Von Dunnet Head bis Noss Head

Am Morgen beim Erwachen das gewohnte Bild..Regen :-). Aber egal, die Reise machte trotzdem Freude !                                                                                                                              Das nächste Ziel war der Leuchtturm auf Dunnet Head. Auf der kurzen Fahrt dorthin sahen wir die ersten Hochlandrinder.

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Dunnet Head ist eine Halbinsel an der Nordostküste Schottlands und auch der nördlichste Punkt der Insel.

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Der Leuchtturm dort steht seit 1831. Wir hatten Glück, dass es etwas aufklarte und so sahen wir bis hinüber zu den Orkney Inseln.

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Eine freundliche Schottin, die mit ihrem Hund spazieren war, erzählte mir, dass es zwei Wochen vorher bis zu 30 Grad heiss war dort oben. Nur kamen mit der Hitze auch die kleinen Stechmücken, gegen die fast nichts hilft. Da war mir das bedeckte und oft nasse Wetter bisher doch lieber !                                                                                                                 Auf dem Parkplatz vor dem Leuchtturm standen 15 ! Wohnmobile aus Italien. Die Geräuschkulisse war dementsprechend.                                                                                        So blieben wir nicht lange dort, sondern fuhren weiter zum nahe gelegenen Duncansby Head, wo auch ein Leuchtturm in ähnlicher Bauweise stand.

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Dieser wurde allerdings erst 1924 errichtet.                                                                          Duncansby Head ist der nord-östlichste Punkt Schottlands und damit waren wir an der Nordsee angekommen. Diese zeigte sich viel ruhiger als der Atlantik, der bisher unser Begleiter war.                                                                                                                         Sehenswert am Duncansby Head waren die Duncansby Stacks mit ihren Felsnadeln und zerklüfteten Felsformationen.

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Was mich aber fast noch mehr beeindruckt hatte, waren die in den Klippen nistenden Seevögel. Das hatte ich so noch nie beobachten können.

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Nach einem schönen Spaziergang hoch über dem Meer fuhren wir entlang der Ostküste  Richtung Süden.

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Und wieder lag ein Leuchtturm am Weg. Dazu bogen wir in Wick Richtung Küste ab und fuhren zum äussersten Zipfel der kleinen Landzunge, bzw. -Nase – von ihr hat der Leuchtturm seinen abgeleiteten Namen Noss Head.

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Vom Parkplatz aus hatte man eine gute Sicht auf die Burgruinen Girnigoe (15. Jahrhundert) und Sinclair Castle (17. Jahrhundert).

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Wir hatten Glück und der Regen machte Pause, zumindest solange wir uns auf dem Gelände des Leuchturmes befanden :-), welches frei zugänglich war. Am Tor wies ein Schild darauf hin, dass sich hier das Clan Sinclair Study Centre befand.                                                                                                                                                  Der Leuchtturm wurde 1849 in Betrieb genommen und 1987 automatisiert.          

600_Bildgröße ändern                             601_Bildgröße ändern                                                                                                                                                               Sehr interessant fand ich auch, dass der Clanchef, Ian Sinclair auf der Leuchtturmanlage lebt. Wir trafen ihn zufällig bei der Besichtigung, es war eine sehr lockere und ungezwungene Begegnung. So erfuhren wir auch, dass die beiden Ruinen Girnigoe und Sinclair Castle, die auch zum Besitz des Clans gehören, so gut wie möglich wieder hergestellt werden sollen.

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Diese Eindrücke wirkten noch lange nach bei mir, hatte ich doch kurz vor dem Urlaub noch ein Buch über die Highlands und die früheren Clans dort gelesen.

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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