Gitschen – der Berg ruft….

Der Urlaub ist vorbei und die erste Arbeitswoche geschafft.                                                  Um nicht gleich wieder im Alltag zu versinken, planten wir fürs Wochenende einen Ausflug in die Berge. Und wieder war der Kanton Uri (Schweiz) unser Ziel.

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In Seedorf, am Ende des Vierwaldstättersees, befindet sich auf 435 m ü. M. die Talstation der Seilbahn zum Gitschenberg. Man muss schon genau hinsehen, um sie zu entdecken.    4 Personen haben darin Platz und es gibt nur 1 Gondel, die uns in wenigen Minuten hinauf auf 1370 Höhenmeter bringt. Während der Alpzeit (normalerweise Ende Mai bis Ende August) wird die Bahn von der Bergstation aus bedient, aber die Alp in unmittelbarer Nähe davon war schon nicht mehr bewohnt und deshalb musste man an der Talstation die Betreiber anrufen. Die Bäuerin kam dann auch gleich und setzte die Bahn in Betrieb für uns. Auf unsere Frage, ob der Abstieg gut zu schaffen sei, meinte sie, es sei sehr schmutzig und damit rutschig. Aus diesem Grund beschlossen wir auch gleich die Talfahrt anzumelden und lieber auf der Höhe zu laufen.

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Dort bot sich der Weg zur Alp Honegg direkt unterhalb des Gitschen an.

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Die Kühe am Weg zeigten keine Scheu und kamen neugierig näher.

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zeitweise senkten sich die Wolken über die Gipfel und die Umgebung wirkte fast mystisch…

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…dann hatte man wieder freie Sicht, zurück…..

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…….und auf die näher kommende Alp Honegg.

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Diese Alp war noch besetzt und man konnte dort auch eine Kleinigkeit essen. Der angebotene Alpkäse von diesem Sommer war wirklich sehr gut, besonders der mit feinen Kräutern. Wir nahmen denn auch ein Mutschli (so nennt man die kleinen ca. 1 kg schweren Käslaibe) für daheim mit.

Die Alp war noch gut besucht und wir genossen den wunderschönen Ausblick auf den Gitschen im Hintergrund…

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…hinüber auf die Schächentaler Berge und hinunter auf das Reusstal und den Urner Talboden.

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Langsam senkten sich die Wolken, die Sonne versteckte sich darin und es wurde merklich kühler.

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Und schon war es Zeit wieder zur Bergstation der Bahn zu gehen. Wir waren zwar nicht sehr viel gelaufen dort oben, aber der Aufenthalt auf der Alp war sehr entspannend und die Zeit dort verging wie im Flug.

Der Senn der Alp kam mit uns. Er wollte auch hinunter ins Tal und setzte die Seilbahn mit seinem Schlüssel in Bewegung. Auf dem Weg hinunter erzählte er uns ein wenig von der Zeit auf der Alp. Anscheinend hatten sie von Mitte Juni, dem Zeitpunkt des Almauftriebes, bis jetzt nur 1 Woche Sonnenschein am Stück. Deshalb würden sie auch die kommende Woche hinunter gehen, Kühe und Menschen zu Fuss, die ebenfalls auf der Alp weilenden Schweine würden zur Bergstation der Bahn getrieben und von dort dann mit der Gondel nach unten. Dazu müssten nur die Sitzbänke hochgeklappt und ein Holzgestell angebracht werden. Schade, dass das interessante Gespräch mit der Ankunft im Tal schon zu Ende war. Hätte ihm gerne noch länger zugehört.

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Über traeumerleswelt

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2 Antworten zu Gitschen – der Berg ruft….

  1. rotewelt schreibt:

    Sicher ein großes landschaftliches Kontrastprogramm zu eurem Urlaub… Nach der ersten Arbeitswoche ist so ein Wochenende wie eine kleine Verlängerung der Ferien, jedenfalls gut zum Eingewöhnen. Schöne Bilder hast du mitgebracht!

    • traeumerleswelt schreibt:

      danke dir herzlich ! Man sollte sich viel öfter so eine kleine Auszeit gönnen, daheim sieht man meistens nur Arbeit 🙂 . Wir haben es uns zumindest mal vorgenommen öfter so einen Ausflug zu machen, mal sehen, ob es auch dazu kommt.

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