von den Etruskern zu den Sinterbecken von Saturnia

In der Gegend um Pitigliano kommt man beim Spaziergang unversehens in enge Hohlwege, die sogenannten „Vie cave“.

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Das sind bis zu 20 Meter tiefe, nur wenige Meter breite Steinschluchten, die von den Etruskern mit der Hand in den Tuffstein gegraben wurden.

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An vielen Stellen sieht man noch die Kratzspuren der benutzten einfachen Werkzeuge.

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Über die Bedeutung dieser Hohlwege wird noch gerätselt. Zum einen waren viele sicher Verbindungswege von einer Bergseite zur anderen.

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Es wird aber auch angenommen, dass diese Wege zu den Grabkammern führten.

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Fest steht, dass die Etrusker schon 1000 Jahre vor Christus eine hochentwickelte Kultur hatten.                                                                                                                          

217_Bildgröße ändern                                                                                                                                                                 Wie ich an anderer Stelle schon erzählt hatte, gaben die Etrusker – die Tusci – der Toskana ihren Namen.                                                                                                                     Wir genossen es durch diese interessanten Wege zu laufen. Es war angenehm kühl darin. Die Atmosphäre war ganz besonders, irgendwie rätselhaft und magisch.  

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Das nächste Ziel waren die Cascate del Mulino nahe des Ortes Saturnia.

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Wir übernachteten unterhalb des Ortes und liefen am nächsten Morgen einfach der Nase nach. Denn auch hier handelte es sich um heisses schwefelhaltiges Thermalwasser aus den Hängen des erloschenen Vulkanes Monte Amiata.                                                              Es gibt ein Thermalbad, welches den Quellsee beherbergt. Aus dieser Quelle kommen pro Sekunde 800 Liter Heilwasser. Im Spa verwendet man es für Kuranwendungen. Aber dafür interessierten wir uns nicht.                                                                                                Aus dem Quellsee läuft das 37 Grad heisse Wasser als Bach weiter und ergiesst sich über einen kleinen Wasserfall in die natürlichen Sinterbecken.

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Die Natur hat hier wirklich was Wunderbares geschaffen. Die Becken waren gut besucht und sicher nicht nur, weil es auch dort kostenlos war.

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Das Wasser mündete nach einer weiteren Kascade wieder in einem Bach und floss dann ungenutzt weiter.

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Auf der Weiterfahrt Richtung Küste konnten wir vom gegenüberliegenden Hang noch einen schönen Blick über das gesamte Naturkunstwerk geniessen.

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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4 Antworten zu von den Etruskern zu den Sinterbecken von Saturnia

  1. kormoranflug schreibt:

    Tolle Kaskaden

  2. karu02 schreibt:

    Oh, da hast Du mir etwas Neues gezeigt, das kannte und wusste ich noch nicht. Vielen Dank.

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