von Isenthal zur Musenalp

Herbstzeit ist gleich Wanderzeit und da die Ferien vorbei sind und die nächsten erst Ende Oktober möglich, kommt nur das Wochenende dafür in Frage.

Schon oft hatte ich bei Besuchen im Kanton Uri (Schweiz) die Serpentinen über dem Urnersee hoch nach Isenthal gesehen und mich gefragt, wie es dort oben wohl aussehen mag.

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Nun war es endlich soweit, an einem sonnigen Samstagmorgen fuhren wir quer durch die Schweiz an den Urnersee und weiter in die Siedlung Isleten direkt am Ufer. Dort begann die kurvenreiche Strecke hoch nach Isenthal.

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Diese Strasse kann nur befahren werden, wenn der Postbus nicht unterwegs ist, die Zeiten sind unten am See aber angeschrieben.

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Der Ort Isenthal liegt in einem abgeschiedenen Seitental, dem Isental, westlich des Urnersees auf 780 Höhenmeter und ist von hohen Bergen umgeben.

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Wir parkierten im Ort und liefen durch das Dorf in Richtung Gitschenen, das ist die höchstgelegene Siedlung von Isenthal.

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058_Bildgröße ändern          056_Bildgröße ändern                                                                                                                                                           Leider ging der Grossteil des Weges an der Strasse entlang und führte erst später auf einem Naturweg weiter bis zur Talstation der Gitschenenbahn.

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Unterwegs beobachteten wir noch die Ankunft zahlreicher Fahrzeuge mit Anhänger, die die Ankunft der Schafe von der Alp herunter erwarteten. Ein Teil der Herde war schon in einem Gatter.

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Auf den Gitschenen hinauf wollten wir nicht, unser Ziel war die Musenalp.

052_Bildgröße ändernBlick hoch zum Gitschenen

049_Bildgröße ändern          053_Bildgröße ändern                                                                                                                                                         Irgendwo hatten wir wohl eine Abzweigung verpasst. Deshalb liefen wir zurück in den Ort.

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Auf halber Strecke hörten wir ein lautes Knistern und sahen kurz darauf den Schein eines riesigen Feuers durch die Bäume.

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Ich sagte noch zu meinem Partner, hoffentlich ist das ein kontrolliertes Feuer. Als uns aber kurz darauf ein Feuerwehrauto nach dem anderen entgegen kam, wussten wir, dass es ein Ernstfall war. Das laute Knistern war sehr unheimlich. Später erfuhren wir, dass ein Holzhaus am Waldrand gebrannt hatte, Personen und Tiere waren keine zu Schaden gekommen, zum Glück !

Am Auto angekommen fuhren wir zur Talstation der Bahn, die zur Musenalp hinauf führte.

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Den Weg dorthin hätten wir nicht laufen können, er verlief nur auf der Fahrstrasse und geteerte Strassen dürfen wir mit unserem Hund wegen seiner Erkrankung jetzt nicht mehr laufen (siehe Hundeblog unter Jago).                                                                                 Die Bahn war eine richtig urige Holzbahn, wie sie auch für Lasten hoch in die Berge benutzt wird. Man musste oben anrufen und dann wurde die Bahn hinunter geschickt.

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Nach dem Einsteigen ertönte ein Signal und sie fuhr nach oben, die Bergfahrt kostete pro Person 8,– Schweizer Franken und Jago extra 4,– CHF.

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Die Musenalp befindet sich auf 1486 Meter Höhe unterhalb des Urirotstock-Massivs.

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Bei dem schönen Wetter konnte man noch draussen sitzen und da es schon nach dem Mittag war, liessen wir uns eine Alp-Käseplatte schmecken. Natürlich nahmen wir auch 2 kleine Laibe mit, Ziegenkäse gab es leider keinen mehr. Die Alp würde auch eine Woche später schliessen.

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Wir hatten einen wunderbaren Blick auf den Gitschen, nicht zu verwechseln mit dem Gitschenen (aber das lernten wir auch erst dort oben, dass dies zwei verschiedenen Berge sind. Wir dachten, es wäre ein und derselbe nur verschieden ausgesprochen). Auch sonst war das Panorama wunderschön !

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Nach dieser erholsamen Pause machten wir uns zu Fuss an den Abstieg hinunter zur Talstation. Der Weg führte im Zickzack auf einem schmalen Pfad den Abhang hinunter, war aber sehr gut zu begehen.

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Immer wieder blieb ich stehen, um die verschiedenen Eindrücke unterwegs festzuhalten.

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Unten angekommen machten wir uns auf den Rückweg. In Isenthal hielten wir nochmals, ich wollte mir den Friedhof mit den geschnitzten Grabmalen näher ansehen, hatte sowas in der Art noch nie gesehen.

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Danach ging es entgültig wieder hinunter.                                                                     Inzwischen war der Fön eingebrochen und der Urnersee hatte einen starken Wellengang.

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Den nutzten sehr viele Surfer, das Ufer und alle freien Flächen waren zugeparkt.

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118_Bildgröße änderndie letzten 3 Bilder wurden in der Isleten aufgenommen

Wir fuhren um den See herum und über die Axenstrasse nach Hause. Es war ein sehr schöner Tag gewesen.

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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