Ebenalp – Wildkirchli – Schwende, eine ganz besondere Wanderung

Nach einem reichhaltigen Frühstück machten wir uns von Schwende aus auf den halbstündigen Marsch nach Wasserauen zur Talstation der Ebenalpbahn.

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112_Bildgröße ändern                                                                                     Blick auf die Ebenalp, unseren Startpunkt für die heutige Wanderung….

115_Bildgröße ändern….und zurück nach Schwende

113_Bildgröße ändernAlpsteingebiet und Ende des Tales

Es waren sehr viele Menschen unterwegs an diesem sonnigen Sonntagmorgen, die Parkplätze waren alle belegt und ein Bauer stellte seinen Hof als Parkplatz zur Verfügung für den Betrag von 3,– CHF je Auto.

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Am Ticketschalter ging es überraschend zügig und nach kurzer Wartezeit, waren wir auch schon mit der Seilbahn auf dem Weg nach oben. Auch hier wurden wir, diesmal von einem jungen Mann, begleitet, der uns strahlend auf die Schönheiten der Umgebung aufmerksam machte.

124_Bildgröße ändernSicht aus der Gondel

Die Ebenalp liegt auf 1644 Meter Höhe am nördlichen Ende des Alpsteins. Auch hier genossen wir erstmal die schöne Aussicht über das Appenzellerland bis zum Bodensee, den man am Horizont erkennen konnte.

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Danach liefen wir ein Stück bergauf in der Hoffnung den Säntis trotz der aufgezogenen Wolken sehen zu können.

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Und wirklich, wir hatten Glück. Der Wind trieb die Wolken ein wenig auf die Seite und für einen kurzen Moment kam die Spitze des Säntis zum Vorschein.

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Wir wählten den Abstieg über das Wildkirchli hinunter nach Schwende. Vorbei an Gleitschirmfliegern, die sich auf den Start vorbereiteten, ging es auf einem schmalen stufenartigen Weg nach unten.

135_Bildgröße ändernBlick hinüber zum Hohen Kasten

Dann verlief der Pfad direkt am Steilhang, war aber gut gesichert und auch für Ungeübte kein Problem.

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Um zum Wildkirchli zu gelangen muss man durch Karsthöhlen, in denen Hinweise auf frühgeschichtliche Menschen gefunden wurden.

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Die Höhlen sind ca. 2000 Quadratmeter gross und liegen auf 1500 Meter Höhe. Am Ausgang trifft man auf ein altes Eremitenhäuschen, das 1658 errichtet wurde.

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Dort wohnten bis 1853 Einsiedler, die Berggänger mit Fackeln durch die Höhlen führten und die Glocken der ganz in der Nähe liegenden Höhlenkapelle (1621 gegründet) läuteten. Nach 1853 wurde aus der Einsiedelei ein Gasthaus, seit 1972 ist darin ein kleines Museum untergebracht.

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Nach der Kapelle, dem Wildkirchli…..

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….führte der Weg über eine hölzerne Galerie an der Felswand entlang zum Berggasthaus Aescher, das unter einen steilen Felsabsturz direkt an den Felsen gebaut wurde.

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Dort wurden bereits um 1800 einfache Speisen und Getränke von den Sennen und Eremiten verkauft. Damals war es noch eine einfache Alphütte, aus der sich anfangs des 19. Jahrhundert langsam das Berggasthaus entwickelte. Es gehört zu den ältesten der Schweiz.

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Zum Einkehren war es fast noch zu früh, ausserdem war draussen jeder Platz besetzt. Aber einen Blick nach innen warf ich noch schnell. Die hintere Wand des Gastraumes bestand aus der Felswand, es war wirklich sehr eindrücklich. Ursprünglich wollten wir über den Seealpsee hinunter ins Tal laufen, aber auf Nachfrage erzählte uns die Wirtin unserer Übernachtungsherberge in Schwende, dass dieser Weg gefährlich sei. Und da doch recht viele Wanderer unterwegs waren, entschieden wir uns für den einfacheren Weg über die Bommenalp nach unten. Auch dieser war sehr schön und führte erst an der Felswand nach unten……

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und dann über Alpwiesen in einem grossen Bogen nach Schwende.

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Dort kamen wir nach 2,5 Stunden gemütlicher Wanderung an und fuhren anschliessend wieder nach Hause.                                                                                                                                      

Ich hatte wieder ein neues, unbekanntes Berggebiet kennen- und die Menschen dort liebengelernt.

126_Bildgröße ändern ……gesehen auf der Ebenalp

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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2 Antworten zu Ebenalp – Wildkirchli – Schwende, eine ganz besondere Wanderung

  1. Dina schreibt:

    Wowow, das sind ja hammerschöne und herzerfrischende Eindrücke aus der wunderfeinen Bergwelt. Das Schönste was ich in langer Zeit gesehen habe! Ein echt toller Artikel der Lust auf Natur und Wandern macht. Herzlichen Dank dafür.
    Dina & co x

  2. traeumerleswelt schreibt:

    Herzlichen Dank liebe Dina für dieses wunderschöne Kompliment ! Darüber freue ich mich sehr !
    Es ist immer wieder schön, wenn man die schönen Momente teilen kann ! 🙂

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