Regnéville sur Mer, ein (fast) unentdecktes Kleinod

Kaum redete, bzw. schrieb man von weniger Touristen, schon änderte sich das wieder. Nach Carteret waren Strassen, Ortschaften und Strände plötzlich wieder viel voller.

An der Strecke Richtung Süden führten viele Stichstrassen zu verschiedenen Sandstränden. Wir fuhren einige ab, aber keiner verlockte uns zum Bleiben, viel zu überfüllt waren sie.                                                                                                                            Am Pointe d’Agon hielten wir kurz…..

589_Bildgröße ändern

590_Bildgröße ändernBlick hinüber zur anderen Seite der Bucht

……und fuhren dann um die kleine Bucht herum bis nach Regnéville sur Mer. Dieser kleine Ort war sehr ruhig und fast menschenleer, was wohl zum Teil daran lag, dass er etwas abseits vom offenen Meer war. Aber das störte uns nicht, im Gegenteil, dieser Ort entpuppte sich als wirkliches Kleinod.                                                                                      Gleich neben dem Ausläufer des Meeres gab es einen kleinen Campingplatz auf einer Wiese für 12,– Euro Komplettpreis, sogar mit Strom. Dort wollten wir für eine Nacht bleiben, war es doch schon später Nachmittag geworden inzwischen. Wir hatten von dort sogar Sicht über die Bucht auf den Pointe d’Agon.

592_Bildgröße ändern          594_Bildgröße ändern                                                                                                                                                                Das einzige Restaurant des Ortes hatte Ruhetag und so grillten wir am Abend den unterwegs gekauften Fisch. Nach dem Essen machten wir einen Spaziergang entlang der Bucht.

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Es war Ebbe und der Weg führte über Salzwiesen, die von mehr oder weniger breiten Spalten durchzogen waren.

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Bei einer besonders breiten Kluft schaffte ich den Sprung nicht ganz und landete in dem weichen nachgiebigen Untergrund und versank bis zu den Knöcheln darin. Wenigstens hatte mein Partner was zu lachen :-). Die Sandalen später sauber zu bekommen war gar nicht so einfach.

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 Auch am Hafen kamen wir vorbei.

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1871 sollen dort noch 960 Schiffe angelegt haben. Es wurde vor allem Kalk und gelöschter Kalk für die Bretagne ver- und Kohle für die Kalköfen entladen. Ende des 19. Jahrhundert wurden aber die Schiffe grösser und das liess sich nicht mit dem niedrigen Wasserstand vereinbaren. Heute ist es nur noch ein Jachthafen.

Einige alte Schiffwracks waren auch zu finden in diesem Gebiet.

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Am nächsten Morgen regnete es leicht nach dem Gewitter der Nacht. Das störte uns nicht, es war der erste Tag des Urlaubs mit Regen und wir wollten uns vor der Weiterfahrt den Ort etwas näher anschauen. Eine interessante Ruine hatten wir schon am Vorabend vom Spaziergang aus gesehen.

606_Bildgröße ändernin der Bildmitte sieht man den kleinen Campingplatz

Diese Ruine war früher ein Château. Anscheinend wurden die umstehenden Häuser mit Steinen der Burg erbaut.

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Auch die Kirche gefiel mir sehr gut, ein sehr schöner Steinbau aus dem 13. Jahrhundert.

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Wir waren nur etwas zu spät dran, ich hätte mir die Kirche gerne näher angesehen. Aber kurz bevor wir sie erreicht hatten kam ein Trauerzug. Da konnten wir natürlich das Innere nicht anschauen und auch den dazu gehörigen Friedhof nur von weitem betrachten. So bummelten wir noch durch die schmalen Gässchen von Regnéville sur Mer.

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Sollte ich mal wieder in diese Gegend kommen, möchte ich mir das Dorf nochmals ansehen. Es strahlt was ganz Besonderes aus – zumindest für mich – und es gibt sicher noch viel Sehenswertes zu entdecken, insbesondere sollen auch die Glasfenster der Kirche ganz besondere Motive darstellen. Das schöne an diesem Dorf ist aber auch, dass kaum Touristen dort sind, bei unserem Rundgang waren wir die einzigsten.

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Über traeumerleswelt

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Eine Antwort zu Regnéville sur Mer, ein (fast) unentdecktes Kleinod

  1. Heldin schreibt:

    seit unserem ersten Urlaub in der Normandie sind wir in diesen Ort „Regnéville sur Mer“ verliebt. Das einzige Restaurant am Ort ist das Beste weit und breit. Es werden nur frische Zutaten aus der unmittelbaren Region verwendet. Ein langer Spaziergang am Pointe d’Agon gehört bei jedem Besuch dazu.

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