckenherde zu begegnen.

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Leider erfüllte sie sich nicht. So blieben mir nur die Kindheitserinnerungen daran.

Am folgenden Tag machten wir, bevor es wieder auf die Autobahn Richtung Heimat ging, noch einen Abstecher in die Gegend von Hermannsburg. 

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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3 Antworten zu Die Lüneburger Heide….

  1. Dina schreibt:

    Die wunderschöne Heide! Ich bin nur ein paar mal durch die Heide gefahren, würde gerne dort wandern.

  2. traeumerleswelt schreibt:

    In der Heide kann man wunderbar wandern. Wir waren 2 Wochen zu früh dort, Ende August/Anfang September blüht die Heide am Schönsten 🙂

  3. rotewelt schreibt:

    Wie romantisch und fast unheimlich die Fahrt mit dem Pferdewagen durch die Heide! Atmosphärisches Bild! Ich mag die Heidelandschaft, doch ich war nie dort, nur mal kurz in Lüneburg anlässlich des Polterabends von Freunden oder als Zwischenstopp auf dem Weg nach Hamburg.

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