Feldberg

Bei unserem Wochenende am Fusse des Feldberg wollten wir natürlich auch mal hoch auf den Gipfel. Leider war der Tag neblig und wolkenverhangen und damit eigentlich ungünstig, um eine gute Fernsicht zu haben. Aber wir wollten es trotzdem wagen, eine Wetterbesserung war unwahrscheinlich an den beiden Tagen unseres Aufenthaltes.
  Der Feldberg ist 1493 m hoch und damit der höchste Berg im Schwarzwald. Was ich bisher noch nicht wusste ist, dass er gleichzeitig der höchste Berg in Deutschland ausserhalb der Alpen ist. Der Feldberg wird auch als „Dach des Schwarzwaldes“ bezeichnet. Schon von weitem erkennt man ihn an der kahlen Kuppe und dem ehemaligen Funkturm darauf.

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Auf den Gipfel kommt man im Sommer nur zu Fuss oder mit der Kleinkabinenseilbahn.

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In den Seilbahnkosten sind der Aufstieg im Turm und für wenig mehr auch der Eintritt ins Haus der Natur am Fusse des Feldberges mit einbegriffen.

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Im Winter wird aus der Kleinkabinenseilbahn ein Sessellift. Das Feldberggebiet ist als Wintersportgebiet bekannt und bietet insgesamt 31 Liftanlagen und 55 km Piste sowie 60 km Loipen.
Wir entschlossen uns mit der Seilbahn hochzufahren und nur den Abstieg zu Fuss zu machen. An dem noch relativ frühen Morgen waren wir die einzigsten Fahrgäste.
Ein paar Schritte von der Bergstation entfernt befindet sich das Bismarckdenkmal. Es wurde 1896 zu Ehren Otto von Bismarcks, dem Gründer des Deutschen Reiches erbaut.

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Es wehte ein kühler Wind und so liefen wir nur bis zum früheren Funkturm, der jetzt als Aussichtsturm dient. Ein Lift fuhr uns in die 11. Etage. Von dort oben hätte man bei guter Fernsicht einen tollen Ausblick auf die Vogesen, die Schwäbische Alb, natürlich den Schwarzwald und im Süden auf die gesamte Alpenkette von der Zugspitze bis zum Mont Blanc. Das muss überwältigend sein.
Aber leider sahen wir nur wenig vom Panorama, es gab immerhin ein paar Wolkenlücken und die boten kleine Ausblicke auf den Schluchsee und das Wiesental Richtung Schweiz. Auch unser Gasthaus und das Haus der Natur entdeckten wir von oben.

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Dann trug uns der Lift wieder nach unten und wir machten uns beim Bismarckdenkmal an den ziemlich steilen Abstieg. Es hätte auch einen einfacheren Weg gegeben, aber ich wollte gerne einen Blick nach unten auf den Feldsee werfen und das wäre bei der Alternative nicht möglich gewesen.

035_Bildgröße ändernEs sind überall Hinweisschilder angebracht, dass man auf den Wegen bleiben soll, da das Feldberggebiet Naturschutzgebiet ist. Es gibt sogar einen hauptamtlichen Naturschutzwart, der sich Feldberg-Ranger nennt und auf die Einhaltung der Gebote achtet.

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Auch eine Bergwacht ist hier zu finden, die anscheinend im Winter auch schon Menschen aus Lawinen retten musste. Unten beim Haus Waldvogel angekommen gab es erstmal einen Kaffee und das erste Stück Kuchen zur Stärkung.
Im Herbst werde ich, wenn es irgendwie möglich ist, bei klarem Wetter mal einen Tagesausflug hierher machen und wieder auf den Turm „steigen“, um das angekündigte Panorama zu geniessen. Werde danach gerne den Bericht hier aktualisieren und die Bilder davon einstellen.

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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Eine Antwort zu Feldberg

  1. rotewelt schreibt:

    Ein Ort, der mir nicht gefällt – dein Artikel dagegen schon. Ich finde es hässlich dort, kahl, aggressiv, mag keine Tannen und die wie hineingebeamten Anlagen/Masten/Gebäude auch nicht. Aber wenn man ins Tal schaut, in die Umgebung oder sich ins Unterholz schlägt, über die Wiesen, gibt es wirklich schöne An- und Ausblicke!

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