Vauville, ein fast bretonisches Dorf

Entlang der Baie d’Ecalgrain hatte man immer wieder schöne Ausblicke auf die zerklüftete Küste.

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Auch hier machten wir einen kleinen Abstecher vor zum Nez de Jobourg. Von dort aus könnte man die Kanalinseln Jersey, Guermsey, Sarik und Alderney sehen. Leider war es sehr dunstig und man sah am Horizont nur Andeutungen davon. Aber ansonsten boten sich wirklich schöne Ausblicke….

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…..unter anderem auch zurück auf das Cap de la Hague mit dem Leuchtturm.

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Zurück auf der Hauptstrasse fuhren wir an dem riesigen Gelände der Wiederaufbereitungsanlage COGEMA vorbei. Das ist die grösste Plutoniumfabrik der Welt. Man könnte diese Anlage auch besichtigen.

In Beaumont, einem freundlichen und durch die Anlage reich gewordenen Ort, erledigten wir unsere Einkäufe und fuhren wieder hinunter an die Küste.                                              Bei Vauville entdeckten wir direkt am breiten Sandstrand einen Campingplatz.

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Den wollten wir uns ansehen. Es handelte sich um einen Camping Municipal, das ist ein gemeindeeigener Platz, der meist recht günstig und zweckmässig ausgestattet ist. So war es auch hier. Die Dame am Empfang begrüsste uns freundlich und zeigte uns die letzten freien Plätze. Die sanitären Anlagen waren einfach, aber sehr sauber (ich habe später beobachtet, dass die Dame während der Zeit ihrer Anwesenheit immer am putzen war). Dazu der wunderschöne Sandstrand und das alles für preiswerte 14,– Euro Komplettpreis mit Strom, da konnte man einfach nur bleiben und das gleich übers Wochenende.                                                                                                                                       Wir genossen das Faulenzen bei hochsommerlichem Wetter und machten schöne Spaziergänge am Strand.

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Es machte Spass bei ablaufendem Wasser am immer breiter werdenden Sandstrand zu laufen, mit den Füssen im Wasser und manchmal auch knietief. Es waren erstaunlich wenig Menschen am Strand, die meisten direkt beim Campingplatz, aber nur wenige Meter weiter war man meistens ganz alleine.

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539_Bildgröße ändernEbbe

Bei auflaufender Flut wurden die Boote mit Traktoren bis zum Rand des Wassers gebracht und umgekehrt bei Rückkehr der Boote dort auch wieder geholt.

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Morgens konnte man auch hier Traber beobachten, es war einfach schön und sehr erholsam.

527_Bildgröße ändern          528_Bildgröße ändern                                                                                                                                                                  An einem Abend liefen wir hinauf ins Dorf, tagsüber wäre es zu warm gewesen.

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Man könnte fast meinen in der Bretagne zu sein, die Steinhäuser mit den Hortensien davor und das ganze Ambiente erinnerten mich sehr stark daran.

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Später las ich irgendwo, dass vor Jahrhunderten dieses Gebiet wirklich zur Bretagne gehört hatte. Vauville ist ein sehr schönes Dorf, das einen Besuch lohnt.

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Zwischen Campingplatz und Dorf gab es auch viele Pferde auf umzäunten Wiesen. Bei Spaziergängen dort vorbei blieb ich immer wieder stehen und bewunderte sie.

523_Bildgröße ändern          557_Bildgröße ändern                                                                                                                                                                  Am Montagmorgen fuhren wir wieder los und hielten uns auch weiterhin an die Route des Caps. Es war der erste Urlaubstag mit bedecktem Himmel, aber trotzdem zeigte das Thermometer 25 Grad. Kurz nach der Abfahrt lockte der Aussichtspunkt Le Thot.

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Wir fuhren gemütlich durch eine sehr schöne Gegend bis zum Cap de Carteret. Natürlich machten wir einen Spaziergang vor zur Capspitze.

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Von dort aus sah man hinüber zu den Inseln Jersey und Guernsey.

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Und auch auf Carteret selbst hatte man einen schönen Blick.

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Am Cap de Carteret endete die Route des Caps. Mir war aufgefallen, dass es im Verlauf dieser Route viel weniger Touristen gab, wie in den ersten Urlaubstagen. Es war richtig angenehm.

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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2 Antworten zu Vauville, ein fast bretonisches Dorf

  1. rotewelt schreibt:

    Den Cotentin finde ich schön (wenn man mal von La Hague und Flamenville absieht und den grauen Kriegsschiffen, die am schönsten Fleckchen, an der Nez de Jobourg, liegen, jedenfalls, als ich dort war). Danke dir für die schönen Bilder zur Erinnerungsauffrischung! Es stimmt, die Gegend wirkt schon bretonisch mit den grauen Granitsteinhäusern. Ich war mal eine Woche auf einem Campingplatz in den Dünen bei Les Pieux, einfach und naturnah, hat mir gut gefallen. Morgens konnte man mit einem Gefäß zur Rezeption gehen und sich frisch gemolkene Kuhmilch abholen!

    • traeumerleswelt schreibt:

      Kriegsschiffe habe ich im ganzen Urlaub nirgends gesehen. Das mit der frischen Milch an der Rezeption hätte mir auch gefallen, aber das wird’s wohl heute nicht mehr geben..schade eigentlich !
      Sicher hast in dem Bericht über Honfleur alles wiedererkannt, im alten Teil wird sich wenig geändert haben, denke ich mal. 🙂

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