Uetliberg, Zürich

Was macht man an einem schönen Sommernachmittag, wenn man Lust hat nach draussen zu gehen.
Der Vorschlag, wir könnten nach Zürich gehen, mit der Bahn auf den Uetliberg fahren, dort die Aussicht geniessen und dann hinunter laufen.
Der Uetliberg ist der Hausberg von Zürich und ein beliebtes Naherholungsgebiet.
Er ist 871 Meter hoch und bildet den nördlichen Abschluss der Albis-Bergkette.
Im Stadtteil Triemli bestiegen wir die Uetlibergbahn, um bis hoch zum Gipfel zu fahren.
Diese Bahn gibt es seit 1875 und gilt als die steilste normalspurige Adhäsionsbahn Europas. Sie startet am Zürcher Hauptbahnhof und endet ca. 10 Gehminuten unterhalb des Gipfels. Der Uetliberg ist autofrei und so ist das die einzigste Möglichkeit nach oben zu kommen, wenn man nicht laufen möchte. Die Bahn ist nicht billig, für 3 Stationen einfach bezahlten wir 8,10 CHF pro Person.
Oben angekommen liefen wir bis zum Gipfel und liessen die Blicke rundum schweifen.

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Man hat einen wunderbaren Blick über einen Teil der Stadt mit dem Zürichsee.

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Dahinter sieht man die Glarner Alpen, weiter südlich erkennt man die Bündner und Berner Alpen.

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Anscheinend sieht man bei ganz klarem Wetter sogar bis in den Schwarzwald und die Vogesen, aber an diesem Tag war es in Richtung Norden und Westen leicht diesig.
Auf dem Plateau befindet sich ein Hotel und daneben der Aussichtsturm, der eigentlich ganzjährig öffentlich zugänglich ist. Aber ausgerechnet an diesem Tag war er gesperrt. Schade, von dort oben hätte man sicher eine tolle Rundumsicht gehabt.
Nun ging es an den Abstieg. Vorher kam man noch an einigen schönen Picknickplätzen vorbei.
Auch entdeckte ich einige Tafeln, die auf die frühzeitliche Geschichte des Berges hinwiesen.

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Ca. 1000 Jahre v. Chr. muss es hier eine Festung gegeben haben, in der Bronzezeit auch eine keltische Siedlung.                                                                                                                     Nun steht hier ein Fernsehturm.

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Was die Beleuchtung und die Sitzgelegenheiten in Form von Giraffen für einen Sinn haben, das konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.

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Über den Hohensteinweg ging es mehr oder weniger steil nach unten.

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Im Winter ist dies anscheinend ein beliebter Schlittelweg.
Der Weg verlief durchweg im Wald und nur wenige freie Stellen liessen einen Blick über den See zu.

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Immer mal wieder lief man parallel zur Mountainbike-Strecke, die beim Fernsehturm beginnt und über eine Länge von 3.5 km und eine Höhendifferenz von 350 m bis ins Triemli hinunter führt.
Nach ca. 1 Stunde erreichten wir die ersten Häuser und kurz darauf waren wir wieder am Auto.
Wir wollten den Besuch auf dem Uetliberg unbedingt wiederholen und bei klarer Sicht dann auch auf den Turm hoch steigen.

Gestern war es soweit, im Tal hing der Nebel und da der Uetliberg dafür bekannt ist, dass der Gipfel oberhalb der Zürcher Hochnebeldecke ist, statteten wir dem Berg einen Besuch ab.
Dieses Mal fuhren wir mit dem Auto bis an die Westflanke und liefen von dort aus hoch.

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Der Weg war nicht ganz so steil und gut zu begehen. Überall lagen noch Schneereste vom vergangenen Wochenende. Ein paar Waldwege waren sogar gesperrt deswegen.

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Oben angekommen war der erste Weg zum Aussichtsturm. Aber, wieder Pech gehabt, er war wegen Rutsch-und Glatteisgefahr gesperrt.

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So blieb nichts anderes übrig als vom Plateau aus die Fernsicht zu geniessen.

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Aber auch von dort aus war es wunderschön, ein wieder ganz anderes Bild als im Sommer.

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Über traeumerleswelt

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren , aber aufgehört haben zu leben!" Mark Twain
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