von Pointe du Van zur Pointe du Raz

Von Douarnenez ging es westwärts, immer in Küstennähe und durch teils sehr schöne kleine Ortschaften.

Auf dem Weg zum westlichsten Punkt Frankreichs, der Pointe du Raz, machten wir noch einen kleinen Abstecher zur Pointe du Van, die nördlich davon in Sichtweite liegt. Zwischen den beiden Caps liegt die Baie des Trépassés.

201_Bildgröße ändern

Trotz leichtem Nieselregen war der Parkplatz gut gefüllt, aber die Menschen verteilten sich auf den verschiedenen Wegen hin zur Küste, so dass man die Natur in Ruhe geniessen konnte.

206_Bildgröße ändern

Die Pointe du Van ist trotz bis zu 65 Meter Klippenhöhe etwas weniger schroff als die Pointe du Raz. Ein sehr schönes Cap mit Heidelandschaft und vielen blühenden Ginsterbüschen.

220_Bildgröße ändern          196_Bildgröße ändern                                                                                                                                                                 Im Dunst erahnt man kaum sichtbar die vorgelagerten kleinen Inseln, auf denen viele Arten von Seevögeln leben.

217_Bildgröße ändern          203_Bildgröße ändern

215_Bildgröße ändern

Nicht weit von der Steilküste entfernt steht die Kapelle St.-They, die im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Aufgrund der natürlichen Erosionen rückt sie dem Meer immer näher. In der Nähe steht ein zur Kapelle gehörender ebenso alter Brunnen, der durch eine Quelle gespeist wird.

199_Bildgröße ändern

Der Wind hatte sehr stark aufgefrischt und ich hatte grosse Mühe die kleine Cam so festzuhalten, dass die Bilder gerade und nicht verwackelt wurden.

Aber der Wind hatte auch den Vorteil, dass er die Wolken auflockerte und es etwas heller wurde. Sogar die Sonne blitzte wieder durch.

Die Küstenlandschaft ist wunderschön ! Und wenn man bedenkt, dass im Dezember 1999, als ein Tanker vor Brest gesunken war, das Öl bis hierher trieb. Die Kraft des Meeres hat inzwischen die meisten Spuren beseitigt..zum Glück für die Natur und die Tierwelt dort !

Zurück beim Fahrzeug fuhren wir die wenigen Kilometer zur Pointe du Raz.

Vielleicht lag es an der inzwischen scheinenden Sonne oder auch einfach an der Tatsache, dass der westlichste Punkt ein besonderer Anziehungspunkt ist, auf jedenfall strömten die Fahrzeuge in Richtung Cap.

Ein grosser Parkplatz mit einer Schranke war Endpunkt der Fahrt. 6,– Euro betrug die Parkgebühr. Für 15,– Euro hätte man den ganzen Tag stehen und auch übernachten können.

Lt. Aushang dient diese Gebühr für die Erhaltung der Natur am Cap.

Ende des 20. Jahrhunderts wurde hier eine umfangreiche Re-Naturierungsaktion ins Leben gerufen, in deren Zusammenhang eines der anscheinend bekanntesten Hotels Frankreichs, das Hôtel de l’Iroise, abgerissen wurde. Auch die vielen Trampelpfade wurden, ähnlich wie am Cap Frêhel, der Natur zurück gegeben und man kommt nur auf dem Hauptweg und ein paar wenigen Ausläufern längs der Küste zur Spitze des Caps. Das alles dient dazu, damit sich die Heidelandschaft wieder erholen kann.

225_Bildgröße ändern

Die Touristenströme hier hatten dem Bewuchs sehr zugesetzt.

Die Pointe du Raz ist ein felsiges Kap mit einer Klippenhöhe von bis zu 72 Metern.

223_Bildgröße ändern

Ein Touristenzug fährt vom Parkplatz bis zur Capspitze, aber ich zog es vor zu Fuss zu gehen.

Am Anfang wurde ich von ziemlich viel Leuten begleitet. Aber nach ca. 100 Metern kam ein kleiner Aussichtsturm, von dem aus man die Capspitze besser sehen konnte. Das reichte den Meisten und von dort ab hielt sich die Anzahl der Touristen in Grenzen.

Am Ende des Plateaus befindet sich die Statue der Notre-Dame des naufragés (Mutter Gottes der Schiffbrüchigen) und ein Stück weiter hinten der Leuchtturm.

237_Bildgröße ändern                                                 238_Bildgröße ändern

234_Bildgröße ändern

Der Fussweg dort hinter hat sich wirklich gelohnt, besonders freute ich mich über den Anblick der Leuchttürme im Wasser.

Die Sicht war inzwischen klarer geworden und so konnte man die Île de Sein, die ca. 8 Kilometer vor der Pointe du Raz liegt, besser erkennen. Dazwischen ist eine Meerenge mit einer gewaltigen Meeresströmung.

Zwei unbewohnte Leuchttürme befinden sich auf zwei kleinen Inseln: der Phare de la Vieille und der Phare de Tévennec.

239_Bildgröße ändern

Das ist also der westlichste Punkt von Frankreich. Ein schöner Ort, der zum Glück durch das Einschreiten der Behörden ein Stück Natur bleiben und nicht mehr überbaut werden darf.

244_Bildgröße ändern

Advertisements

Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
Dieser Beitrag wurde unter Bretagne, unterwegs abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s