Granville

Der leichte Regen des Morgens wiederholte sich immer mal wieder, aber wie gesagt, es war das erste Mal in diesem Urlaub und somit machte es uns gar nichts aus. Wir hatten ja die entsprechende Kleidung dabei.

Unser nächstes Ziel war Granville. Granville liegt im Südwesten der Halbinsel Cotentin auf einem Felskap. Die Stadt besteht aus 2 Teilen, der mittelalterlichen Oberstadt (Haute Ville), die von einer alten Festungsmauer umgeben ist und der modernen Unterstadt (Basse Ville) mit dem Seehafen, dem Fischereihafen und einem Yachthafen mit 1100 Liegeplätzen.                                                                                                                                            Hier wird die Bucht von Mont Saint Michel nach Norden hin abgeschlossen. In dieser Bucht herrscht mit 13 bis 15 Metern der grösste Gezeitenunterschied Europas.

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Wir hatten einen guten Tipp für einen Übernachtungsplatz bekommen und zwar direkt am P0inte du Roc in der Oberstadt. Wir erreichten ihn kurz vor dem Mittag und das war gut so, waren doch die ersten schon abgereist und noch nicht viel Neuankömmlinge angekommen. Eine Stunde später war jeder Platz besetzt. Normalerweise vermeiden wir solche engen Plätze, aber wir wollten nur 1 Nacht bleiben und uns die Stadt ansehen. Ausserdem war es bei diesem Wetter eh uninteressant draussen sitzen zu können.

In einer Regenpause machten wir erst einen kleinen Spaziergang mit dem Hund vor zum Leuchtturm, wie könnte es auch anders sein :-).

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Nachdem am Morgen bei der Abfahrt in Regnéville sur Mer totale Ebbe geherrscht hatte, ohne einen Tropfen Meereswasser in Sichtweite, kam jetzt langsam die Flut herein.

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Der Regen setzte verstärkt wieder ein und wir kehrten erstmal wieder in unser Wohnmobil zurück. Aber der Hunger lockte uns dann doch in die Stadt hinein.

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Die erste Crêperie nahm keine Gäste mehr an. Sie war recht voll und wir dachten das wäre der Grund. Aber wenige Meter entfernt fanden wir eine weitere Crêperie, fast noch uriger eingerichtet wie erste.

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Dort begrüsste uns ein älterer Herr und führte uns an den Tisch. Es war fast wie ein Wohnzimmer eingerichtet, sehr gemütlich mit offenem Kamin und kleinen Tischchen. Ich bestellte wie schon in Honfleur Galettes, dieses Mal aber mit Ziegenkäse und Honig, probiere gerne immer mal was Neues. Sie schmeckten sehr gut, diese Kombination kann ich wirklich empfehlen. Am liebsten hätte ich noch eine Portion genommen, aber ich entschied mich dann doch für Crêpes mit gesalzenem Caramel zum Dessert. Auch das war eine leckere Variante. Wir beobachteten, dass keine weiteren Gäste mehr reingelassen wurden. Es war schon nach 14.00 Uhr und da schlossen alle. Trotzdem nahm sich der Wirt noch Zeit für ein Gespräch. Er hatte wohl am Akzent gehört, dass mein Partner Schweizer war. Er erzählte uns, dass er ursprünglich aus dem Elsass stamme, aber seit 30 Jahren in der Normandie lebt.

Nach dem Essen spazierten wir weiter durch die Oberstadt, erst auf der Festungsmauer mit Blick auf das Meer und auf die Unterstadt….

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…und dann weiter durch die Gassen. Diese historische Altstadt gefiel mir sehr gut.

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Gegen Abend hatte der Regen aufgehört und wir liefen wieder vor zum Pointe du Roc.

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Dort waren viele Bunker zu sehen und auch Teile des Atlantikwalls.

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Vorbei am Leuchtturm kamen wir an einen Pfad, der nach unten führte……

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….und dann um den Felsen herum bis in den Hafen und die Unterstadt.

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Entlang des Hafens gab es ein Restaurant nach dem anderen, eine Ladenzeile schloss sich daran an.

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Auf dem Rückweg beobachtete ich das Einlaufen der Fischerboote, die Flut war auf dem Höchststand und so konnten die Schiffe ungehindert einlaufen. Auch ein toller Dreimaster suchte für die Nacht den Hafen auf. Ich hatte nur den Fotoapparat in die Jackentasche gesteckt und die Fototasche mit Akku und Ersatzspeicherkarte im Fahrzeug gelassen. Und es kam wie es kommen musste, die Speicherkarte war voll, gerade als ich das Geschehen im Fischereihafen fotografieren wollte. Deshalb konnte ich leider keine Bilder machen, was ich sehr bedauerte.

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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2 Antworten zu Granville

  1. doreenbeatrice schreibt:

    Hey, ich mag Deine Reiseberichte und habe Dich für den Liebster Award nominiert. http://doreenkalkofen.com/2015/09/24/tadaaa-nominiert-fuer-den-liebster-award/

    • traeumerleswelt schreibt:

      liebe Doreen, ich danke dir herzlich für die Nominierung und freue mich darüber ! Trotzdem möchte ich davon gerne zurück treten. Bin im Moment etwas durch den Wind, ist doch einiges passiert in letzter Zeit. Bitte sei mir nicht böse ! Mag deinen Blog sehr und freue mich immer von dir zu lesen ! liebe Grüsse

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