Von Dundee nach Edinburgh

Am Morgen hatte der Wind aufgefrischt und die Nordsee damit einen ordentlichen Wellengang. Es gefiel mir das Spiel der Wellen zu beobachten.                                                                               Nach dem Frühstück fuhren wir zurück auf den Coastal Trail South und hielten uns weiter Richtung Süden.                                                                                                                         Aberdeen umfuhren wir, aber bei Stonehaven trafen wir wieder auf die Küstenstrasse, die nun Coastal Tourist Route hiess.

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Nach Dundee überquerten wir den Firth of Tay über die 1966 eröffnete Tay Road Bridge – mit 2250 Metern eine der längsten Strassenbrücken Europas – um auf die Halbinsel Fife zu gelangen.

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Dort hielten wir uns an die Fife Coastal Tourist Route. Wir durchquerten das Städtchen St. Andrews. Es war zwar ein auf den ersten Blick sehr schönes Städtchen voller Menschen, aber hier bräuchte man viel Zeit, um alles zu erkunden. Das wäre ein Ziel bei einer eventuellen zukünftigen Reise nach Schottland.                                                                                                                         In Crail, auch einem sehenswerten, aber kleineren Küstenort machten wir Halt und liefen durch die Gassen hinunter zum Hafen. Mir fielen die vielen Blumen an Häusern und Mauern auf.

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812_Bildgröße ändern          815_Bildgröße ändern                                                                                                          Blick auf May Island

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Nur wenige Kilometer weiter lag Anstruther. Dort sollte es sehr gute Fish and Chips geben wurde uns erzählt. Da es inzwischen kurz nach Mittag war und wir Hunger hatten, machten wir einen Spaziergang zum Hafen.

827_Bildgröße ändern         825_Bildgröße ändern                                                                                                                                                                 Das empfohlene kleine Restaurant war voll besetzt, aber es bot auch einen Take-away Service an. Nach kurzer Wartezeit hatten wir unseren Fish and Chips. Bei anderen hatte ich die riesigen Portionen gesehen und so holte ich erstmal nur eine für uns zwei. Es wären auch drei Personen satt geworden, aber es hat wirklich sehr gut geschmeckt und war überhaupt nicht fettig. Genau so lecker hatte es auch bei unserem Besuch im Pub von Applecross an der Westküste Schottlands geschmeckt. Da könnte ich mich dran gewöhnen.

Vorbei am Leuchtturm bei Elie….

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……..kamen wir nach Lower Largo. Dort nutzten wir die Möglichkeit auf einem Free-Parking oberhalb des Ortes in Strandnähe und mit Blick auf die Largo Bay frei zu übernachten.    

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Es war nur noch eine Fahrstunde bis Edinburgh, das wir uns am nächsten Tag ansehen wollten.  Es hatte begonnen zu regnen, aber als der Regen nachliess machten wir eine Besichtigungstour durch den Ort und über den Strand.

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836_Bildgröße ändern                             843_Bildgröße ändern                                                                                                                                                            Lower Largo ist der Geburtsort von Alexander Selkirk, dem echten Robinson Crusoe, dessen Geschichte Daniel Defoe als Vorlage für sein Abenteuerbuch nahm.

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Ganz in der Nähe unseres Standplatzes entdeckten wir das Pub Railway Inn. Es machte einen sehr ruhigen Eindruck, aber als wir rein kamen war es fast bis auf den letzten Platz besetzt. Wir fanden jedoch noch 2 freie Plätze für uns. Dieses war mein zweiter Besuch eines Pub’s überhaupt. Das Railway Inn unterschied sich sehr von demjenigen in Applecross. Es war aber nicht weniger gemütlich, sondern auch sehr heimelig. Die Tische waren alte Nähmaschinen-Untertische und das Publikum war bunt gemischt, von Fischern in Gummistiefel und jungen Männern in Anzug und Kravatte sah man alles. Zum Essen gab es dort nur Sandwiches, aber deswegen waren wir auch nicht dort. Wir genossen unser Ale, bzw. mein Freund sein Guiness und einfach die Atmosphäre dort.

Der nächste Morgen war sonnig, zwar sehr windig, aber mit 11 Grad ok. Wir folgten der Küstenstrasse über Kirkcaldy…..

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….. und konnten schon von weitem die beiden berühmten Brücken über den Firth of Forth sehen.

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Die Forth Road Bridge, die 1964 im Beisein der Queen eingeweiht wurde, ist eine der längsten Hängebrücken Europas. Die Fahrt darüber nach Edinburgh war sehr beeindruckend.

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Neben der Strassenbrücke befindet sich die Forth Rail Bridge aus dem Jahre 1890. Auch diese Eisenbahnbrücke hinterliess einen tiefen Eindruck.

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Wir machten erstmal Pause nahe der Brücken, um sie in Ruhe bestaunen zu können, bevor wir in die Stadt fuhren.

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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