Verenaschlucht

Ursprünglich wollten wir über das lange Himmelfahrtwochenende mit dem Wohnmobil wegfahren, aber der Wetterbericht war nicht besonders und so blieben wir zu Hause. Aber einen Tagesausflug wollten wir doch machen und so fuhren wir ins naheliegende Solothurn in der Schweiz.                                                                                                               Dort in der Verenaschlucht sollte eine Einsiedelei sein und ein schöner Rundweg von ca. 1 ½ Stunden. Diese kleine Wanderung, oder besser Spaziergang und die Geschichte der Schlucht interessierte mich.                                                                                                            Wir fuhren nach Rüttenen, eine Gemeinde nördlich von Solothurn. Dort beginnt der Kreuz- und Meditationsweg.                                                                                                              Am Anfang der Schlucht stehen die St. Martinskapelle auf der einen…..

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055_Bildgröße ändernSt. Martinskapelle von innen – durch das Türgitter fotografiert

…..und die in den Felsen hineingebaute Verenakapelle auf der anderen Seite.

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Ich muss sagen diese Kapelle hat mich sehr beeindruckt. Gerade das Innere mit dem Grab Christi wies eine ganz besondere Stimmung auf.

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051_Bildgröße ändern                                                 052_Bildgröße ändernFigurengruppen hinter dem Altar

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Hinter der St. Martinskapelle liegt die Einsiedelei, in der nach bisher nur männlichen Einsiedlern seit 2009 eine Einsiedlerin lebt.

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Der Lebensunterhalt der Einsiedler wird nach jahrhundertealtem Brauch von der Stadt Solothurn finanziert. Die Einsiedelei Sankt Verena wurde der Heiligen Verena geweiht. Der Geschichte nach wurde Verena 260 n. Chr. in Ägypten geboren und kam später im Tross der Legion nach Mailand. Sie war inzwischen Christin geworden. Nach dem Märthyrertod ihres Verlobten kam sie nach Solothurn und wohnte bei einem Eremiten. Sie soll Blinde und Besessene geheilt haben. Durch diese Wunderheilungen wurde sie weithin bekannt.

  005_Bildgröße ändernin dieser Höhle soll sie gewohnt haben

Soviel zur Geschichte. Mit diesem Wissen nahm ich die Umgebung viel intensiver wahr. Wir liefen an einem kleinen Bach entlang und sahen in vielen Felsnischen brennende Kerzen stehen.

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Ausserdem gab es zahlreiche Gedenksteine zur Erinnerung an berühmte Solothurner.

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An der St. Niklaus Kirche endete dieser Weg.

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Zurück ging es über den Meditationsweg mit 12 Stationen, der oberhalb des Baches verläuft.

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Auch dieser Teil des Rundweges war interessant, aber ich muss sagen, dass mir der untere Weg direkt am Wasser besser gefallen hat.

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Bevor der Meditationsweg wieder auf den anderen Weg traf kamen wir an die Magdalenengrotte……..

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…….und kurz vor der Verenakapelle entdeckte ich noch eine Grotte

044_Bildgröße ändern          045_Bildgröße ändern                                                                                                                                                                Ich kann mir gut vorstellen, dass die Verenaschlucht ein guter Kraftort ist. Dort kann man den Alltag hinter sich lassen und zur Ruhe kommen. Man muss natürlich dazu bereit sein und sich der Natur mit ihren Eindrücken öffnen.

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
Dieser Beitrag wurde unter Kirchen und Kraftorte, Schweiz, Solothurn (Stadt und Kanton), unterwegs, Wanderungen und Spaziergänge abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Verenaschlucht

  1. karu02 schreibt:

    Jetzt tut es mir leid, dass ich damals – vor Jahrzehnten – durch Solothurn einfach nur durchgefahren bin. Danke fürs Zeigen dessen, was ich versäumte.

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