Le Port-Musée, Douarnenez

Schon in der Nacht hörte man den Regen aufs Dach trommeln, seit 6 Tagen das 1. Mal, dass es regnete.
Aber da unser nächstes Ziel der Museumshafen in Douarnenez war, war das nicht weiter schlimm.

193_Bildgröße ändern

Douarnenez besitzt einen der sechs wichtigsten Fischereihäfen Frankreichs.
Von den ehemals 40 Fischfabriken ist nur noch eine übrig geblieben, da Ende des 19. Jahrhundert plötzlich die Sardinenschwärme ausblieben und erst 20 Jahre später zurück kehrten.
Wurden früher hauptsächlich Sardinen und Thunfisch gefischt, so sind es heute auch Makrelen, Kabeljau, Rochen, Petersfisch, Hummer, Seespinne und Scampi.
Das Museum ist in einer ehemaligen Sardinen-Konservenfabrik untergebracht und zeigt eine grosse Auswahl von alten Fischerbooten aus verschiedenen Kulturen der ganzen Welt.

143_Bildgröße ändern          146_Bildgröße ändern

140_Bildgröße ändern          142_Bildgröße ändern

Aber auch die heimische Geschichte wird durch Bilder und nachgebaute Szenen dargestellt.

130_Bildgröße ändern

Verschiedene Filmvorführungen ergänzen das Ganze. An der Kasse erhält der Besucher normalerweise einen Audio-Guide in der eigenen Sprache, aber deutsch war gerade nicht greifbar und eine Stunde darauf warten wollten wir nicht.

133_Bildgröße ändern          135_Bildgröße ändern

Aber die Ausstellung war auch so sehr interessant und verständlich.

136_Bildgröße ändern                            145_Bildgröße ändern

Der Eintritt kostet 7,50 Euro pro Person und beinhaltet auch den Besuch des „schwimmenden“ Museums draussen im Port Rhu im Mündungsbereich des Flusses.

191_Bildgröße ändern

Der Hafen wird zum Teil künstlich unter Flut gehalten. Wir hatten Glück, als wir das feste Museum verliessen hörte es auf zu regnen und sogar ein paar Sonnenstrahlen fanden den Weg hinunter.
So war es viel angenehmer die frei zugänglichen Schiffe im Hafen zu erkunden.

158_Bildgröße ändern

Es ist wirklich sehr interessant die verschiedenen Schiffe zu besichtigen. Bei den meisten kann man in den Rumpf und auch in den Maschinenraum hinunter steigen.

159_Bildgröße ändern                                 153_Bildgröße ändern

Über Tonband hört man teilweise die passenden Geräusche dazu, je nach Ort entweder das Tuckern der Motoren oder Kommandos an die Besatzung. Auch die Kojen sind zum Teil so belassen oder wieder hergestellt wie sie früher waren.

187_Bildgröße ändern          186_Bildgröße ändern

Wenn man sich vorstellt, dass die Seefahrer auf so engem Raum wochenlang unterwegs waren. Da braucht es schon eine gute Kameradschaft untereinander, damit es zu keinen Streitereien kommt.
So gingen wir von einem Schiff zum anderen. Jedes war anders und auf seine Weise spannend.

164_Bildgröße ändern          163_Bildgröße ändern

170_Bildgröße ändern          162_Bildgröße ändern

Viele Details zogen mein Augenmerk auf sich, es gab immer wieder besonderes zu entdecken.

179_Bildgröße ändern          175_Bildgröße ändern

Die Umgebung des Hafens machte leider einen etwas trostlosen Eindruck. Ein bisschen Farbe an den Häusern würde sicher den Gesamteindruck zum Positiven verändeDas Wetter hielt sich während unseres Aufenthaltes, es regnete erst wieder, als wir im Auto im Trockenen sassen.

Advertisements

Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
Dieser Beitrag wurde unter Bretagne, unterwegs abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s