Gedenkstätte Hartmannswillerkopf (Vieil Armand)

Mein letzter Besuch am Hartmannswillerkopf war schon viele Jahre her.                         Wir hatten Anfang Januar schon einen Versuch gemacht, aber die Strassen waren durch Schnee und Eis nur schlecht befahrbar gewesen, deswegen warteten wir, bis die Verhältnisse besser waren. Und da die Zeit manchmal sehr schnell vergeht, war es dann schon Anfang Juni. Der Hartmannswillerkopf (= elsässisch, auf französich Vieil Armand) ist eine 956 Meter hohe Bergkuppe in den Südvogesen.                                                                                                                                                                                              

Sie war wegen ihrer exponierten und strategisch günstigen Lage im Ersten Weltkrieg Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen Deutschen und Franzosen.                                 Vom Parkplatz her kamen wir als erstes zur Gedenkstätte für die gefallenen Soldaten.

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Sie besteht aus dem Nationalfriedhof und einer Krypta. Die Krypta hat einen katholischen, einen evangelischen und einen jüdischen Altar.

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Die Gedenkstätte wurde nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 errichtet und 1921 unter Denkmalschutz gestellt.

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Der Besuch der Krypta war frei und auch den Friedhof mit den anschliessenden Schlachtfeldern konnte man ohne Einschränkung begehen.

 006_Bildgröße ändernBlick hinunter in die Oberrheinische Tiefebene

007_Bildgröße ändern        075_Bildgröße ändernEinzelgrab                                                                      eines von 6 Massengräbern

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Noch heute findet man dort ein gut erhaltenes System von Schützengräben und auch überwucherte Granattrichter sind zu erkennen.

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Was mich bewegte war, dass französische und deutsche  Stellungen manchmal nur wenige Meter auseinander lagen.

016_Bildgröße ändern         017_Bildgröße ändern

020_Bildgröße ändernim Hintergrund die Vogesen

Die Stellungskämpfe am Hartmannswillerkopf begannen 1915 und dauerten 1 ½ Jahre lang.

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Ca. 30 000 Soldaten mussten dort ihr Leben lassen. Deswegen wird er im Elsass auch „Berg des Todes“ genannt.

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038_Bildgröße ändern          037_Bildgröße ändern Denkmal der Erinnerung, Versöhnung und deutsch-französischen Freundschaft

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Damals gehörte der Berg noch zum deutschen Kaiserreich, war aber durch die Kämpfe abwechselnd unter französischer und deutscher Kontrolle.

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An solchen Orten wird man ganz still und nachdenklich. Und man fragt sich warum so viele Menschen nichts aus der Geschichte gelernt haben und noch lernen werden.

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Am anderen Ende des Gebietes befindet sich ein Monument.

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Von dort hat man einen guten Ausblick in die elsässische und die oberrheinische Ebene sowie in die Vogesen. 

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Für den Rückweg wählten wir den breiteren Hauptweg, von wo aus wir einen guten Blick hinab zum Soldatenfriedhof hatten.

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Es war ein interessanter und nachdenklicher Nachmittag, der bei mir Betroffenheit hinterliess…..

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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Eine Antwort zu Gedenkstätte Hartmannswillerkopf (Vieil Armand)

  1. kormoranflug schreibt:

    Zuerst jahrelang Krieg machen und dann schöne Denkmale für die Opfer bauen…. Schlechte Länder-Regenten sind immer noch genug unterwegs.

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