Honfleur

Mit grossen Erwartungen kamen wir in Honfleur an. Es war uns von so vielen Seiten empfohlen worden.                                                                                                                            Wir wählten für diesen Aufenthalt einen Campingplatz, vor allem um die Wasservorräte aufzufüllen und die Akkus zu laden. Der Platz nannte sich nach dem Leuchtturm am nahen Kreisverkehr.

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Eigentlich ein gutes Omen, aber nach der Besichtigung der sanitären Anlagen war ich froh, dass wir ein Wohnmobil mit einer kleinen Nasszelle haben. Die Einfachheit der Anlagen wäre kein Problem gewesen, so findet man sie noch oft in Frankreich, aber unsauber und schon fast verwahrlost, dafür habe ich kein Verständnis. Der Standplatz selber war gross und teilweise schattig, das war ok. Plätze mit Strom gab es keine mehr und dafür war der Preis von 24,50 Euro pro Nacht eindeutig zu teuer. Später sahen wir auf einem Spaziergang einen Parkplatz nahe der Seinemündung, auf dem wir hätten bleiben und auch übernachten können. Aber da hatten wir schon eingecheckt.

Aber die Laune liessen wir uns deshalb nicht verderben. Am späten Nachmittag machten wir einen Spaziergang durch einen wunderschön angelegten Park bis zur Seinemündung.

210_Bildgröße ändern

215_Bildgröße ändernim Hintergrund die Pont de Normandie

Am gegenüberliegenden Ufer sah man die vielen Hafenkräne von Le Havre. Die gehörten noch zur Haute-Normandie und wir waren hier schon in der Basse-Normandie.

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Den Besuch des Städtchens hatten wir uns für den nächsten Tag nach dem Frühstück vorgenommen.                                                                                                                          Honfleur gibt es schon seit dem 11. Jahrhundert und war anscheinend zu jener Zeit ein unbedeutender Hafen. Erst später entwickelte sich der Ort zu einem der schönsten Orte in der Normandie.

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Man hatte uns nicht zu viel versprochen. An der Hafeneinfahrt fanden wir Reste der Lieutenance, eine alten Befestigungsanlage und ehemaliger Sitz des Gouverneurs von Honfleur.

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Um das Vieux Bassin (altes Hafenbecken) aus dem 17. Jahrhundert standen hohe schmale Häuser, die sehr malerisch aussahen.

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Wir schlenderten um das Hafenbecken herum und gingen auch durch das eine oder andere Nebengässchen der Altstadt.

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Es gab so viel zu sehen. Ausser uns genossen noch viele andere Besucher diese besondere Atmosphäre, aber irgendwie war es trotzdem ruhig und beschaulich.

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245_Bildgröße ändern                                                                                                                                                              Nach dem Mittag suchten wir uns einen freien Platz in einer Crêperie am Hafenbecken und entspannten bei leckeren Galettes und dazu natürlich Cidré, zum Dessert gab es, wie könnte es anders sein, Crêpes.

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Auf dem Rückweg kamen wir am Place Sainte Cathérine vorbei.

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Dort mussten wir uns natürlich die sehenswerte zweischiffige Kirche Sainte Cathérine aus dem 15. Jahrhundert genauer ansehen.                                                                            Rund um die Kirche wurden Marktstände aufgebaut, die Platz ist nämlich auch der Marktplatz.

231_Bildgröße ändern Vorderseite zur Strasse

262_Bildgröße ändern          263_Bildgröße ändernSeitenansicht – >

256_Bildgröße ändernhinterer Eingang

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Das besondere daran ist, dass die Kirche ganz aus Holz gebaut wurde mit einem separaten Holzturm.

261_Bildgröße ändern         Turm gegenüber des hinteren Eingangs

Beeindruckt von diesem schönen Städtchen gingen wir zurück zum Platz, aber nicht lange. Am Abend liefen wir wieder vor zur Seine und spazierten am Fluss entlang. Irgendwie zog es uns nochmal ins Städtchen.                                                                             Bei dieser Gelegenheit holte ich noch Baquettes für den nächsten Morgen, auf dem Campingplatz und in dessen Nähe gab es keine Einkaufsmöglichkeit, denn wir wollten nach dem Frühstück unsere Reise fortsetzen.

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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Eine Antwort zu Honfleur

  1. karu02 schreibt:

    Honfleur ist ganz bezaubernd, so habe ich es auch erlebt.

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