Tachinger See

Die Woche nach Pfingsten hatte ich Urlaub und wir nutzten die Zeit für die erste Tour dieses Jahr mit dem Wohnmobil. Wir hatten eine Sendung über den Chiemsee gesehen und da wir noch nie dort waren, diesen See als Ziel ausgesucht.

Der Weg über die Schweiz und Bregenz zog sich etwas in die Länge, aber schliesslich erreichten wir am frühen Nachmittag den See. Bei der Vorauswahl des Campingplatzes fielen die schönsten direkt am Wasser schonmal wegen Hundeverbot weg. Zur Auswahl blieben noch 3 Plätze übrig, die wir auch anfuhren, aber alle waren hoffnungslos überfüllt und wären auch recht teuer gewesen.

Nach einem Blick auf die Karte fuhren wir kurzentschlossen an den nicht weit entfernten Tachinger See. Das sollte sich als eine gute Entscheidung herausstellen.

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Der Tachinger See soll der wärmste See Bayerns sein und ist ca. 4 km lang und 1 km breit. Er liegt im östlichen Landkreis Traunstein und ist vom Waginger See nur durch eine Halbinsel und eine Brücke getrennt.

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Auf einem Campingplatz direkt am See gab es noch 2 Stellplätze zum Aussuchen, einer am Rand mit Schatten, der andere mittendrin in der Sonne. Wir entschieden uns aufgrund des heissen Wetters für den Schattenplatz und buchten gleich für 3 Nächte.

Unser netter Platznachbar erklärte uns gleich wie wir am schnellsten zum Badeplatz für Hunde kommen. Er lag gleich neben dem Campingplatz, 5 Minuten zu Fuss. Natürlich gingen wir als erstes dorthin. Eine Abkühlung würde Jana und auch uns gut tun.

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Wir waren die einzigsten an diesem Teil des See’s, das war uns gerade recht. So konnte Jana sich so richtig austoben.

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Die meisten Gäste des Platzes hielten sich im daneben liegenden Strandbad auf, der See war schon 24 Grad warm.

Der nächste Tag, Pfingstsonntag, fing bedeckt an. Aber es war noch so warm, dass ich nach dem Morgenspaziergang mit Jana ausserhalb des Wohnmobils darauf waren konnte, bis mein Partner ausgeschlafen hatte. Auch das Frühstück konnten wir noch entspannt draussen geniessen, aber kurz darauf fing es an zu regnen und hörte bis abends nur selten auf. So legten wir einen Entspannungstag ein mit Lesen und kleineren Spaziergängen  in den Regenpausen in der Umgebung . Der Campingplatz hatte sich sehr geleert. Sicher mussten nach den Feiertagen viele wieder arbeiten oder auch die Wetterverschlechterung spielte dafür eine Rolle. Natürlich durfte unser Spaziergang an den See nicht fehlen. Es herrschte wieder eine ganz andere Stimmung, aber nicht weniger schön.

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Für Pfingstmontag hatten wir einen Besuch in Salzburg geplant, das nur 24 Kilometer entfernt war (darüber schreibe ich in einem Extrabericht). An diesem Tag schien sogar den ganzen Tag die Sonne und es war recht warm.

Am Abreisetag war es wieder bedeckt. Aber wir wollten Richtung München weiter fahren und so störte das nicht.

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Der ‚Seecamping Taching am See‘ liegt im bayrischen Voralpenland etwas abseits der Landstrasse direkt am Wasser. In der Nebensaison zahlt man mit der ACSI oder ADAC Campingcard nur 17,– Euro pro Nacht für 2 Personen mit Hund, Strom und Stellplatz. Dazu muss ich sagen, dass bei den meisten anderen Campingplätzen über die Pfingstferien Hauptsaisonpreise verlangt wurden, da war der Seecamping Taching eine löbliche Ausnahme.

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Die Dame an der Rezeption empfing uns sehr freundlich und hilfsbereit. In einem kleinen Nebenraum lag eine Liste aus, worauf man seine Wünsche an Backwaren für den nächsten Morgen eintragen konnte. Die Auswahl ging von normalen Brötchen und süssen Teil bis zu verschiedenen Brotsorten. In Papiertüten verpackt und mit dem Namen beschriftet konnte man sie morgens dann abholen. Das Bezahlen war auf Vertrauensbasis. Es stand eine Kasse dort, in die man den Betrag einwerfen konnte, ein wenig Wechselgeld lag daneben.

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vorne links die Rezeption, dahinter das Restaurant mit Seeterrasse

Die sanitären Anlagen waren sauber und grosszügig. Campingplatzgäste hatten einen eigenen Bereich, für den man bei der Anmeldung einen Schlüssel bekam. Natürlich konnte man auch die Dusch- und WC-Räume des Strandbades benutzen.

Die Stellplätze waren grosszügig und meistens auf einer Grasfläche. Das war sehr angenehm, man trug keinen Sand und Schmutz ins Wohnmobil hinein und bei der Grösse hatte man auch genug Freiraum bis zum nächsten Nachbarn. Das war besonders positiv mit Hund, Jana hatte an der langen Leine genug Platz sich zu bewegen.

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Unten am See, direkt neben Badestrand und Liegewiese, gab es eine Pizzeria mit einer schönen grossen Seeterrasse. Wir waren einen Abend dort essen. Es war gut und günstig, das Personal sehr freundlich.

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Ich kann diesen Platz empfehlen. Man könnte von dort aus auch mit dem Bus nach Salzburg fahren oder andere sehenswerte Städtchen in der näheren oder weiteren Umgebung besuchen.

 

 

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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