vom Pointe de Roche-Torin bis zum Pointe de la Varde

Immer der Küste lang ging es über Avranches zum Pointe de Roche Torin. Im kleinen Örtchen Bas-Courtils führt eine ausgeschilderte Stichstrasse direkt dorthin. Es hat sich in den letzten Jahren nicht verändert, das Strässchen genau so schmal, es führt immernoch über einen Weiderost wegen der Schafe und der Platz genau so schön wie in der Erinnerung.

Man fährt um die letzte Biegung und hat einen tollen Blick auf den Mont Saint Michel.

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Ausgedehnte Wiesen laden zum Rasten ein und machen Lust dem „Michel“ entgegen zu laufen.

Hier kann man auch ohne Bedenken übernachten, wenn man mit dem Camper unterwegs ist. Das war vor 10 Jahren schon kein Problem und ist es auch heute nicht. Gegen Abend kamen dann noch ein paar weitere Wohnmobile zum Übernachten.

Läuft man Abends über die Wiesen, kann man die Häschen beobachten, sie haben keine Angst und schauen schonmal neugierig herüber. Auch das erinnerte mich an früher.

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Eine Hinweistafel warnt vor dem Begehen des Watts ohne Führer. An vielen Stellen soll Treibsand sein. Aber trotzdem sah man einige Leute im Watt.

Am nächsten Morgen ging es dann weiter. Gerne wäre ich mit meinem Freund auf den Mont Saint Michel gegangen, denn für ihn war es der erste Besuch in der Bretagne (genau genommen gehört der Mont Saint Michel ja noch zur Normandie). Aber schon morgens um 10 Uhr waren die Parkplätze dort voll und Menschenmengen waren unterwegs.

So hätte es keinen Spass gemacht und wir fuhren weiter nach Dol de Bretagne, wo der angeblich grösste Menhir der Bretagne steht. Der Menhir de Champ-Dolent ist 9,50 m hoch.

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Die Sage erzählt, daß er alle hundert Jahre um eine Daumenlänge in die Erde absinkt und sein vollständiges Verschwinden den Weltuntergang verkünden würde.

Auf der Küstenstrasse ging es weiter Richtung St. Malo. Der nächste Halt war bei der Ile du Guesclin. Es war Ebbe und man hätte gut hinüber laufen können.

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Die Sonne schien und so wollten wir ein Stück auf dem Klippenweg (Sentier des Douaniers) spazieren gehen in Richtung des Pointe du Grouin.

Die Sentiers des Douaniers sind sogenannte frühere Zöllnerpfade, auf denen Zöllner patroullierten um Schmugglern und Piraten das Handwerk zu legen. Man findet sie in der Bretagne entlang der gesamten Küste.

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Es macht sehr viel Freude auf ihnen zu gehen und nach jeder Biegung eröffnen sich neue Ausblicke. Es empfiehlt sich aber feste Schuhe anzuziehen.

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Ich könnte stundenlang so laufen.

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Aber wir wollten noch einen Platz zum Übernachten finden und so kehrten wir mit Blick auf den Pointe du Grouin um.

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Wir fanden auch einen schönen Platz am östlichen Stadtrand von St. Malo. Von dort waren es nur wenige Schritte zum Klippenweg.

Nach ein paar Regenschauern schien es jetzt trocken zu werden und da konnte ich nicht widerstehen. Windjacke und feste Schuhe an und los ging es. Erst in die östliche Richtung, aber da kamen gleich ein paar Häuser und der Weg lief von der Küste weg.

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Also wieder zurück, am Campingplatz vorbei und in die andere Richtung. Der Weg war teilweise aufgeweicht, aber das bremste mich nicht.

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Laufen, stehen bleiben, fotografieren..es machte richtig Spass ! Das Lachen der Möwen begleitete mich.

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Ich bin immer neugierig wo die Wege hinführen, der Hügel im Hintergrund sollte mein Ziel sein.

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Und es lohnte sich, von dort hatte man einen wunderbaren Blick auf St. Malo und einen kleinen Turm direkt unterhalb.

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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2 Antworten zu vom Pointe de Roche-Torin bis zum Pointe de la Varde

  1. rotewelt schreibt:

    Wieder ein traumhaft schönes Stück Bretagne. Ich bin von Cancale aus mal den Zöllnerpfad bis zur Pointe de Grouin gegangen, mit einer kleinen Rast am Strand von Port mer. Einmal war ich auf dem Mont St. Michel, morgens, lange her, da ging es noch mit den Menschenmassen.

    • traeumerleswelt schreibt:

      war einmal im Februar morgens auf dem Mont St. Michel, da konnte man noch direkt unterhalb parken bei Ebbe…
      Damals waren wir auch ziemlich alleine dort…der Winter ist auch schön in der Bretagne !

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