Fécamp

Nach einem gemütlichen Frühstück draussen auf der Wiese setzten wir unsere Reise entlang der Côte d’Albâtre fort.

In Fécamp machten wir Halt. Wir wollten im Hafen schauen, ob es irgendwo geräucherten Fisch zu kaufen gibt. Am Ortsrand, direkt am Badestrand fanden wir noch einen Parkplatz und wir machten uns auf, das Gebiet um den Hafen zu Fuss zu erkunden.

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Fécamp war über Jahrhunderte eng mit der Hochseefischerei verbunden. Nach 1987 kam der Fischfang zum Erliegen, man spezialisierte sich auf die Verarbeitung des Fisches in allen Variationen, u.a. eben auch das Räuchern. Im Fischereihafen war der Laden leider geschlosssen, er öffnete nur am Wochenende. Aber bei unserem Rundgang fanden wir auf dem Weg zurück zum Fahrzeug einen offenen Fischladen, der neben einer grossen Auswahl an frischem Fisch auch verschiedenes geräuchertes anbot. Wir deckten uns für das Abendessen ein.

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Wir entdeckten einige schöne Ecken, die es sicher wert gewesen wären länger spazieren zu gehen, aber es war drückend heiss und die Füsse wollten nicht so richtig. So hoben wir uns die Besichtigung dieser Stadt für einen eventuellen späteren Besuch mal ausserhalb der Saison auf.

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Eigentlich sollte Etretat unser nächster Halt sein. Dieser Ort ist bekannt durch den Falaise d’Aval. Das ist eine besondere Felsformation mit einem Felsentor, die fast wie ein Elefant aussieht, der seinen Rüssel ins Meer taucht.                                                                  Wir hatten so ein ähnliches Felsengebilde vergangenes Jahr in Schottland bewundert. Deshalb und vor allem, weil der Ort kein Durchkommen bot, der Verkehr stand und sich Menschenmassen hindurch bewegten, verschoben wir auch diesen Besuch auf eine Zeit, in der ich nicht mehr auf Ferien im Hochsommer angewiesen bin. Ausserdem war der nächste freie Parkplatz erst weit ausserhalb des Ortes und der Campingplatz am Ortsrand voll belegt.

Als Tagesziel wählten wir Honfleur. Davon hatte ich viel Gutes gehört und es sollte wunderschön sein. Auf dem Weg dorthin umfuhren wir Le Havre grosszügig, um mit der Fähre über die Seine zu setzen.

203_Bildgröße ändernÜberfahrt

Die Brücken über die Seine sind mautpflichtig, während die Fähren allesamt kostenlos benutzt werden können.

Ein paar Kilometer vor dem Ziel konnten wir die bekannte Pont de Normandie sehen. Ich hatte sie mir nach den Beschreibungen und Berichten viel imposanter vorgestellt, aber bautechnisch ist sie ganz sicher was besonderes.

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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7 Antworten zu Fécamp

  1. rotewelt schreibt:

    In Fécamp war ich noch nicht, aber ich sehe die typisch hohen Felsen wie auch in Etretat. Als ich dort war, Ende der 90er, im September, gab es keine Massen und wir konnten direkt in den Ort hineinfahren. Das Gleiche galt für Honfleur. Vermutlich hat aber der Tourismus weiter zugenommen, nicht nur zur Hochsaison. Honfleur hat mir ausnehmend gut gefallen! Bin gespannt auf deinen Bericht! 😉

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