Omaha Beach

Auf dem Weg in die Bretagne entschlossen wir uns spontan einen Umweg über die Normandie zu machen. Mein Freund wollte gerne mal die Küste sehen, wo 1944 die Invasion war.

Bei Courseulles sur Mer sahen wir endlich das Meer. Von dort aus ging es nur noch Richtung Westen, immer der Küste lang.

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Überall traf man auf Hinweise auf den D-Day und mich beschlich ein beklemmendes Gefühl bei dem Gedanken an die Geschehnisse damals.

Bei den Klippen nahe Arromanches les Bains legten wir einen Halt ein, um einen Blick auf die Reste des künstlichen Hafens, den Mulberry Hafen, zu werfen.

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Die Sonne hatte einen Weg durch die Wolken gefunden und so hatten noch einige Touristen die gleiche Idee. Das Parken auf einer Wiese kostete stolze 5 Euro (aber ich denke, das ist nur in der Hauptferienzeit so, denn als ich mal im Februar hier war, war man völlig alleine und konnte parken wo man wollte).

Nach wenigen Schritten erreicht man den Klippenrand und hat eine weite Sicht auf die Küste unten.

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Der künstliche Hafen wurde 1944 mit mühsam aus England herübergezogenen Betonplatten, die man vor Arromanches im Meer versenkte, angelegt. Sie sollten als Wellenbrecher und Molen dienen, damit Schiffe anlegen konnten, um die Invasionskräfte mit Material zu versorgen.

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Oben auf den Klippen steht ein Mahnmal zum 6. Juni 1944. Und auch hier fühlt man sich betroffen, zumindest geht es mir so – als ob die Ereignisse erst vor kurzem statt gefunden hätten.

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Die nächste Haltestation und gleichzeitig Übernachtungsplatz war bei Vierville sur Mer.

Auch hier trifft man überall auf Hinweise und Mahntafeln zur Invasion.

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Zwischenzeitlich hatte es wiederholt geregnet, aber am Abend zeigte sich doch auch wieder die Sonne. So konnte man schön am Meer spazieren laufen, es war Ebbe und der Strand sehr breit.

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Am Morgen vor der Weiterfahrt gingen wir nochmals ans Meer, die Flut zog sich da schon wieder zurück.

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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