herbstliche Wanderung rund um den Lac de Montsalvens

Für das letzte Wochenende hatte mein Partner eine Wanderung in der französischsprachigen Westschweiz vorgeschlagen und dort eine Rundwanderung um den Lac de Montsalvens bei Charmey (Kanton Fribourg).                                                 Charmey liegt auf dem Weg zum Jaunpass auf 887 Meter Höhe, direkt über dem Stausee Lac de Montsalvens.

Der Tag startete neblig, aber im Herbst muss man ja immer damit rechnen, vor allem wenn ein Fluss in der Nähe ist. Regen war aber keiner angesagt und so fuhren wir über Bern und Fribourg unserem Ziel entgegen.                                                                                   In einer Ortschaft vor Charmey gab es einen kleinen Stau. Wir sahen auch gleich warum, wir waren mitten in einem Alpabtrieb.

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Leider konnte ich nicht aussteigen zum fotografieren, die Bilder wurden durch die Windschutzscheibe aufgenommen.

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der Wagen transportiert Gegenstände wie z. B. den Käsekessel aus der Alphütte

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Ursprünglich wollten wir in Charmey parkieren und von dort bis zum Rundweg laufen. Aber die Strecke bis dorthin wäre nur über geteerte Wege gegangen und das wollten wir unserem Hund nicht zumuten. Mit seinen Lähmungserscheinungen an den Hinterläufen wäre das trotz Schutzschuhen für die Krallen für ihn sehr unangenehm gewesen. So machten wir uns auf die Suche nach einem besseren Einstieg in den Wanderweg. Den fanden wir wenige Kilometer weiter im Ortsteil Le Perré. Dort war in der Nähe der déchetterie ein Parkplatz direkt an der Strecke. Wir entschieden uns gegen den Uhrzeigersinn zu laufen und das stellte sich im nachhinein als die richtige Entscheidung heraus.

Zuerst ging es abwärts auf einem schmalen Waldweg….

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………bevor wir am Ortsrand von Charmey vorbei an alten Bauernhäusern und Viehweiden……

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Charmey

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……endlich in Sichtweite des Sees kamen.

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Die Landschaft war herbstlich trüb mit Nebelschwaden, aber trotzdem oder gerade deswegen irgendwie stimmungsvoll.

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In der Tourenbeschreibung stand, dass kurz nach dem Ort eine 60 Meter lange Holzbrücke über einen Seitenarm des Sees zu überqueren sei. Was sich so harmlos las, stellte sich dann als Hängebrücke heraus. Bin da zugegeben nicht so der Held, aber Augen zu und durch.

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Ich liess meinen Partner mit Hund voraus laufen und als beide drüben waren, wagte ich die Überquerung.

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Es war gar nicht so schlimm und auf der anderen Seite angekommen war ich sogar ein bisschen stolz auf mich, hatte es sogar geschafft von der Brücke aus ein Foto zu machen.

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Danach führte der Weg bergauf und bergab immer in Sichtweite des Sees.

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Ab und zu überquerten wir auch kleinere Bäche, die direkt über den Weg liefen.

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Nach einer Stunde erreichten wir den Staudamm. Dort wird der Jaunbach gestaut, der am anderen Ende des Sees auch wieder heraus fliesst.

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Nach einer kurzen Pause zum Schauen und Staunen folgten wir weiter der route du lac (Seeweg).

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Nach einer Weile kamen wir an der Nordseite des Sees zum Zufluss des Baches Javro.

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Der Weg verlief auch hier abwechselnd auf- und abwärts und das teilweise recht steil, immer entlang des Baches.

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Er endete an einer Strasse und wir waren anfangs unentschlossen, wo es wohl weiter geht. Der Wegweiser zeigte eindeutig die Strasse hinauf und so hofften wir einfach, dass es nicht allzu weit darauf zu laufen wäre. Nach ca. 1 Kilometer ging es endlich links ab und wir waren wieder auf einem Wanderweg.

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Nun ging es stetig bergauf, vorbei an einem einsamen Gehöft bis zu der kleinen Kapelle La Monse, dem höchsten Punkt der Rundstrecke.

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Von dort ging es über eine teils sehr morastige Viehweide wieder abwärts Richtung See.

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Nach der Weide führte der Weg durch den Wald extrem steil bergab, auf dem Bild kommt das gar nicht so rüber.

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Unten angekommen erreichten wir nach einem kurzen Stück auf einer Strasse unseren Ausgangspunkt. Den See hatten wir nach dem Erreichen des Javro leider nicht mehr gesehen.

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Diese Wanderung wurde mit 9,9 Kilometern angegeben und auf 3 Stunden 15 Minuten veranschlagt. Das kam hin. Aber die Beschreibung einfache Wanderung für Familien und kaum Höhenunterschiede kann ich nicht ganz nachvollziehen. Am Bach musste man ein Teilstück bergauf fast erklettern und der sehr steile Abstieg von teilweise ca. 70 % gegen Schluss ist für Familien mit Kleinkindern oder ältere Menschen etwas schwierig.

Uns hat die Wanderung gut gefallen, auch wenn die Sonne sich den ganzen Tag nicht sehen liess.

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Bevor wir das Gruyère-Gebiet verliessen holten wir auf dem Heimweg noch Käse für ein gemütliches Raclette zu Hause.

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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Eine Antwort zu herbstliche Wanderung rund um den Lac de Montsalvens

  1. Britta schreibt:

    Hallo Karin, wunderschön, dass du uns hierhin mitgenommen hast. Was man nicht alles in 3 Std erleben kann; die Herbststimmung mit ihren vielen Facetten habt ihr offensichtlich genossen! Finde auch, dass das Wetter zweitrangig ist im Herbst. Sonne- klar, die Krönung, aber bietet der Herbst nicht auch Farben en gros und Nebel und ein sensationelles Blattgetümmel in Bodennähe? Ja, und nun weiß ich auch, wo der leckere Käse zu kaufen ist…schönen Sonntag und bis bald mal wieder! Lg aus München ((: Britta

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